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„Mi Band 5“: Viele Features zum kleinen Preis
Lifestyle 3 Min. 15.10.2020

„Mi Band 5“: Viele Features zum kleinen Preis

Das „Mi Band 5“ kann insgesamt elf Sportarten aufzeichnen.

„Mi Band 5“: Viele Features zum kleinen Preis

Das „Mi Band 5“ kann insgesamt elf Sportarten aufzeichnen.
Foto: Hersteller
Lifestyle 3 Min. 15.10.2020

„Mi Band 5“: Viele Features zum kleinen Preis

Sarah SCHÖTT
Sarah SCHÖTT
Schritte Zählen, Puls messen - Fitnessarmbänder können mittlerweile eine ganze Reihe von Dingen. Dabei muss es gar nicht unbedingt das teuerste Produkt auf dem Markt sein, wie das „Mi Band 5“ von Xiaomi im Redaktionstest beweist.

Nach vier kommt fünf - das ist nicht nur in der Zahlenreihe so, sondern trifft auch auf das „Mi Band“ von Xiaomi zu. Mit der fünften Version des Sportarmbandes hat der chinesische Elektronik-Hersteller im Vergleich zum Vorgängermodell einige Kleinigkeiten verändert - unter anderem die Displaygröße, aber auch die Art und Weise, wie das Band geladen werden kann. 

Während das Display des „Mi Band 5“ mit 1,1 Zoll nur unwesentlich größer ist als das des Vorgängermodells (0,95 Zoll), entsteht beim Laden nun ein deutlicher Vorteil: Während das 4er-Band noch auseinandergebaut werden musste, kann der Nachfolger im Ganzen an die Ladestation angedockt werden, was deutlich bequemer ist. 

Wer noch keine Erfahrung mit Fitnessarmbändern hat und erst einmal herausfinden möchte, ob so ein Sportarmband überhaupt etwas sein könnte, kann beim „Mi Band 5“ nicht viel falsch machen. Für gerade einmal rund 30 Euro ist es bereits zu haben und liefert für den niedrigen Preis einige Extras.

Ein großes Plus, vor allem im Vergleich zu den Konkurrenten, ist die lange Akku-Laufzeit. Im Standby-Modus dauert es 14 Tage bis zur nächsten Aufladung und bei mittelmäßiger Nutzung kommt man locker sieben Tage ohne Strom über die Runden. Das Band kann insgesamt elf Sportarten aufzeichnen, darunter auch Yoga, Seilspringen und Schwimmen (Wasserdicht bis 50 Meter). 

Viele Möglichkeiten

Neben den gängigen Funktionen einer jeden Fitnessuhr liefert das Band auch nette Zusatzangebote wie „Handy orten“. Ist die Uhr erst einmal mit dem Smartphone verbunden, kann per Knopfdruck das Handy lokalisiert werden – ein Piepton zeigt die entsprechende Richtung. Auch die Handykamera ist über die Uhr steuerbar, ebenso wie sich Musik verwalten lässt. Nachrichten werden auf dem Display angezeigt, antworten kann man darüber jedoch nicht. Wetteranzeige und Weckersteuerung sind ebenfalls über das Band möglich.

Das Mi Band 5 ist in mehreren Farben erhältlich.
Das Mi Band 5 ist in mehreren Farben erhältlich.
Foto: Hersteller

Bis Handy und Uhr verbunden sind, hat es im Test allerdings ein wenig länger gedauert. Die Synchronisierung ging nur schleppend voran. Auch die App ist etwas gewöhnungsbedürftig und nicht ganz so intuitiv wie die einiger Mitbewerber. Allerdings hat sie dafür kleine Extras: Fans der ökologischen Fortbewegung erfahren etwa, wie viel Benzin sie nun laufend, radelnd oder wandernd gespart haben. Das Aufzeichnen der Strecken funktioniert allerdings nur über das Handy-GPS.

Wer sich für ein „Mi Band 5“ entscheidet, hat die Auswahl zwischen drei verschiedenen Ziffernblättern – die allerdings allesamt etwas klein geraten sind. Das Display selbst reagiert aber gut.

Wie beispielsweise auch die Apple-Watch bietet Xiaomi beim „Mi Band 5“ sogar Entspannung auf Knopfdruck. Durch die Auswahl der entsprechenden Funktion vibriert die Uhr in einem bestimmten Rhythmus, in dem geatmet werden soll. Anschließend kann man, wenn man möchte, seinen Stresslevel messen lassen und schauen, ob die Atementspannung funktioniert hat. Interessant für Frauen: Mit dem Mi Band 5 kann auch der weibliche Zyklus getrackt werden. 

Jetzt wird's bunt

Das „Mi Band 5“ ist in verschiedenen Farben erhältlich: Schwarz, Orange, Navy Blau, Gelb, Blaugrün und Mintgrün. Geliefert wird es mit einem Band, einer Bedienungsanleitung sowie einem magnetischen Ladegerät.


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Was den Tragekomfort angeht, könnte sich die Uhr für Nutzer, die noch nicht an ein solches Gerät gewöhnt sind, geringfügig unbequem anfühlen. Der Sensor wirkt in der Gesamterscheinung recht dick. Leider - doch das ist wohl kein Mi-Band-spezifisches Problem, ist es relativ leicht, den Schrittsensor zu überlisten. Selbst im Stillstand werden bei entsprechenden Armbewegungen Schritte gezählt. Doch wer mit dem Armband wirklich an seiner Fitness arbeiten will, hat natürlich auch gar keinen Grund, sein Band zu überlisten. 

Theoretisch kann die Uhr Trainings automatisch erkennen. Dies war jedoch im Test nicht der Fall, was darauf hindeutet, dass die automatische Erkennung eine recht lange Trainingszeit voraussetzt.

Insgesamt jedoch können gerade Einsteiger, die keine hohen Ansprüche an ihr Gerät haben, mit dem „Mi Band 5“ von Xiaomi absolut nichts falsch machen.

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