Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Mehr Rechte und Updates für Smartphone-Nutzer: Betriebssystem-Alternativen für Android
Lifestyle 2 Min. 02.07.2015

Mehr Rechte und Updates für Smartphone-Nutzer: Betriebssystem-Alternativen für Android

Bringt es ein Androide nicht mehr, steht der nächste schon bereit.

Mehr Rechte und Updates für Smartphone-Nutzer: Betriebssystem-Alternativen für Android

Bringt es ein Androide nicht mehr, steht der nächste schon bereit.
Foto: dpa/tmn
Lifestyle 2 Min. 02.07.2015

Mehr Rechte und Updates für Smartphone-Nutzer: Betriebssystem-Alternativen für Android

Android-Nutzern sind scheinbar die Hände gebunden: Bringen weder Google noch Hersteller oder Netzbetreiber Betriebssystem-Updates, was oft die Regel ist, werden Smartphone oder Tablet irgendwann unattraktiv und vor allem unsicher. Zeit für einen radikalen Schnitt.

(dpa/tmn) - Ein Nachteil von Android ist die fehlende Möglichkeit, Apps Rechte zu entziehen. Entweder installiert man die jeweilige Anwendung und akzeptiert alle eingeforderten Rechte, oder man installiert die App eben gar nicht. Schluss mit dieser Einschränkung kann machen, wer ein alternatives Betriebssystem (Custom-ROM) auf seinem Android-Smartphone oder -Tablet installiert, berichtet das Fachmagazin „c't“ (Ausgabe 15/15). En passant kann man mit dem Custom-ROM außerdem das etwaige Problem ausbleibender Android-Updates für das eigene Smartphone beheben. Und auch Google sowie unter normalem Android nicht deinstallierbare Apps ließen sich so bändigen.

Wer im Netz danach sucht, stößt auf eine Vielzahl kostenloser Custom-ROMs, die sich auf den unterschiedlichsten Geräten installieren lassen, darunter MIUI, Paranoid Android oder AOKP. Gerade auch für Einsteiger sei aber nur ein einziges alternatives Betriebssystem empfehlenswert, so die Experten. Dabei handele es sich um das äußerst stabile und kompatible CyanogenMod (CM), das es für eine ganze Reihe Androiden gibt.

Wer wissen will, ob auch sein Modell darunter ist, sollte ganz genau hinschauen, weil die Typenbezeichnung exakt übereinstimmen muss. Neulinge profitierten beim alltagstauglichen CM von einem belebten Forum, umfangreicher Dokumentation im eigenen Wiki und zahlreichen Anleitungen im Netz. Außerdem entspricht die Oberfläche dem gewohnten Google-Design, sie lässt sich aber auch umfangreich anpassen.

Garantieverfall

Auch wenn die Installation von CM mit Hilfe einer Installer-App auf dem mobilen Gerät und einem Installer-Programm für den PC, an dem das Handy per USB-Kabel hängt, inzwischen fast von allein geht: Mit dem Aufspielen geht man auch einige Risiken ein, warnen die Experten. Es erlischt etwa der Anspruch auf Garantie, auch wenn einige Smartphone-Hersteller da bereits Kulanz gezeigt haben. Deshalb lohnt sich der Wechsel insbesondere für ältere Geräte, für die es ohnehin keine Updates mehr gibt. CM sammelt anonyme Nutzerstatistiken, was sich den Angaben zufolge aber problemlos deaktivieren lässt.

CM-Nutzer können allen Apps den Zugriff auf Kontakte, Standort und Nachrichten untersagen, aber auch nachträglich entziehen oder auf Nachfrage gewähren. Das Custom-ROM bietet auch Anpassungsmöglichkeiten, die Android sonst sperrt, etwa bei der Belegung der Hardwaretasten oder beim Blinken der Benachrichtigungs-LED. Außerdem sind einige praktische Apps wie Dateimanager, Taschenlampe oder ein DSP-Manager für umfangreiche Klangeinstellungen für unterschiedliche Geräte wie Kopfhörer, Lautsprecher oder Bluetooth an Bord - ebenso wie der sogenannte Root-Zugriff, also die vollen Administratoren-Rechte für das Android-Gerät, der sich mit zwei Handgriffen an- und ausschalten lässt.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Android-Smartphones: Tipps zum Stromsparen
Wie kann man dem Akku im Androiden ein paar zusätzliche Stunden abringen? Zum Beispiel indem man ungenutzte Apps löscht oder sich auf die Suche nach Stromfressern im Hintergrund begibt.
Zum Themendienst-Bericht vom 19. Januar 2016: Mit einigen Tricks m�ssen Android-Smartphones seltener an die Steckdose. 
(Bild vom 19.01.2016/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)  Foto: Andrea Warnecke
Android-Handys: Erneut ein Datenleck
Sicherheitsforscher von IBM haben eine neue Sicherheitslücke in Android-Handys entdeckt. Über scheinbar harmlose Apps könnten Angreifer damit auf fast alle Daten aus dem Smartphone zugreifen.
Zum Themendienst-Bericht von Dirk Averesch vom 11. April: Nette Spielereien: Die Kameras der One-Smartphones bringen viele Effektfilter mit, die gleich ins Live-Bild eingerechnet werden.
(Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) 
Foto: Andrea Warnecke
Leichtes Sortieren und Suchen: Google stellt neuen Fotodienst vor
Google hat bei seiner Entwicklerkonferenz einige Neuheiten präsentiert, unter anderem eine Software, die das Archivieren von Fotos erleichtert. Nutzer von Android-Smartphones können zudem ab Sommer mit ihrem Handy bezahlen. Hilfe im Alltag soll das neue System Android "M" bieten.
SAN FRANCISCO, CA - MAY 28: Google Photos director Anil Sabharwal announces Google Photos during the 2015 Google I/O conference on May 28, 2015 in San Francisco, California. The annual Google I/O conference runs through May 29.   Justin Sullivan/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.