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Jeep Renegade: Robuster Italo-Amerikaner
Lifestyle 3 Min. 31.10.2014 Aus unserem online-Archiv

Jeep Renegade: Robuster Italo-Amerikaner

In Italien gebaut, in der Welt zu Hause: Jeep verkauft sein jüngstes Modell in über 100 Ländern.

Jeep Renegade: Robuster Italo-Amerikaner

In Italien gebaut, in der Welt zu Hause: Jeep verkauft sein jüngstes Modell in über 100 Ländern.
Jeep
Lifestyle 3 Min. 31.10.2014 Aus unserem online-Archiv

Jeep Renegade: Robuster Italo-Amerikaner

Frecher Neuzugang der Fiat-Tochter will im Revier der kleinen SUV für Furore sorgen

(S.P.) - Mit dem Renegade erweitert sich die Produktpalette der Fiat-Tochter Jeep um ein interessantes neues Modell. Das im Segment der kleinen SUV angesiedelte Fahrzeug soll Kraftstoffeffizienz und dynamische Fahreigenschaften auf befestigten Straßen mit den klassenbesten Offroad-Fähigkeiten kombinieren. Das Lastenheft der Entwickler enthielt die Aufgabe zur Entwicklung eines Fahrzeugs, das für das unverwechselbare amerikanische Design der Marke Jeep steht, denn der Renegade ist das erste Jeep-Modell, das weltweit in der Kompakt-SUV-Klasse antritt. Wie bei der Fiat-Tochter üblich, weist bereits die Karosserie mit ihren robusten Formen und den trapezförmigen Radläufen auf eine überdurchschnittliche Geländetauglichkeit hin.

Originelle „Ostereier"

Nach mehreren glücklosen Designausrutschern im Laufe der vergangenen Jahre zeigt sich das neue Selbstbewusstsein der Marke Jeep jetzt beim Renegade, der auf dem urigen und kraftvollen Jeep Wrangler basiert. Eine wohlproportionierte Karosserie mit klassischen Rundscheinwerfern und dem bekannten Kühlergrill mit sieben Lüftungsschlitzen bestätigt die Familienzugehörigkeit, die durch einige Reminiszenzen aus der Urzeit des Willys Jeep unterstrichen wird.

So diente zum Beispiel das X auf dem Benzinkanister des Urvaters als Vorlage für das Design der Heckleuchten, und ähnlich wie Software-Entwickler haben die Designer einige originelle „Ostereier“ im Renegade versteckt, etwa die stilisierte Front des Ur-Jeeps, die gleich mehrmals im Innenraum auftaucht oder der diskrete Jeep, der im schwarzen Randbereich der Frontverglasung den Anstieg der A-Säule in Angriff nimmt.

Mit der neuen Formensprache Tek-Tonic werden im Innenraum auf raffinierte Weise weiche, griffige Formen und Soft-Touch-Oberflächen mit robusten und funktionalen Details verbunden, etwa mit dem großzügigen Haltegriff auf der Beifahrerseite, der bei Offroad-Einsätzen sehr willkommen ist. Der gesamte Innenraum wirkt wie aus einem Guss, ist ordentlich verarbeitet und hat nichts mehr gemein mit der hölzernen Schwülstigkeit ehemaliger Jeep-Kabinen. Besonders originell und amüsant wirkt der stilisierte gelblichbraune Schlammspritzer, der im Tourenzähler die gelbrote Markierung der Maximaldrehzahl ersetzt.

Das Interieur des Renegade wirkt modern und aufgeräumt.
Das Interieur des Renegade wirkt modern und aufgeräumt.
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Antrieb auf zwei oder vier Räder

Die Basisversion des neuen Renegade ist lediglich frontgetrieben, bietet aber bereits exzellenten Fahrkomfort bei zahlreichen Einsatzbedingungen. Angelehnt an die 4x4-Technologie des ebenfalls neuen Cherokee bietet der Renegade aber auch zwei der fortschrittlichsten Vierradantriebssysteme mit optimaler Verteilung der Motorkraft zwischen beiden Achsen. Zudem ist der Renegade der erste Kompakt-SUV mit automatischer Entkoppelung des Hinterradantriebs. Das System schaltet nur dann von Vorderrad- auf Vierradantrieb, wenn die Fahrsituation dies erfordert. In Luxemburg wird der Renegade in vier verschiedenen Versionen angeboten: als „Sport“, als „Longitude“, als „Limited“ und als Profiversion „Trailhawk“ mit kompromissloser Geländeperformance dank „Jeep Active Drive Low“- Vierradantrieb mit untersetztem Getriebe.

Die Benzinerpalette für den Renegade umfasst unter anderem einen spritzigen 1,4-Liter-Multiair-Turbo aus dem Fiat-Regal, der 103 kW (140 PS) entwickelt und den kleinen Jeep über ein manuelles Sechs-Gang-Getriebe oder ein Doppelkupplungsgetriebe nur an der Vorderachse antreibt. Eine kräftigere Version dieses Motors liefert 125kW (170 PS) und ist mit einer neuen, erstmalig in diesem Segment angebotenen Neun-Gang-Automatik und dem Vierradantrieb „Jeep Active Drive“ gekoppelt. Ein E.torQ genannter 1,6-Liter-Benziner treibt auf Wunsch ebenfalls nur die Vorderräder an und liefert 81 kW (110 PS) Leistung. Ebenfalls aus Italien stammen die etwas brummigen, doch überaus leistungsstarken Dieselmotoren. Der 1,6-Liter-Multijet-II liefert 88 kW (120 PS) bei Vorderradantrieb, während die 2,0-Liter-Multijet-II-Varianten 103 kW (140 PS) bzw. 125 kW (170 PS) zu bieten haben. Alle Motoren sind mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet.

Der Renegade, der als erstes Jeep-Modell außerhalb Amerikas in Italien gebaut wird, verfügt über ein wirklich stimmiges Fahrverhalten selbst in sehr unwegsamem Gelände. Die Preise für den Italo-Amerikaner beginnen bei 18 913 Euro für die Einstiegsversion „Sport“ mit 1,6-Liter-Benziner. Den Renegade Trailhawk mit 2,0-Multijet-Diesel und Neun-Gang-Automatik bekommt der versierte 4x4-Fahrer für 31 364 Euro.


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