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Elektrische Unterstützung für den GLA
Lifestyle 4 Min. 29.06.2021
Mercedes-Benz

Elektrische Unterstützung für den GLA

In der Kompaktklassefamilie positioniert Mercedes-Benz den neuen GLA als sportlichen Bruder des GLB und Lifestyle-orientierten SUV.
Mercedes-Benz

Elektrische Unterstützung für den GLA

In der Kompaktklassefamilie positioniert Mercedes-Benz den neuen GLA als sportlichen Bruder des GLB und Lifestyle-orientierten SUV.
Foto: Daimler AG
Lifestyle 4 Min. 29.06.2021
Mercedes-Benz

Elektrische Unterstützung für den GLA

Mercedes-Benz stattet auch das erfolgreiche Kompakt-SUV GLA mit einem umweltfreundlicheren Hybridantrieb aus.

Von Marc Willière

In der Klasse der Kompaktwagen zeigt Mercedes-Benz wahre Größe. Nicht weniger als acht Modelle bieten die Stuttgarter allein in diesem Segment an. Als letzter Zugang komplettierte der erneuerte GLA vor Jahresfrist die Baureihe und markiert seitdem den Einstieg in die SUV-Familie mit Stern. Zu den bekannten Vierzylinder-Diesel und Benzinern gesellte sich nun auch noch ein Plug-in-Hybridantrieb, so dass die Motorenpalette jetzt ebenfalls vollständig und auf der Höhe der Zeit ist. 

Das Kompakt-SUV gehört zu den erfolgreichsten Modellreihen von Mercedes. Jedes zehnte verkaufte Auto mit Stern war 2020 ein GLA oder ein auf der gleichen Fahrzeugarchitektur aufbauender und etwas größerer GLB, heißt es aus der Konzernzentrale. Gegenüber seinem Vorgänger, von dem seit seiner Markteinführung im Jahr 2014 über eine Million Einheiten weltweit an Kunden übergeben wurden, hat sich der neue GLA dennoch radikal verändert. 

Ein echter Offroader 

Mit seinen Offroad-typischen Designelementen wie der aufrechten Frontpartie, den kurzen Überhängen sowie den umlaufenden und schützenden Claddings fährt er nicht nur als reinrassiges SUV vor: Je nach Modell umfasst sein serienmäßiges Offroad-Technik-Paket ein zusätzliches Fahrprogramm, eine Bergabfahrhilfe, eine Offroad-Animation im Media-Display sowie eine spezielle Lichtfunktion fürs Gelände. Aber wohl die Allerwenigsten werden diese Features ausnutzen. 

In den Genuss des deutlich gewachsenen Platz- und Raumangebots kommen hingegen alle. Mit 1.611 Millimetern Höhe überragt der neue GLA seinen Vorgänger um mehr als zehn Zentimeter. Die höhere, SUV-typische Sitzposition bietet in der ersten Reihe mehr Kopffreiheit. Auch der Beinraum im Fond fällt wesentlich größer aus – obwohl der GLA anderthalb Zentimeter kürzer wurde. Die Fondsitzanlage lässt sich optional um 14 Zentimeter verschieben und die Fondlehne in eine steilere Position bringen. So können beispielsweise sperrige Kartons verstaut werden. Dank eines höhenverstellbaren Bodensystems entsteht bei umgeklappter Rückbank zudem eine nahezu durchgehende ebene Fläche.

Auch im Cockpit präsentiert sich der GLA stark aufgewertet, gegen Aufpreis gibt es sogar die Widescreen-Optik mit zwei 10,25-Zoll-Displays. Das intuitiv bedienbare Infotainmentsystem MBUX ist bereits in der Serienausstattung mit dabei. Der leistungsstarke Rechner, die brillanten Bildschirme und Grafiken, die individualisierbare Darstellung, das vollfarbige Head-up-Display, die Navigation mit Augmented Reality und die lernfähige Software gehören wie gehabt zu den wichtigsten Vorteilen des Systems. 

