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Kameras für jede Gelegenheit
Lifestyle 3 Min. 29.10.2019

Kameras für jede Gelegenheit

Mini-Kamera mit Maxi-Zoom – so das Motto der Panasonic Lumix DC-TZ96. Die Kamera ist mit einem 30-fachen Zoom ausgestattet, der selbst weit entfernte Motive formatfüllend heranholt.

Kameras für jede Gelegenheit

Mini-Kamera mit Maxi-Zoom – so das Motto der Panasonic Lumix DC-TZ96. Die Kamera ist mit einem 30-fachen Zoom ausgestattet, der selbst weit entfernte Motive formatfüllend heranholt.
Foto: Hersteller
Lifestyle 3 Min. 29.10.2019

Kameras für jede Gelegenheit

Mit bezahlbaren System- und Kompaktkameras können Profis und technikbegeisterte Hobbyfotografen sehenswerte Aufnahmen erstellen.

von Torsten Könekamp 

Fotos werden heutzutage häufig mit dem Smartphone gemacht. Kein Wunder, mag so mancher denken: Die Kameras der Mobiltelefone ermöglichen inzwischen Bilder mit beachtlicher Qualität; selbst spontane Nachtaufnahmen sind mit den Geräten der neuen Generation möglich. Doch auch hier sind durch die Gesetze der Optik Grenzen gesetzt.

Auf Reisen benötigt man kompakte, leichte Kameras mit Zoomobjektiven, die nahe und ferne Motive angemessen ins Bild setzen können. Die Bildsensoren der Kompakten sind etwa doppelt so groß wie die von Smartphones. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, greift zu anspruchsvolleren, lichtstarken Kameras für unterwegs, die größere Sensoren und hochwertigere Objektive mit geringerem Zoombereich haben. Sie liefern damit unter anderem auch bei weniger Licht noch gute Aufnahmen. Das spiegelt sich auch in den Preisen wider.

Systemkameras

Während Kompaktkameras ein fest verbautes Objektiv besitzen, bieten Systemkameras mit Wechselobjektiven weitaus mehr Möglichkeiten. Außerdem liefern sie mit größeren Sensoren höhere Bildqualitäten. Die Klassiker sind Geräte mit einem Spiegel, der den direkten Blick durchs Objektiv gestattet und sich beim Auslösen wegklappt.

Wer sich für eine Systemkamera entscheidet, entscheidet sich gleichzeitig für ein ganzes System. Generell gilt: In der Systemfamilie des Anbieters haben alle Kameragehäuse und Objektive den gleichen Bajonettanschluss. Ein späterer Wechsel in eine andere Systemfamilie wird teuer: Objektive und Zubehör müssten dann neu gekauft werden.

Noch vor drei, vier Jahren galten Spiegelreflexkameras als das Nonplusultra. Neue, gute Modelle sind inzwischen aber Mangelware – Systemkameras ohne Spiegel prägen daher den Kameramarkt. Vor allem Modellen mit elektronischem Sucher gehört die Zukunft – sie können viele nützliche Zusatzinfos einblenden, etwa zur Bildschärfe oder Belichtung. Wer die Besten der Besten haben möchte, greift etwa zur Nikon Z6 oder zur Sony Alpha 7 III, die ohne Objektiv immerhin zwischen 2 000 und 3 000 Euro kosten. Der ambitionierte Hobbyfotograf ist mit der Panasonic Lumix DC-GX9K für rund 715 Euro inklusive Standard-Zoomobjektiv bestens bedient.

Die Kamera ist besonders vielseitig und hat einen Verwacklungsschutz. Ähnlich gut: die Canon EOS M50 (um 850 Euro). Bei ihr gefällt unter anderem das klapp- und schwenkbare Display.

Hier eine Auswahl an Modellen:

Canon PowerShot SX730 HS  

Canon PowerShot SX730 HS (um 280 Euro)
Canon PowerShot SX730 HS (um 280 Euro)
Foto: Hersteller

Die Canon PowerShot SX730 HS zählt mit ihrem handlichen Gehäuse und dem 40-fach-Zoom zu den sogenannten Travelzoom-Kameras, die selbst sehr weit entfernte Motive formatfüllend heranholen. Features sind unter anderem die Motivautomatik und verschiedene Präsentations- und Connectivity-Möglichkeiten. Tagsüber gelingen mit der Canon Powershot SX730 HS Fotos in hoher Qualität. Erst bei Schummerlicht lässt die Bildschärfe nach. Die Canon braucht etwas Zeit zum Einschalten, reagiert danach aber fix. 

Nikon Coolpix P1000  

Nikon Coolpix P1000 (um 915 Euro)
Nikon Coolpix P1000 (um 915 Euro)
Foto: Hersteller

Die Nikon Coolpix P1000 macht mit einem Gewicht von 1,4 Kilogramm und ihren Abmessungen (15 x 12 x 18 Zentimeter) mächtig viel her. Schuld an diesen gigantischen Ausmaßen ist der eingebaute 125-fach-Zoom, der von 24 bis 3 000 Millimeter reicht. Beim Einschalten lässt sich die P1000 knapp eine Sekunde Zeit – wer Schnappschüsse machen will, hält die Kamera daher besser aufnahmebereit. Im On-Modus reagiert der Autofokus fix: Nach nur 0,10 Sekunden hat die P1000 das Bild im Kasten. Fotos schießt die P1000 mit 16 Megapixel (4 608 x 3 456 Pixel), Videos in 4K (3 840 x 2 160 Bildpunkte). 

Olympus OM-DE-M10 III 

Olympus OM-DE-M10 III (um 650 Euro)
Olympus OM-DE-M10 III (um 650 Euro)
Foto: Hersteller

Außen klassisch, innen modern: Die Olympus OM-DE-M10 III ist leicht mit einer Spiegelreflex zu verwechseln, ist aber viel kleiner und deutlich leichter. Das Kameramenü lässt sich über eine Zusatztaste am Einschalter aufrufen. Steuern lässt sie sich wie ein Smartphone: Per Fingertipp auf den Touchscreen ruft der Hobbyfotograf beispielsweise speziell angepasste Motivprogramme für Porträts oder Nachtaufnahmen auf. Profis können sich aber weiterhin auf Wunsch durch das klassische Kameramenü hangeln und jede Einstellung einzeln ändern. 

Sony Cybershot DSC-RX 100 V  

Sony Cybershot DSC-RX 100 V (um 830 Euro)
Sony Cybershot DSC-RX 100 V (um 830 Euro)
Foto: Hersteller

Die Auflösung der handlichen Sony Cyber-shot DSC-RX 100 V hat sich gegenüber den Vorgängermodellen nicht geändert. Es bleibt bei 20 Megapixel (5 472 x 3 648 Pixel). Dadurch sammelt der 1-Zoll-Sensor rund viermal mehr Licht pro Pixel ein als herkömmliche Kompaktkameras. In Sachen Connectivity ist das kleine Gehäuse der RX100 VA hingegen sparsam ausgestattet: Es gibt lediglich eine Micro-HDMI- sowie eine Micro-USB-Schnittstelle. Letztere dient auch zum Aufladen des wechselbaren Lithium-Ionen-Akkus, der nur für gut 220 Fotos Power liefert. 


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