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Mercedes-Benz A-Klasse: Neue Komfort-Klasse
Lifestyle 2 Min. 20.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Mercedes-Benz A-Klasse: Neue Komfort-Klasse

Die Mercedes-Benz A-Klasse wurde optisch kaum verändert, da es dazu laut Daimler keinen Grund gab.

Mercedes-Benz A-Klasse: Neue Komfort-Klasse

Die Mercedes-Benz A-Klasse wurde optisch kaum verändert, da es dazu laut Daimler keinen Grund gab.
Foto: Daimler
Lifestyle 2 Min. 20.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Mercedes-Benz A-Klasse: Neue Komfort-Klasse

Ab 26. September präsentiert Mercedes seine A-Klasse in überarbeiteter Form – und vor allem mit einem deutlichen Plus an Komfort.

Von Marc Bourkel

Optisch hat Mercedes-Benz die A-Klasse kaum verändert. Für größere Modifizierungen habe es schlicht keinen Grund gegeben, da die Kunden das Design liebten, so Entwicklungsleiter Dirk Streichert. Zu erkennen ist die modellgepflegte A-Klasse lediglich an einem neuen Kühlergrill, einem etwas stärker gefeilten Frontstoßfänger, neuen – beim A 45 und bei den Sport-Modellen serienmäßigen – LED-Scheinwerfern, modifizierten Heckleuchten und stoßfängerfesten Endrohrblenden.

Innen gibt es ein paar neue Farben und neue Materialien und auf Wunsch ein 20,3 Zentimeter großes Display, auf dem sich ab Anfang nächsten Jahres ausgewählte Inhalte von Apples iPhone oder von Android-Smartphones darstellen lassen.

Im aufgeräumten Innenraum gibt es ein paar neue Farben und neue Materialien – und auf Wunsch ein 20,3 Zentimeter großes Display.
Im aufgeräumten Innenraum gibt es ein paar neue Farben und neue Materialien – und auf Wunsch ein 20,3 Zentimeter großes Display.
Daimler AG

Während das Design der aktuellen A-Klasse-Generation auf allgemeine Zustimmung trifft, verhält es sich in Sachen Fahrwerk etwas anders. Viele Kunden beziehungsweise potenzielle Käufer monieren nämlich den doch recht sportlichen Charakter des kompakten Benz-Modells.

Damit ist nun Schluss – zumindest für Käufer der Facelift-Version. Mit der Fahrdynamikregelung Dynamic Select lässt sich der Charakter der A-Klasse jetzt auf Knopfdruck modifizieren. Der Fahrer kann dabei zwischen den Fahrprogrammen „Comfort“, „Sport“, „Eco“ und „Individual“ wählen. Geändert wird hierbei die Charakteristik von Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung und Klimatisierung.

Dynamic Select ist bei den Modellen A 200 d 4Matic, A 220 4Matic, A 220 d, A 220 d 4Matic, A 250 4Matic, A 250 Sport und A 250 Sport 4Matic ab Werk an Bord – außerdem bei allen Fahrzeugen mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, „AMG Line“ oder einem der tiefergelegten Fahrwerke. Für alle anderen Varianten – mit Ausnahme der BlueEfficiency-Edition-Modelle – gibt es Dynamic Select als Option. Noch mehr Einstellmöglichkeiten bietet Dynamic Select in Verbindung mit dem neuen Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung.

Vom 3,5-Liter-Auto bis zum Topsportler

Das Motorenangebot für die A-Klasse wurde im Rahmen der Modellüberarbeitung noch einmal erweitert. Die Palette umfasst jetzt sieben Benziner und vier Diesel im Leistungsspektrum von 66 kW (90 PS) bis 280 kW (381 PS). Als neues Einstiegsmodell fungiert der 75 kW (102 PS) starke Benziner A 160 (ab 22 500 Euro). Kleinster Diesel ist der A 160 d (ab 24 200 Euro) mit 66 kW (90 PS) Leistung und einem Normverbrauch von 3,7 Liter je 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 98 Gramm pro Kilometer). Sparmeister ist allerdings der 80 kW (109 PS) starke A 180 d BlueEfficiency Edition. Er soll sich im Drittelmix mit 3,5 Liter je 100 Kilometer begnügen (CO2-Ausstoß: 89 g/km). Neu im Antriebsprogramm sind unter anderem auch die Schaltgetriebe-Varianten der dynamischen Benziner-Modelle A 250 (155 kW/211 PS) und A 250 Sport (160 kW/218 PS).

Topmodell der Baureihe ist wie gehabt der A 45 4Matic, dessen Leistung jedoch von 265 kW (360 PS) auf 280 kW (381 PS) gesteigert wurde – das maximale Drehmoment liegt fortan bei 475 Nm bei 2 250 bis 5 000 U/min (bisher: 450 Nm). Damit ist das mindestens 49 750 Euro kostende AMG-Einstiegsmodell der leistungsstärkste Kompaktsportler der Welt.

Tempo 100 erreicht der Mercedes-AMG A 45 4Matic bei Bedarf in 4,2 Sekunden – das sind 0,4 Sekunden weniger als bisher. Die Höchstgeschwindigkeit liegt weiterhin bei elektronisch begrenzten 250 km/h. Auch der Normverbrauch bewegt sich mit 6,9 Liter je 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 162 g/km) auf dem Niveau des bisherigen Modells.


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