Obwohl außen kürzer als sein Vorgänger, ist der neue Mercedes-Benz GLA innen geräumiger.
Obwohl außen kürzer als sein Vorgänger, ist der neue Mercedes-Benz GLA innen geräumiger.
Foto: Mercedes-Benz

Erweiterte Fahrassistenzsysteme Außerdem punktet der GLA mit mehr Sicherheit. Damit er reagieren kann, wenn es der Fahrer nicht tut, wurden seine Fahrassistenzsysteme um die Abbiege-, die Rettungsgassen- und die Ausstiegswarnfunktion vor herannahenden Radfahrern oder Fahrzeugen sowie die Warnung vor erkannten Personen im Bereich von Zebrastreifen erweitert. Der Aktive Bremsassistent kann nicht nur eine Kollision verhindern oder ihre Schwere vermindern. Auch bei stehenden Fahrzeugen und Fußgängern bremst das System bei stadttypischen Geschwindigkeiten. 

Da Daimler in Plug-in-Hybriden die perfekte Brückentechnologie zwischen Verbrennern und Elektromotoren sieht, kann nun auch der GLA – mit seinem vollelektrischen Bruder EQA teilt er sich übrigens nicht nur die Fahrzeugarchitektur, sondern auch das Aussehen – die sich ergänzenden positiven Eigenschaften beider Antriebssysteme nutzen. Wie schon bei den verbauten klassischen Verbrennern setzt Mercedes-Benz auch beim umweltfreundlicheren Antrieb mit der mittlerweile bereits dritten Plug-in-Generation, die inzwischen in mehr als 20 anderen Modellen am Start ist, auf Bewährtes. 

Bewährte Antriebswelten 

Auch im von der Redaktion getesteten GLA 250e mit „EQ Power“ wird ein 1,3-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 118 kW (160 PS) mit einem 75 kW (102 PS) starken Elektromotor ergänzt. Ihr Zusammenspiel ergibt eine Systemleistung von 160 kW (218 PS). Besonders spontan reagiert das kleine SUV auf den Tritt aufs Gaspedal. 


Mercedes-EQ, EQS 580 4MATIC, Exterieur, Farbe: hightechsilber/obsidianschwarz, AMG-Line, Edition 1;( Stromverbrauch kombiniert: 20,0-16,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) // Mercedes-EQ, EQS 580 4MATIC, Exterior, colour: high-tech silver/obsidian black, AMG-Line, Edition 1; (combined electrical consumption: 20.0-16.9 kWh/100 km; combined CO2 emissions: 0 g/km)
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Als elektrischer Energiespeicher wird eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Gesamtkapazität von 15,6 kWh verwendet. Aufgeladen werden kann sie zu Hause, an der Ladesäule des Arbeitsplatzes oder am öffentlichen Netz. Bei maximaler Ladekapazität verspricht der Bordcomputer des grünen GLA eine rein elektrische Reichweite von 52 Kilometern und hält mehr als Wort: Erst nach 66 Kilometern war unsere emissionsfreie Fahrt zu Ende und schaltete sich das Benzinaggregat zu. Für einen Großteil der täglichen Fahrten reicht der rein elektrische Aktionsradius somit vollends aus. 

Neben dem lokal emissionsfreien Fahren bietet er seinem Besitzer aber auch die vom herkömmlichen Auto gewohnte Autonomie. Reichweitenangst kennt er als Plug-in-Hybrid-Fahrer nicht. Für diese Kombination des Besten aus zwei Antriebswelten muss er allerdings bereit sein, etwas tiefer in die Tasche zu greifen: Während der in der Motorleistung vergleichbare GLA 250 mit 42.003 Euro zu Buche schlägt, müssen für die Hybridvariante knapp 2.700 Euro mehr auf den Tisch gelegt werden.

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