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Mit diesen Möbeln macht Homeoffice Spaß
Lifestyle 8 3 Min. 13.04.2020

Mit diesen Möbeln macht Homeoffice Spaß

So herum und nicht wie üblich anders: Der Schreibtisch namens Student Desk von Carl Hansen & Søn lässt sich auch zum Esstisch zweckentfremden.

Mit diesen Möbeln macht Homeoffice Spaß

So herum und nicht wie üblich anders: Der Schreibtisch namens Student Desk von Carl Hansen & Søn lässt sich auch zum Esstisch zweckentfremden.
Foto: dpa
Lifestyle 8 3 Min. 13.04.2020

Mit diesen Möbeln macht Homeoffice Spaß

Der Küchentisch als Arbeitsplatz ist nicht das Wahre - vor allem, wenn man häufiger zu Hause arbeitet. Wie wäre es deshalb mit einem neuen Schreibtisch für das Homeoffice?

(dpa) - Die Corona-Krise wird die Arbeitswelt vielleicht für immer verändern. Jetzt noch ein Provisorium könnte das Homeoffice für viel mehr Arbeitnehmer künftig auch eine Option im Arbeitsalltag werden. Denn viele haben erkannt, dass das ganz gut funktioniert. Die moderne Technik macht das in vielen Berufen möglich. Damit sich Privatleben und Job nicht sehr vermischen, sollte man sich einen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden einrichten - egal ob in einem separaten Zimmer oder in einer Ecke des Wohnzimmers. 

Schreibtische müssen nicht groß sein 

Dazu gehört auch ein Schreibtisch, der sich einerseits den räumlichen Anforderungen anpasst und andererseits seinen praktischen Zweck erfüllt. Das Gute: Da Computer in den vergangenen Jahren immer kleiner geworden sind und das Smartphone die Telefonanlage ersetzt, braucht es keine allzu große Fläche mehr. 

Platzsparend sind etwa die flachen Wandmodelle von Michael Hilgers, der "Twofold", und von Murken Hansen, der "Workout" (beide für Müller Möbelwerkstätten). Beide sind im Grunde Regale: Der "Twofold" lässt sich durch das Herunterklappen einer Holzablage in einen Sekretär verwandeln. Und am Multitalent "Workout" kann man die Platte in der Höhe verstellen, so dass man wahlweise im Sitzen oder im Stehen arbeiten kann - Ablagefläche inklusive. 

Wie ein Gemälde

Einen auf den ersten Blick nicht als Sekretär erkennbaren Entwurf haben Paolo Lucidi und Luca Pevere für Ligne Roset gestaltet. "Stendhal" ist eine Referenz an den französischen Maler Pierre Soulages und seine sogenannten Outrenoir-Bilder. Die italienischen Designer haben ein 175 Zentimeter hohes, aber nur 16,5 Zentimeter tiefes Möbel entworfen, das wie ein Gemälde an der Wand zu hängen scheint. 

Der Korpus aus dunklem Nussbaumfurnier hat zwei Türen, die, wenn man den Look der Outrenoir-Bilder nicht mag, mit Stoff bezogen oder lackiert werden können. Im Inneren gibt es verschiedene Ablageborde und Fächer sowie eine ausklappbare Computerablage. "Wir wollten etwas für kleine Räume entwerfen", sagt Luca Pevere. "Da der Platz gerade in Städten immer knapper wird, bestand die Idee für diesen Schreibtisch, ihn kompakt zu gestalten." 

Ein extrem minimalistisches Möbel ist der "Rail Desk" von Keiji Ashizawa für das dänische Label Menu. Der in Tokio ansässige Designer hat sich dafür an der typischerweise geringen Wohnfläche in der Megametropole orientiert, und an der typischen japanischen Ästhetik. Ein filigraner Stahlrahmen, der an der Wand befestigt wird, dient als Auflage für eine MDF-Platte mit Eichenfurnier. 

Da der Entwurf in jeder beliebigen Höhe an die Wand gehängt werden kann, ist er nicht auf die Nutzung als Schreibtisch beschränkt, sondern lässt sich auch als Ablage oder Regal verwenden. "Für mich war es wichtig, die Leichtigkeit des Entwurfs durch die Kombination der zwei Materialien zu unterstreichen", sagt Ashizawa.


Minimalistisches Design mit Fußablage 

In die gleiche Richtung geht der Sekretär "S 1200" von Thonet. Der Designer Randolf Schott ließ sich dafür von klassischen Bauhausmöbeln inspirieren. Die Basis des kompakten Tisches ist ein Stahlrohrgestell, dessen Neigung das Aufstehen selbst in engen Fluren und Nischen ganz einfach macht. Ein besonderes Extra: Für eine entspannte Sitzhaltung sorgt eine Fußablage. 


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Homeoffice: Rückenschmerz und müde Augen
Homeoffice - das bedeutet für viele Arbeitnehmer: Arbeiten im Provisorium. Rückenschmerzen und müde Augen können die Folge sein. Doch mit dauerhaften Schäden ist Experten zufolge nicht zu rechnen.

Geradezu mondän erscheint da im Gegensatz der Schreibtisch namens "Myself + I" von Garth Roberts für das Label Dante Goods and Bads. Er ist nicht nur halb oval gestaltet, sondern auch weich mit Leder gepolstert. Eine Blende fungiert als Sichtschutz und kreiert für den Arbeitenden einen eigenen Raum. 

Unter dem Namen "Works by String Furniture" hat der Möbelhersteller ein umfangreiches Büromöbelprogramm konzipiert, zu dem neben Regalsystemen und Rollcontainern auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch gehört. Er ermöglicht ergonomisches Arbeiten im Sitzen sowie im Stehen, dazu gibt es Paneele mit Sicht- und Hörschutz.


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