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Kia ProCeed: schick und praktisch
Lifestyle 3 Min. 22.02.2019

Kia ProCeed: schick und praktisch

Der ProCeed soll Kia weitere Marktanteile in der hart umkämpften Kompaktklasse sichern.

Kia ProCeed: schick und praktisch

Der ProCeed soll Kia weitere Marktanteile in der hart umkämpften Kompaktklasse sichern.
Foto: Kia
Lifestyle 3 Min. 22.02.2019

Kia ProCeed: schick und praktisch

Zuwachs in der Ceed-Familie: Nach dem Schrägheck und dem Sportswagon legt Kia jetzt mit dem Shooting Brake einen besonders geräumigen Sportler unter dem Namen ProCeed auf.

von Marc Willière

Das Beste aus zwei Welten hat Kia seinem jüngsten Spross einverleibt. Als Topmodell der dritten Ceed-Generation verbindet der ProCeed elegantes Design mit dem Platzangebot eines Kombis. Der Shooting Brake ist nicht nur für die koreanische Autoschmiede ein Novum, sondern auch für das Segment der Volumenhersteller.

Mit seinen Schwestermodellen teilt sich der ProCeed nur die Plattform und somit auch den Radstand von 2,65 Meter. In Haltung und Proportionen aber geht er seinen eigenen Weg. Er ist 43 Millimeter niedriger als der Sportswagon und hat ein um zehn Millimeter tiefer liegendes Fahrwerk. Seine Höhe von lediglich 1,42 Metern gibt ihm nicht nur eine Sonderstellung im C-Segment, sondern lässt den sportlichen Lastenträger auch schlank und geschmeidig wirken.

Seine Gene kann der ProCeed aber nicht ganz verbergen, wurden doch Haube und vordere Kotflügel vom Basismodell übernommen. Eigenständigkeit in der Ceed-Familie geben ihm aber neben seiner elegant abfallenden Dachlinie sein kraftvolles Heck mit dem Leuchtband zwischen den LED-Rückleuchten sowie die stark geneigte Heckscheibe. Diesem besonderen Designmerkmal ist indes die nicht wenig beeinträchtigte Sicht durch den Rückspiegel geschuldet.

Das Interieurkonzept des ProCeed entspricht dem anderer Ceed-Modelle.
Das Interieurkonzept des ProCeed entspricht dem anderer Ceed-Modelle.
Foto: Kia

Auch das Interieurkonzept mit seinem horizontal ausgerichteten Design und dem frei stehenden Touchscreen entspricht dem anderer Ceed-Modelle. Den sportlichen Ansprüchen des Neulings entsprechend, setzen die Pedale, das nach unten abgeflachte Lenkrad sowie die Sitze eigenständige Akzente im modernen Cockpit.

Viel Platz für Passagiere und Gepäck

Bein-, Kopf- und Schulterfreiheit sind recht großzügig bemessen; selbst im Fond finden groß gewachsene Passagiere ausreichend Platz unter dem nach hinten abfallenden Dach. Auch für Gepäck bleibt mit einem Ladevolumen von 594 Liter fast so viel Raum wie im Sportswagon (625 Liter). Bei umgeklappter Rücksitzbank steigt das Fassungsvermögen auf bis zu 1.545 Liter.


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Seinem sportlichen Anspruch wird der ProCeed auch in fahrtechnischer Hinsicht gerecht – besonders in der GT-Ausführung. In der Basisversion GT Line trifft dies etwas weniger stark ausgeprägt zu.

Beide Modellvarianten verfügen serienmäßig über einen Sport-Modus. Schnellere Beschleunigung und weniger Lenkunterstützung durch die ansonsten sehr direkt übersetzte Servolenkung sorgen dann für ein dynamischeres Fahrerlebnis. Dafür sorgt auch das speziell abgestimmte Fahrwerk. Traktion und Grip bleiben auch in scharfen Kurven gewährleistet. Andererseits wartet der ProCeed mit hohem Autobahnkomfort auf.

Aus ihrem umfangreichen Motorenregal haben die Kia-Ingenieure vier Aggregate für den neuen ProCeed ausgewählt, die serienmäßig mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt sind. Bis auf den kleinen Benziner können alle Triebwerke optional mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden.

Im ProCeed GT Line leisten ein 1,0- und ein 1,4-Liter-Turbobenziner (88 kW/120 PS beziehungsweise 103 kW/140 PS) sowie der 1,6-Liter-Diesel (100 kW/136 PS) wie bereits in anderen Ceed-Modellen gute Dienste. Für die sprintstarke GT-Version ist einzig ein 1,6-Liter-Turbobenziner im Angebot. Er leistet 150 kW (204 PS) und mobilisiert sein maximales Drehmoment von 265 Nm über den weiten Drehzahlbereich von 1 500 bis 4 500 U/min. Besonders dynamisch und zugleich ökonomisch ist die Automatikversion: In 7,5 Sekunden sprintet der ProCeed von 0 auf 100 km/h und verbraucht durchschnittlich 6,2 Liter. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h.

Der gleiche drehfreudige Turbobenziner verleiht übrigens auch der dritten Generation der fünftürigen Schrägheckversion die nötige Power. Neben ihren exklusiven Design- und Ausstattungsmerkmalen komplettiert ein speziell abgestimmtes Fahrwerk auch die GT-Version des kompakten Kia-Bestsellers. LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten sind bei allen Kia-Neulingen ebenso Standard wie der sieben Zoll große Touchscreen, das Smart-Key-System oder die Smartphone-Schnittstelle. Beide Koreaner, die in Deutschland entwickelt wurden und in der Slowakei produziert werden, haben zudem die heute gängigen Fahrerassistenzsysteme an Bord. In der höchsten Ausstattungsvariante kostet der Ceed 31.996 und der ProCeed 35.961 Euro.

 


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