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Mehr als Selfies und Schnappschüsse
Lifestyle 2 Min. 20.11.2014 Aus unserem online-Archiv
Foto-Apps

Mehr als Selfies und Schnappschüsse

Hipstamatic verwandelt das Smartphone in eine alte Filmkamera. Die perfekte App für Vintage-Freunde mit iOS- oder Androidgeräten.
Foto-Apps

Mehr als Selfies und Schnappschüsse

Hipstamatic verwandelt das Smartphone in eine alte Filmkamera. Die perfekte App für Vintage-Freunde mit iOS- oder Androidgeräten.
dpa-tmn
Lifestyle 2 Min. 20.11.2014 Aus unserem online-Archiv
Foto-Apps

Mehr als Selfies und Schnappschüsse

Mit dem Smartphone ist das Knipsen immer und überall ein Kinderspiel. Die Bilder lassen sich per App gleich hochladen oder erst einmal in Ruhe bearbeiten. Doch lohnt sich die Mühe für Fotos von Smartphone oder Tablet überhaupt?

(dpa/tmn) - Rein vom technischen Standpunkt aus betrachtet sind Smartphone-Kameras besseren Kompakten und Systemkameras hoffnungslos unterlegen. Nur sehr wenige spezielle Kamerahandys bieten einen optischen Zoom oder eine Einstellmöglichkeit für die Lichtempfindlichkeit. Doch kann man vielleicht mit der Hilfe von Apps mehr aus der Smartphone-Kamera oder zumindest mehr aus den Smartphone-Bildern herausholen?

Ja! Foto-Apps sind geeignet, um den Funktionsumfang der im Smartphone oder Tablet verbauten Kamera um spezielle Zoom-Eigenschaften oder aber auch detaillierte Belichtungseinstellungen zu erweitern. Der Funktionsumfang heutiger Bildbearbeitungs-Apps reicht vom einfachen Zuschneiden des Bildes über das Anwenden von Filtern bis hin zur komplexen Bildbearbeitung mit mehreren Bildebenen, wie man es etwa von Adobe Photoshop kennt.

Mit Foto-Apps wie Repix können Bilder nicht nur aufgenommen, sondern auch nachbearbeitet werden. Das Programm bietet zahlreiche Farbfilter und Effekte.
Mit Foto-Apps wie Repix können Bilder nicht nur aufgenommen, sondern auch nachbearbeitet werden. Das Programm bietet zahlreiche Farbfilter und Effekte.
dpa-tmn

Per App lassen sich auch viele spannende Effekte auf ein Bild anwenden. Man kann etwa Teilweichzeichnungen für einen Miniatureffekt (Tilt-Shift) oder Unschärfebereiche (Bokehs) einfügen, Collagen erstellen, Bilder mit Texturen überlagern oder Spaßfotos mit eingeblendeten Informationen zum Wetter machen.

Camera Zoom FX bietet beispielsweise einen Sechsfachzoom und einen Zeitlupenmodus. Das Programm läuft auf Android und iOS.
Camera Zoom FX bietet beispielsweise einen Sechsfachzoom und einen Zeitlupenmodus. Das Programm läuft auf Android und iOS.
dpa-tmn

Die Zeitschrift „connect“ hat Foto- und Bildbearbeitungs-Apps getestet. „Hier entpuppten sich Camera Zoom FX für Android und ProCamera für Apple als die nützlichsten Apps“, zählt „connect“-Redakteur Peuckert auf. Foto-Apps für Windows Phone erhielten keine gute Bewertung. Für die Bildbearbeitung empfiehlt der Experte dagegen für alle drei Betriebssysteme PicsArt. Wer besonders viele Funktionen für die Bildbearbeitung braucht, dem rät Peuckert zu Adobe Photoshop Touch.

Dass sich die Apps mit Funktionen und Effekten überbieten, ist nicht nur positiv zu bewerten. Abstürze und Funktionsprobleme sind an der Tagesordnung. Und neue Versionen von Apps laufen auch häufig nur auf den neusten Modellen und Betriebssystemen - betagte Handys und Systeme werden teils gar nicht mehr unterstützt.

EyeEm erlaubt auch das einfache Teilen von Bildern. Die Software für iOS und Android ist kostenlos.
EyeEm erlaubt auch das einfache Teilen von Bildern. Die Software für iOS und Android ist kostenlos.
dpa-tmn

Letztlich bringt aber auch die tollste App nichts, wenn die Kamera im Smartphone unterdurchschnittlich ist. Entscheident ist, wie sich die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen verhält. Ebenso wichtig: Die Autofokus-Geschwindigkeit, damit auch spontane Aufnahmen scharf werden. Ambitionierte Smartphone-Fotografen sollten auf die Speicherkapazität des Gerätes achten und sich einen Ersatz-Akku besorgen, gegebenenfalls auch eine Ladestation, ein Ladekabel fürs Auto oder einen Solar-Lader. So ausgerüstet gelingen die meisten Handy-Fotos, Nahaufnahmen eingeschlossen. Denn die Makrofähigkeit von Smartphones sei erstaunlich gut und ermögliche es, auch ganz nah an Objekte heranzugehen.


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(Archivbild vom 18.09.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) 
Foto: Andrea Warnecke