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Jeep: Klassik trifft auf Moderne
Lifestyle 27.01.2018 Aus unserem online-Archiv

Jeep: Klassik trifft auf Moderne

Der neue Jeep Compass polarisiert weitaus weniger als seine eher erfolglosen Vorgänger.

Jeep: Klassik trifft auf Moderne

Der neue Jeep Compass polarisiert weitaus weniger als seine eher erfolglosen Vorgänger.
Foto: Jeep
Lifestyle 27.01.2018 Aus unserem online-Archiv

Jeep: Klassik trifft auf Moderne

Die Neuauflage des Jeep Compass kann sich nicht nur optisch sehen lassen.

(mid/MB) - Nach zwei Compass-Generationen, die eher Flops als Bestseller waren, hat Jeep die Modellreihe völlig neu erfunden und trifft damit sicher den Zeitgeist im ständig wachsenden Segment der kompakten SUV.

Der Compass rangiert zwischen Renegade und Cherokee und trifft als Konkurrent damit zum Beispiel auf den VW Tiguan, der in der Länge nahezu identisch ist. Der Compass gefällt optisch auf Anhieb, weil es ihm geschickt gelingt, die Stilelemente, die seit jeher für einen Jeep typisch sind, mit modernen Interpretationen zu verknüpfen. Um den aktuellen Zeitgeist im Aussehen zu bedienen, müssen in der Funktionalität bisweilen Abstriche hingenommen werden. So gibt die nach hinten abfallende Dachlinie dem Fahrzeug zwar eine dynamische Spannung, allerdings tun sich groß gewachsene Personen schwer, im Fond erhobenen Hauptes Platz zu nehmen.

Eine große Stärke des Compass ist sicher in seiner guten Ausstattung zu sehen, die den Vergleich zu vielen Mitbewerbern nicht scheuen muss. Nicht weniger als 70 Sicherheits- und Schutzfunktionen sind je nach Ausstattungslinie integriert. Als sehr angenehm in Sachen Bedienung erweist sich der große Bildschirm, über den viele Funktionen für Navigation, Kommunikation und Infotainment aktiviert werden können. Bei der Motorisierung kann der Kunde zwischen zwei 1,4-Liter-Benzinern mit 103 kW (140 PS) und 125 kW (170 PS) und drei Dieselaggregaten mit 1,6 und 2,0 Liter auswählen, die 88 kW (120 PS), 103 kW (140 PS) oder 125 kW (170 PS) leisten. Die beiden schwächeren Motorisierungen rollen ausschließlich mit Frontantrieb vom Band, die stärkeren Varianten mit Allradantrieb.

Das Fahrwerk präsentiert sich als gelungene Mischung aus Komfort und Straffheit. Der Lenkung würde es gut tun, wenn sie eine bessere Rückkoppelung zur Straße liefern würde. Hier macht der Compass keinen Unterschied zu dem meisten Geländewagen im Markt. Für Kunden, die öfter auf schwierigem Terrain unterwegs sind, bietet Jeep eine „Trailhawk“-Version an. Sie ist noch hochbeiniger, hat einen Allradantrieb mit zusätzlicher extremer Untersetzung, fünf statt vier Allrad-Schaltprogramme für die unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen, Stoßschutzbleche für die edlen Teile des Antriebs, bessere Böschungswinkel und auffällig rot lackierte Abschleppösen, die sehr gut zu erreichen sind.


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