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Jaguar F-Type: Angriffslustige Raubkatze
Lifestyle 4 Min. 22.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Jaguar F-Type: Angriffslustige Raubkatze

Durch gezielte Retuschen am Blechkleid soll der Jaguar-F-Type noch selbstbewusster wirken.

Jaguar F-Type: Angriffslustige Raubkatze

Durch gezielte Retuschen am Blechkleid soll der Jaguar-F-Type noch selbstbewusster wirken.
Foto: Jaguar Land Rover
Lifestyle 4 Min. 22.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Jaguar F-Type: Angriffslustige Raubkatze

Marc WILLIERE
Marc WILLIERE
Der neue Jaguar F-Type fährt nun nach umfangreicher Modellpflege dynamischer und kraftvoller vor.

Jaguar hat den F-Type fit für die 2020er-Jahre gemacht. Durch die nochmalige Überarbeitung durch die Designer hat der britische Sportwagen aber nicht nur an Ausstrahlungskraft dank seines dynamischeren Auftritts gewonnen. Auch unter der Haube haben ihrerseits die Ingenieure die luxuriöse Ikone mit zusätzlichem Punch ausgestattet, sodass sich die Raubkatze jetzt in jeder Hinsicht angriffslustiger als je zuvor präsentiert.

Die puristische Form des F-Type aus dem Jahr 2012 will Designer Julian Thomson mit der neuen Frontpartie mit ihren sehr schmalen Scheinwerfern, dem leicht vergrößerten Kühlergrill sowie der neuen Motorhaube mit ihrer „wie flüssiges Metall wirkenden Oberfläche“ formvollendet haben, ohne jedoch die typische Jaguar-DNA zu verändern. Muskulöser hat er zudem die hinteren Radkästen gezeichnet, die in ebenfalls sehr schlanke Rückleuchten münden. Während die Basisversionen P300 und P450 sportlich und zugleich elegant auftreten, kommen die R-Varianten mit ihren aus dem Motorsport abgeleiteten „Aero Blades“ besonders kraftvoll daher.

Analog zum Exterieur hat Jaguar auch das Cockpit aktualisiert. Dabei war es Designdirektor Alister Whelan wichtig, dass der Innenraum nicht nur speziell aussieht, sondern sich auch speziell anfühlt. Dafür sorgen unter anderem Applikationen in Leder und Alcantara oder in Noble Chrom und gebürstetem Aluminium. Das Gefühl von Luxus und Sportlichkeit wird außerdem durch komfortable Sitze mit eleganten Ziernähten akzentuiert.

Wichtigste Neuheit ist das 12,3 Zoll große, individuell konfigurierbare Kombiinstrument. Zu den verschiedenen Displaythemen zählen die volle Kartenbilddarstellung sowie die zu einem Sportwagen passende Darstellung des Drehzahlmessers. Kleine Details wie der diskrete Schriftzug „Jaguar Est. 1935“ am Gurtbringer und am kleinen Druckknopf für das Handschuhfach verweisen auf das Jahr, als Firmengründer Sir William Lyons erstmals eine von seiner Firma Swallow Sidecars gebaute Limousine als SS Jaguar einführte.

Edle Materialien und die traditionelle Jaguar-Handwerkskunst sorgen für ein besonderes Ambiente im Interieur des F-Type.
Edle Materialien und die traditionelle Jaguar-Handwerkskunst sorgen für ein besonderes Ambiente im Interieur des F-Type.
Foto: Jaguar Land Rover

Der F-Type begeistert aber nicht nur durch sein Aussehen und seine Liebe zum Detail. Ein außergewöhnliches Erlebnis ist nach wie vor das Fahren des exklusiven Sportwagens, den Jaguar sowohl als Coupé als auch als Cabriolet anbietet. Ihre Individualität demonstrieren bereits die automatisch ausschwingenden, bündig liegenden Türgriffe.

Kaum hat der Fahrer im F-Type Platz genommen, schwenken die Lüftungsdüsen sanft in die „Offen“-Stellung und macht sich der Gurt griffbereit. Wenn dann der Startknopf den Zweisitzer mit wohl dezentem, aber dennoch unüberhörbarem Röhren zum Leben erweckt, ist nicht nur für Jaguar-Fans das höchste der Gefühle erreicht. Eigentlich unvorstellbar, dass man sich unter diesen Umständen für die sogenannte „Quiet Start“-Funktion entscheiden kann.

Bis zu 575 PS Leistung

Dem Fahrspaß sind aber besonders die Motoren mit ihren jeweils spezifischen Auspuffend- rohren verpflichtet. Herzstück des Antriebportfolios ist das 5,0-Liter-V8-Aggregat mit Kompressor-Aufladung. Mit 423 kW (575 PS) und 700 Nm Drehmoment mobilisiert es nochmals 18 kW (25 PS) und 20 Nm mehr als sein Vorgänger. In allen Gangstufen stellt der dem Modell R vorbehaltene Motor spontane Gaspedalreaktionen und zügige Beschleunigung bereit. Der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h ist bereits nach 3,7 Sekunden erledigt; die Höchstgeschwindigkeit wird bei 300 km/h elektronisch abgeregelt.


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Neuzugang in der Antriebspalette ist ein weiterer 5,0-Liter-V8 mit „nur“ 331 kW (450 PS). Sein maximales Drehmoment steht bereits ab 2.500 U/min zur Verfügung. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h fällt mit 4,7 Sekunden aber kaum weniger lang aus als beim stärkeren Bruder; auch die Höchstgeschwindigkeit bleibt mit 285 km/h nur 15 km/h darunter. Lediglich bei dieser im P450 verbauten Motorisierung hat der Kunde die Wahl zwischen Hinterrad- und Allradantrieb.

Auch in der neuen F-Type-Generation markiert der 2,0-Liter-Vierzylinder mit Turbolader wie gehabt den Einstieg in die Ja- guar-Sportwagenwelt. Die 221 kW (300 PS), das bereits ab 1 500 U/min bereitstehende Drehmomentmaximum von 400 Nm sowie die Beschleunigung in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h sind bereits mehr als ausreichend für unbändigen Vorwärtsdrang. Dafür müssen aber mindestens 62 948 Euro auf den Tisch gelegt werden.


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