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Mehr Strom und Fahrspaß
Lifestyle 2 Min. 26.03.2019 Aus unserem online-Archiv

Mehr Strom und Fahrspaß

Für den elektrisch angetriebenen Concept EQV verspricht Mercedes-Benz eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern.

Mehr Strom und Fahrspaß

Für den elektrisch angetriebenen Concept EQV verspricht Mercedes-Benz eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern.
Foto: Daimler
Lifestyle 2 Min. 26.03.2019 Aus unserem online-Archiv

Mehr Strom und Fahrspaß

Mercedes-Benz plant in den nächsten Jahren 130 neue Fahrzeugvarianten mit Elektroantrieb. Passende Dienstleistungen sollen das Angebot vervollständigen.

von Marc Willière (Genf)

Mercedes-Benz hat sich hohe Ziele gesteckt und will bis 2022 sein gesamtes Personenwagen-Portfolio elektrifizieren. Geplant sind mehr als 130 Fahrzeugvarianten, angefangen bei 48-Volt-Modellen über eine breite Auswahl an Plug-in-Hybriden bis hin zu rein elektrischen Fahrzeugen. Technologien und Dienstleistungen sollen das Angebot vervollständigen. Einen Vorgeschmack auf die unter der neuen Technologie- und Produktmarke EQ („Electric Intelligence“) zusammengefasste Elektrooffensive gaben die Stuttgarter auf dem Genfer Automobilsalon.

Einen weiteren Schritt in Richtung Elektrifizierung macht das Erfolgsmodell GLC. Dafür erhält die überarbeitete Variante des kraftvollen und zugleich eleganten SUV-Modells – zusammen mit seinem Vorgänger GLK verkaufte es sich seit 2008 insgesamt 1,5 Millionen Mal – die nächste Vierzylinder-Motorengeneration. Das Dieselaggregat und der Benziner stehen für mehr Leistung bei geringerem Kraftstoffverbrauch. Als Plug-in-Hybrid 300 e 4Matic sollen sie bis zu 50 Kilometer rein elektrisch unterwegs sein können.

Minimalistisch und rein elektrisch: der smart forease+.
Minimalistisch und rein elektrisch: der smart forease+.
Foto: Daimler

Wie sich Mercedes-Benz eine batterieelektrisch angetriebene Großraumlimousine im Premium-Segment vorstellt, verdeutlicht der Concept EQV. Die auf der neuen V-Klasse basierende Studie soll eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern und das schnelle Nachladen von Energie für eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern innerhalb von nur 15 Minuten ermöglichen. Der komfortable Innenraum des Concept EQV kann bis zu acht Sitze aufnehmen. Das Serienfahrzeug will Mercedes-Benz bereits zur IAA im Herbst in Frankfurt/Main vorstellen.

Wer weniger Transportkapazitäten benötigt, ist mit der Marke smart gut bedient, die bis 2020 vollständig auf elektrischen Antrieb umgestellt wird. Mit der Konzeptstudie forease+ unterstreicht Daimler, dass „die Zukunft von smart alles andere als langweilig wird“. Der auf dem Serienmodell smart EQ fortwo cabrio basierende Kleinwagen trägt dafür eine knallgelbe abnehmbare Kunststoffschale mit Stoffbezug.

Sportlicher und agiler

Dass sich auch Elektro und Sportlichkeit nicht ausschließen, zeigt der EQ Silver Arrow. Der geräuschlose Silberpfeil leistet 550 kW (750 PS) und ermöglicht eine theoretische Reichweite von 400 Kilometer. Vorbild für das einsitzige Showcar ist der W125-Zwölf-Zylinder-Rekordwagen, den Mercedes-Benz 1937 auf Basis des Grand-Prix-Rennwagens gebaut hat. Neben der Elektrifizierung spielt die Sportlichkeit weiterhin eine große Rolle. Mit AMG-typischer Performance lässt der Autobauer dafür die neue GLE-Generation vorfahren. Der 320 kW (435 PS) starke 3,0-Liter-Sechs-Zylinder bietet nicht nur mehr Leistung als sein Vorgänger. Sein EQ-Boost-Startergenerator liefert kurzzeitig zusätzliche 16 kW Leistung sowie 250 Nm Drehmoment und speist darüber hinaus das 48-Volt-Bordnetz.


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Sein Portfolio der offenen Sportwagen, die ebenso auf der Rennstrecke wie auf der Straße zu Hause sein wollen, krönt Mercedes-AMG mit dem GT R Roadster. Zu seinem expressiven Design, das das Auto optisch tiefer auf die Straße bringt, gesellt sich ein leistungsstarker Antrieb. Der 430 kW (585 PS) starke V8-Biturbomotor mit verstellbaren Gewindefahrwerk mit aktiver Hinterachslenkung verspricht ein besonders dynamisches Fahrverhalten. Wie die anderen Roadster-Modelle verfügt der offene AMG GT R über ein dreilagiges automatisches Stoffverdeck mit Leichtbaustruktur aus Aluminium, Magnesium und Stahl.

Letztes Highlight der Stuttgarter in Genf war schließlich der neue CLA Shooting Brake. In seinen Proportionen ist er eindeutig ein Coupé, sorgt aber mit seinem sanft muskulös geschnittenen Heck für ein Plus an Funktionalität. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, spricht dann auch von einem „rollenden Kunstwerk mit viel Stauraum“, das im September auf den Markt kommt. Vorläufige Spitzenmotorisierung wird der Vierzylinder-Benziner des CLA 250 mit 165 kW (225 PS) sein. 


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