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Kreativer Baukasten
Lifestyle 1 2 Min. 29.07.2019

Kreativer Baukasten

Neue Welt, neue Materialien: Jeder Ausflug in fremde Gegenden zahlt sich bei „Dragon Quest Builders 2“ aus.

Kreativer Baukasten

Neue Welt, neue Materialien: Jeder Ausflug in fremde Gegenden zahlt sich bei „Dragon Quest Builders 2“ aus.
Foto: Hersteller
Lifestyle 1 2 Min. 29.07.2019

Kreativer Baukasten

Rollenspiel trifft Sandkasten – „Dragon Quest Builders 2“ ist die perfekte Mischung zweier Welten mit hohem Spaßfaktor.

von Matthias Probst 

Als im Jahr 2016 „Dragon Quest Builders“ erschien, kam schnell der Vorwurf auf, dass sich Entwickler Square Enix lediglich am Bauklötzchen-Spiel „Minecraft“ bedient hätte. Doch bei genauerem Blick auf die Spielmechanik wurde dieser Vorwurf in Windeseile entkräftet: „Dragon Quest Builders“ ist eine Mischung aus kreativem Sandkasten und Rollenspiel mit sehr vielen Alleinstellungsmerkmalen. Einige Elemente mag es so vielleicht auch in „Minecraft“ geben, aber der Spielverlauf ist ein völlig anderer. Der kürzlich lancierte zweite Teil verfeinert die Zutaten des Erstlings – und lässt Spielerherzen damit erneut höher schlagen.


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Komplexe Spielmechanik

Experten und Neulinge werden gleichermaßen angesprochen: „Dragon Quest Builders 2“ führt Spieler im Verlauf der Kampagne behutsam in die anfangs simple, später doch recht komplexe Spielmechanik ein. Stück für Stück kommen neue Elemente hinzu, die den Spieler aber nie überfordern – eher im Gegenteil: „Dragon Quest Builders 2“ lässt sich jede Menge Zeit, um sämtliche Funktionen zu erklären. Da können einige Erklärpassagen schon recht textlastig werden. Außerdem bleibt zwischen den Erklärungen immer genug Zeit, um selbst ein wenig zu experimentieren. Bereits nach den ersten Feldversuchen geht der Häuserbau direkt ins Blut über.

Die Geschichte richtet sich wiederum eindeutig an ein junges Publikum: Eine böse Macht möchte die Kreativität aus der Welt verbannen. Nur der Spieler ist der letzte noch übrige Erbauer, der die Welt retten kann. Mit seinen Fähigkeiten kann er Gebäude errichten und neue, nützliche Gegenstände herstellen. Allerdings muss der Erbauer seine Fähigkeiten erst nach und nach entwickeln, um zum finalen Angriff gegen die böse Macht anzusetzen. Das mag zwar alles sehr klischeehaft klingen, passt aber perfekt in dieses bunte Universum.

Im Verlauf des Spiels wechseln sich Bauphasen und Kämpfe ab – in einer sehr gut abgestimmten Mischung. Sobald neue Gegenstände oder Behausungen hergestellt wurden, eröffnet sich meist eine Gelegenheit, sich in neue Gebiete vorzuwagen. In diesen wimmelt es dann vor Monstern, die es zu bekämpfen gilt. Die Gegner werfen wiederum neue Materialien ab, die es ermöglichen, neue Gegenstände zu erbauen. Ein ewiger Kreislauf. Eine wirklich motivierende Unterhaltungsspirale dreht sich bei „Dragon Quest Builders 2“ und packt den Spieler gleich von Beginn an. Damit man auch nie den Faden verliert, werden die Aufgaben anhand von Quests oder Neben-Quests präsentiert, auf denen es neue Baupläne zu ergattern gibt. Simpel, aber äußerst unterhaltsam.

Einige Verbesserungen

Wer den Vorgänger kennt, wird die kleinen, aber feinen Unterschiede im Spielverlauf direkt bemerken und zu schätzen wissen. Beispielsweise ist es in der Neuauflage möglich, den Luftraum und die Wasserwelt zu erkunden – der nötige Fortschritt und Ausrüstung vorausgesetzt. Auch ein Ritt auf einem gigantischen Steingolem werden Spieler im Verlauf der Kampagne erleben, was der Abwechslung zugutekommt.

Aber das vielleicht beste Feature, wenn auch nicht sonderlich weltbewegend, ist die Abnutzung von Waffen und Geräten: Diese wurde nämlich ersatzlos gestrichen. Dies wertet den Spielfluss deutlich auf. Ein weiteres Novum ist der lang ersehnte Multiplayer-Modus. Nun ist es endlich möglich, gemeinsam zu bauen, was den Spielspaßfaktor noch ein kleines Stückchen in die Höhe hebt. Lediglich die etwas angestaubte Optik, die sich kaum vom Vorgänger unterscheidet, könnte man als Negativpunkt ankreiden. Wer damit leben kann, wird bei diesem kreativen Rollenspiel seine helle Freude haben.

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