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Jaguar XF Sportbrake: Geräumige Raubkatze
Lifestyle 2 3 Min. 03.11.2017

Jaguar XF Sportbrake: Geräumige Raubkatze

Mit dem XF Sportbrake meldet sich Jaguar zurück im Kombi-Segment: Neben ihrem schicken Design erfreut die zweite Generation des Edellasters mit sportlichen Motoren.

Jaguar XF Sportbrake: Geräumige Raubkatze

Mit dem XF Sportbrake meldet sich Jaguar zurück im Kombi-Segment: Neben ihrem schicken Design erfreut die zweite Generation des Edellasters mit sportlichen Motoren.
Foto: Jaguar
Lifestyle 2 3 Min. 03.11.2017

Jaguar XF Sportbrake: Geräumige Raubkatze

Marc WILLIERE
Marc WILLIERE
Angedacht war ein neuer Jaguar XF Sportbrake eigentlich nicht. Doch die seit der Modellpflege hinter den Erwartungen zurückbleibenden Verkaufszahlen der Limousine haben die Briten zum Umdenken bewegt. Jetzt steht der XF auch wieder als Kombi beim Händler.

von Marc Willière

Seit 2015 hatte Jaguar keinen Kombi mehr im Programm. Kunden mit größeren Transportansprüchen wollten die Briten stattdessen für ihre SUV-Modelle F- und E-Pace begeistern. Dieses Ansinnen hat Jaguar wohl geschafft, gleichzeitig aber Einbußen bei der Limousine XF hinnehmen müssen. Das Comeback des XF Sportbrake in zweiter Generation ist die logische Folge.

Sein Design übernimmt an der Front die Optik der XF Limousine. Lufteinlässe, Kühlergrill und Lichter wurden indes nachgeschärft. Ab der B-Säule schließt sich dann aber eine geschwungene und aerodynamisch ausgefeilte Dachlinie an. Viel Mühe machten sich die Designer zudem mit dem Heck, das jetzt neben einem ausufernden Spoiler auch mehr in die Mitte gerückte Auspuffendrohre aufweist. Die Silhouette mit einem cw-Wert von 0,20 vermittelt dabei Dynamik und deutet bereits von außen ein üppiges Platzangebot im Innenraum an.

Auch die Plattform teilt sich der gehobene Mittelklasse-Kombi mit der Limousine. Der Radstand wächst hingegen um 51 Millimeter. Fürstlich reisen die Passagiere in der Folge sowohl in der ersten wie in der zweiten Reihe. Besonders aber glänzt der knapp fünf Meter lange Premium-Kombi mit mindestens 565 Litern Kofferraumvolumen, das sich über die geteilt umklappbare Rücksitzbank bis auf 1 700 Liter erweitern lässt.

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Automatische Niveauregulierung

Ist der XF Sportbrake mit großem Urlaubsgepäck beladen oder wird die maximale Anhängelast von bis zu zwei Tonnen ausgenutzt, sorgt die serienmäßige automatische Niveauregulierung mit Luftfederung an der Hinterachse für einen weiter waagerecht liegenden Aufbau und ungeschmälerten Fahrkomfort.

Im sehr wertigen Interieur, so wie es sich für einen Edelhersteller geziemt, ist der bereits aus der Limousine bekannte typische Jaguar-Wohlfühlfaktor angesagt: Eine Vier-Zonen-Klimaanlage und eine Ionisierung der Innenraumluft garantieren ein frisches Raumklima; das 1,6 Quadratmeter große Panorama-Glasdach sorgt seinerseits für einen lichtdurchfluteten Innenraum. Moderne Technologien gewährleisten nicht nur, dass die Passagiere jederzeit sicher unterwegs, sondern auch bestens vernetzt und gut unterhalten sind.

Die Sonnenblende lässt sich je nach Stimmungslage per Gestensteuerung aktivieren; gleiches gilt auch an der elektrischen Heckklappe. Mit dem Activity Key wartet Jaguar mit einer Neuerung auf: Diesen wasserdichten und stoßfesten Schlüssel kann man am Handgelenk tragen und dafür den normalen Autoschlüssel bedenkenlos im Auto zurücklassen – was besonders Freizeitsportler interessieren dürfte.

Im Interieur des XF Sportbrake verwöhnt Jaguar seine Passagiere mit Komfort, erstklassigen Materialien und einem großzügigen Platzangebot.
Im Interieur des XF Sportbrake verwöhnt Jaguar seine Passagiere mit Komfort, erstklassigen Materialien und einem großzügigen Platzangebot.
Foto: Jaguar

Fahrspaß und Effizienz

Kaum Veränderungen gibt es unter der Motorhaube: Bis auf einen Benziner sind alle aus der Limousine bekannten Aggregate an Bord des Edel-Kombis. Die vier Dieselmotoren zwischen 120 kW (163 PS) und 221 kW (300 PS) sowie der Benziner mit 184 kW (250 PS) basieren auf der Ingenium-Technologie von Jaguar: Steife Zylinderblöcke und Doppel-Ausgleichswellen gewährleisten geringe Schwingungspegel und damit souveräne Performance.

Agilität und Dynamik sind auch in der Kombi-Variante Aushängeschilder des XF. Sportliche Gene sind dem Namen entsprechend ebenfalls an Bord: Besonders intensiv sind sie im Dynamic-Modus mit präziserem Ansprechverhalten, erhöhtem Lenkwiderstand, schnelleren Gangwechseln sowie höheren Drehzahlen zu erleben.

Sämtliche Aggregate verfügen über ein schnell schaltendes Acht-Gang-Automatikgetriebe. Der kleinste Diesel kann zudem mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet werden, das schnelle, kurze Gangwechsel ermöglicht. Heckantrieb ist Serie. Für den optionalen Allradantrieb berechnet Jaguar knapp 3 500 Euro. Start/Stopp-Technologie und Energierückgewinnung – die kinetische Energie beim Bremsen lädt die Batterie – sorgen für Wirtschaftlichkeit.

Der Jaguar XF Sportbrake steht seit Ende Oktober beim Händler. Die Preise des englischen Business-Kombis, der in sechs Ausstattungslinien geordert werden kann, beginnen bei 41 859 Euro.

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Technische Daten

Motoren: 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner und -Turbodiesel sowie 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel; Leistung: 120 kW (163 PS) bis 221 kW (300 PS) bei 4 000 U/min; max. Drehmoment: 320 bis 700 Nm; Kraftübertragung: Sechs-Gang-Schaltgetriebe und Acht-Gang-Automatik, Hinter- und Allradantrieb; L x B x H: 4 954 x 1 987 x 1 496 Millimeter; Leergewicht: 1 660 bis 1 855 Kilogramm; Kofferraumvolumen: 565 bis 1 700 Liter; 0-100 km/h: 6,6 bis 9,4 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit: 219 bis 250 km/h; ECE-Verbrauch: 4,5 bis 6,8 Liter pro 100 Kilometer; CO2-Ausstoß: 118 bis 155 g/km; Preise: ab 41 859 Euro.


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