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Leserreise nach Vietnam: „Tourismusalternative“ mit zeitlosem Charme
Lifestyle 4 Min. 25.10.2015 Aus unserem online-Archiv

Leserreise nach Vietnam: „Tourismusalternative“ mit zeitlosem Charme

Die Tourismusschule von Hue wird als Partner des Diekircher Alexis-Heck-
Lyzeums die Reisenden aus Luxemburg zum Mittagessen empfangen.

Leserreise nach Vietnam: „Tourismusalternative“ mit zeitlosem Charme

Die Tourismusschule von Hue wird als Partner des Diekircher Alexis-Heck-
Lyzeums die Reisenden aus Luxemburg zum Mittagessen empfangen.
Foto: Guy Wolff
Lifestyle 4 Min. 25.10.2015 Aus unserem online-Archiv

Leserreise nach Vietnam: „Tourismusalternative“ mit zeitlosem Charme

Als „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ wird Vietnam gerne wegen seiner geografischen Form bezeichnet. Sowohl die „Reisschalen“ im Norden und im Süden als auch die „Bambusstange“ in der Mitte des asiatischen Landes sind auch die Höhepunkte der elftägigen Leser-Rundreise, welche die ULT und das „Luxemburger Wort“ an 14 verschiedenen Reisedaten zwischen November 2015 und März 2016 anbieten.

Mit dem Namen Vietnam bringen nicht wenige immer noch den furchtbaren Krieg in Verbindung, der während 20 Jahren (1955-1975) zwischen den damals geteilten südostasiatischen Küstenstaaten tobte und zwischen drei und vier Millionen Tote forderte, darunter mehr als 75 Prozent Zivilisten. Heute, 40 Jahre nach Kriegsende und der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam unter dem Namen Sozialistische Republik Vietnam, ist das bezaubernde Land mit seinem zeitlosen Charme nicht nur dabei, in touristischer Hinsicht zu seinen Nachbarn aufzuschließen, sondern sich gleichzeitig zu einer besonderen „Tourismusalternative“ zu entwickeln, wie die „Financial Times“ jüngst meinte.

Von Ho-Chi-Minh über Hoi An nach Hanoi

Seine wunderschönen Landschaften in unterschiedlichen Klimazonen sowie seine zahlreichen, von der Unesco anerkannten Natur- und Kulturdenkmäler ziehen immer weitere Touristen an, was wohl als bester Beweis für ein sich lohnendes Reiseziel angesehen werden kann. Einen guten Überblick über die Vielfalt, die das Land zwischen China, Laos und Kambodscha zu bieten hat, kann man während der Leserreise gewinnen, die die ULT im Zusammenarbeit mit dem „Luxemburger Wort“ an nicht weniger als 14 Daten zwischen dem 21. November 2015 und dem 5. April 2016 anbietet.

Von der Hauptstadt Hanoi am Delta des Roten Flusses über die Küstenstadt Hoi An am Südchinesischen Meer und die Luxemburg in besonderer Weise verbundene Stadt Hue bis zur Hafenstadt Ho-Chi-Minh (der bis 1976 gültige Name Saigon ist vielen geläufiger) am Mekong-Delta werden die Teilnehmer in der Tat Vietnam auf einem Großteil seiner insgesamt 1 650 Kilometer umfassenden Nord-Süd-Ausdehnung erfahren. Neben den sehr unterschiedlich ausgeprägten Städten – Hanoi gilt als ruhig und elegant im Gegensatz zum boomenden Ho-Chi-Minh, während Hoi An durch sein chinesisches Flair beeindruckt – lohnen vor allem die zahlreichen Naturschönheiten des asiatischen Landes, wobei die Halong-Bucht sicherlich zu den herausragendsten zählt.

