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Dynamischer Brite mit Premium-Anspruch
Lifestyle 2 Min. 02.03.2015 Aus unserem online-Archiv
Jaguar XE

Dynamischer Brite mit Premium-Anspruch

Der Jaguar XE reiht sich technisch und qualitativ auf Augenhöhe mit der deutschen Premium-Konkurrenz ein.
Jaguar XE

Dynamischer Brite mit Premium-Anspruch

Der Jaguar XE reiht sich technisch und qualitativ auf Augenhöhe mit der deutschen Premium-Konkurrenz ein.
Foto: Jaguar Land Rover
Lifestyle 2 Min. 02.03.2015 Aus unserem online-Archiv
Jaguar XE

Dynamischer Brite mit Premium-Anspruch

Jaguar fährt im Frühsommer mit dem völlig neuen XE hinab in die Mittelklasse. Mit seinem sportlichen Antrieb und seinem hohen Fertigungsniveau darf der dynamische „Premium“-Brite das Unterfangen selbstsicher und auch Erfolg versprechend angehen.

von Henri Leyder

Der Markenname Jaguar verpflichtet, lässt auch beim derzeit kleinsten Jaguar weder bei der Materialauswahl noch bei der Fertigungsqualität ein Downsizing zu. Die 251 Kilogramm leichte Rohkarosserie des XE besteht beispielsweise zu 75 Prozent aus hochfesten Aluminiumlegierungen. Parallel zur Gewichtseinsparung wird eine hohe Verwindungssteifigkeit des Gehäuses erreicht; sie sei 20 Prozent höher als beim XF, meldet der Hersteller. Die Türen und die Motorhaube sind aus Stahl, der vordere Hilfsrahmen und der Querträger für das Armaturenbrett aus Magnesium.

Das aufwendig gebaute Sportwagenfahrwerk setzt sich ebenfalls größtenteils aus Aluminiumkomponenten zusammen. Doppelquerlenker-Aufhängung vorne und Integrallenker-Hinterachse sorgen auch auf schlechten Straßen für eine sichere und stabile Fahrzeugführung. Gewissermaßen als verlängerter Arm zu ihnen steht dem Fahrer die direkte und sehr präzise arbeitende elektromechanische Servolenkung – die erste dieser Bauart in einer Jaguar-Limousine – sicherheitsfördernd zur Seite.

Ein Fahrwerk eben wie aus einem Guss, das den eleganten Viertürer über alle Arten von Straßenbelägen perfekt richtungsstabil dahin rollen lässt und ihn auch, egal wie uneben der Asphaltteppich ist, praktisch millimetergenau alle Kurven meistern lässt. Das Heinzelmännchen „Torque Vectoring by Braking“ ist dabei behilflich, bremst am Kurveneingang bedarfsdosiert die kurveninneren Räder ab.

Das XE-Cockpit ist übersichtlich und bedienerfreundlich gestaltet.
Das XE-Cockpit ist übersichtlich und bedienerfreundlich gestaltet.
Foto: Jaguar Land Rover

In schwierigeren Momenten ist nicht nur auf die kraftvoll zupackenden Bremsen Verlass, „Nothelfer“ wie ESP und Auffahrwarner „Adaptive Cruise Control“ sind an Bord, gegen zusätzliche Euros auch die Sicherheits-Features „Spurwechselwarner“, „adaptiver Fernlicht-Assistent“ und die Stereo-Kamera-Technologie, die sich autonome Notbremsungen „erlaubt“.

Wer sich in dieser Beziehung noch weiter verwöhnen lassen möchte, der ordert das von Jaguar selbst als revolutionär und als „Weltpremiere“ bezeichnete „All-Surface Progress Control“-System (siehe „ASPC, ein Gewinn an Traktion“). Dann empfiehlt sich noch „Jaguar Drive Control“ mit dem der Fahrer die elektronisch gesteuerte Antriebsreaktivität auf die Modi Eco, Normal, Winter und Sport vorgeben kann.

Mit neuem Jaguar-Dieselmotor

Die Motorenauswahl besteht aus dem „F-Type“-V6-Benziner sowie zwei 2,0-Liter-Vierzylindern, und zwar einem Ford-Benziner und einem von Jaguar Land Rover völlig neu entwickelten und in England produzierten „Ingenium“-Selbstzünder, beide in je zwei Leistungsstufen.

Der neue Dieselmotor hängt reaktionsschnell am Gas, läuft kalt noch ein wenig laut und bringt den leer 1 550 Kilogramm wiegenden Hecktriebler in nur 7,8 Sekunden auf 100 km/h. Dieser Wert gilt für die 180-PS-Variante mit ihrem für einen 2,0-Liter außerordentlich hohen Drehmoment von 450 Nm (163-PS-Variante: noch starke 380 Nm), die anlässlich der dynamischen Pressevorstellung zum Kennenlernen zur Verfügung stand.

Dynamisch-sportlich lässt der XE sich allemal bewegen. Zum entspannten Cruisen eignet er sich genauso gut – der V6 ganz besonders –, wozu die Laufruhe (geringe Windgeräusche an der Karosserie und effiziente Schallisolierung), die gut konturierten Sitze und die, trotz ziemlich hoher Gürtellinie, gute Rundumsicht viel beitragen. Das Platzangebot ist nicht überwältigend, reicht aber durchaus, im Fond ist die Kopffreiheit nicht gerade üppig bemessen.

Preislich liegt der XE auf Höhe der BMW-, Mercedes-Benz- und Audi-Konkurrenz, auch bei der Länge der Liste mehrpreispflichtiger Zusatzausstattung. Hüben wie drüben kostet so manches extra – mit dem „Vorteil“ einer nahezu möglichen „Open end“-Veredlung ...


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