Spektakuläre Halong-Bucht: Über 1.900 Kalkfelsen, zumeist unbewohnt, ragen bis zu mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser.
Spektakuläre Halong-Bucht: Über 1.900 Kalkfelsen, zumeist unbewohnt, ragen bis zu mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser.
Foto: istock

Über Frankfurt werden die Teilnehmer mit den Vietnam Airlines Ho-Chi-Minh, mit über fünf Millionen Einwohnern die größte Stadt Vietnams und das wirtschaftliche Zentrum des Landes, anfliegen. Die durchschnittlich 19 Meter über dem Meeresspiegel am Westufer des Saigon-Flusses gelegene Industriestadt ist nach Ho Chi Minh benannt. Im September 1945 hat er die Demokratische Republik Vietnam proklamiert und später die Führung des Landes als Staats- und Ministerpräsident übernommen. Nach der Teilung Vietnams als Folge des Indochinakriegs 1954 wurde Ho Chi Minh Präsident der Demokratischen Republik Vietnam. Die Stadtrundfahrt führt u. a. an kolonial-französischen Gebäuden wie dem Theater, der Kathedrale Notre-Dame, dem Rathaus und der Hauptpost vorbei. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Wiedervereinigungspalast, das Kriegsopfermuseum sowie das chinesische Viertel mit seinen Tempeln und Pagoden.

Im quirligen Ho-Chi-Minh (einst Saigon), mit über fünf Millionen Einwohnern die größte Stadt Vietnams und das wirtschaftliche Zentrum des Landes, beginnt die ULT-LW-Leserreise.
Im quirligen Ho-Chi-Minh (einst Saigon), mit über fünf Millionen Einwohnern die größte Stadt Vietnams und das wirtschaftliche Zentrum des Landes, beginnt die ULT-LW-Leserreise.
Foto: Guy Wolff

Ein Weltkultur- und ein Weltnaturerbe

Zweite Station der Rundreise ist Danang in Zentralvietnam, von wo aus es weiter in die Küsten- und Handelsstadt Hoi An geht. Hoi An – der Name bedeutet „ruhige Gemeinschaft“ oder „friedvoller Versammlungsort“ – war einst der größte Hafen in Südostasien und lag an der Seidenstraße. Die sehr gut erhaltene Altstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Auf dem Besuchsprogramm stehen u. a. eine Bootsfahrt zu einem Keramikerdorf sowie ein Marktbesuch mit anschließendem Kochkursus.

Fakultativ ist ein Besuch in der alten Kaiserstadt Hue. Neben der Zitadelle mit der Verbotenen Stadt der Kaiser zählen zahlreiche prächtige Gräber verschiedener Herrscher zu den Sehenswürdigkeiten. Ein Erlebnis besonderer Art dürfte auch das Mittagessen in der lokalen Tourismusschule werden, die vom Lyzeum Alexis Heck aus Diekirch unterstützt wird.

Den Höhepunkt der Reise stellt sonder Zweifel die spektakuläre Halong-Bucht dar, die die Teilnehmer nach dem Flug in die Industriehafenstadt Haiphong erwartet. Das 1 500 km² große Gebiet im Golf von Tonkin im Norden Vietnams besteht aus über 1 900 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, die bis zu mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser ragen. Das Kalksteinplateau, das die Reiseteilnehmer an Bord einer Dschunke erleben können, gehört seit 1994 zum Weltnaturerbe der Unesco.

Viertägige Verlängerung im Nachbarland Laos

In Hanoi endet die Rundreise. Die Hauptstadt Vietnams ist die älteste noch bestehende Hauptstadt Südostasiens. Belegt ist ihr Gründungsjahr als Zitadelle Thang Long 1010. In der „Stadt innerhalb der Flüsse“ ist Ho Chi Minh allgegenwärtig. Sein Andenken wird in seinem Wohnhaus, seinem Mausoleum und in einem Museum geehrt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Ein-Säulen-Pagode, der Literaturtempel sowie die französischen Kolonialgebäude wie die Oper und die Kathedrale. Ein Besuch im Marionettentheater am Hoan-Kiem-See sowie eine Fahrradrikscha-Tour durch die Gassen der Altstadt stehen daneben auf dem Programm.

Statt direkt von Hanoi aus über Frankfurt zurück nach Luxemburg zu reisen, besteht außerdem die Möglichkeit zu einer Verlängerung der Reise um weitere vier Tage im Nachbarland Laos. Hier können die Teilnehmer die beeindruckenden Tempelanlagen von Luang Pradang besichtigen, auf dem Mekong zum bedeutendsten Wallfahrtsort Pak Ou mit seinen Buddha-Höhlen reisen und schließlich die herrliche laotische Natur auf dem Rücken von Elefanten erfahren.

Für weitere Einzelheiten und Reservierungen stehen die ULT-Reisebüros von Voyages Flammang, CFL-Evasion, Voyages Emile Weber und Demy Schandeler allen Interessenten zur Verfügung.