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Interesse an den Games der Kinder zeigen
Lifestyle 20.10.2015 Aus unserem online-Archiv
Rat an die Eltern

Interesse an den Games der Kinder zeigen

Nur weil ein Kind gerne am PC spielt, müssen Eltern sich noch keine Sorgen machen.
Rat an die Eltern

Interesse an den Games der Kinder zeigen

Nur weil ein Kind gerne am PC spielt, müssen Eltern sich noch keine Sorgen machen.
Foto: dpa-tmn
Lifestyle 20.10.2015 Aus unserem online-Archiv
Rat an die Eltern

Interesse an den Games der Kinder zeigen

Wenn Kinder Computerspiele zocken, finden Eltern das oft nicht gut. Sie verstehen die Faszination dafür nicht und fürchten negative Auswirkungen. Verbote sind der falsche Weg.

(dpa/tmn) - Eltern sollten die Faszination ihres Kindes für Computerspiele ernst nehmen und Interesse daran zeigen. Beruhen Einschränkungen und Verbote auf Vorurteilen, fühlen sich Kinder schnell missverstanden, warnt die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) aus Deutschland. Stattdessen sollten Eltern nachfragen und versuchen, die Faszination nachzuvollziehen.

„Kinder können sich beim Spielen ausleben, in eine Rolle schlüpfen, die sie im Alltag nicht einnehmen können“, erklärt Felix Falk, Geschäftsführer der USK. Eltern lassen Kinder am besten diesen Spaß - solange sie keine Beeinträchtigung in der Entwicklung fürchten. Allerdings sollten sich die Kinder dabei an gewisse Zeiten halten.

Welches Spiel für Kinder in einem bestimmten Alter geeignet ist, erkennen Eltern am USK-Kennzeichen auf der Verpackung des Spiels. Diese Altersfreigaben müssen seit 2003 auf jedem im Handel erhältlichen und für Kinder und Jugendliche zugänglichen Spiel abgedruckt sein. Spiele werden in fünf verschiedene Freigabestufen gegliedert - von weiß für Spiele ohne Altersbeschränkung bis rot für Spiele ohne Jugendfreigabe. Ein Spiel ohne USK-Kennzeichen gilt automatisch als „Ab 18“.

Welches Spiel für Kinder geeignet ist, erkennen Eltern am USK-Kennzeichen auf der Spieleverpackung. Hier steht das Alter, unter dem Kinder damit nicht spielen sollten.
Welches Spiel für Kinder geeignet ist, erkennen Eltern am USK-Kennzeichen auf der Spieleverpackung. Hier steht das Alter, unter dem Kinder damit nicht spielen sollten.
Foto: dpa-tmn

Geregelte Spielzeiten

„Bei einem Spiel, das ab sechs Jahren freigeben ist, können zum Beispiel gruselige Atmosphäre oder Handlungsdruck wichtige Kriterien sein“, erklärt Falk. Je realistischer ein Spiel und je drastischer die Darstellung von Gewalt, desto höher ist die Altersfreigabe. Falk appelliert an Eltern, keine Berührungsängste mit dem Medium zu haben. „Die Diskussion, was für welches Alter angemessen ist, gab es früher auch beim Fernsehen“, sagt er.

Die USK empfiehlt für Kinder bis sieben Jahre etwa 20 bis 30 Minuten Spielzeit unter Aufsicht am Tag als Richtwert. Acht- bis Zehnjährige können etwa 60 Minuten spielen, Zehn- bis Zwölfjährige 75 Minuten. Ab einem Alter von 12 Jahren gibt die USK einen Richtwert von 90 bis 120 Minuten.

Pro Spielstunde sollten Kinder etwa 15 Minuten Pause machen. Kopfschmerzen, Gereiztheit oder die Vernachlässigung sozialer Kontakte sind ein Hinweis, dass das Kind zu viel spielt. Überschreitet ein Kind die verabredete Spieldauer, sollten Eltern das nicht als böse Absicht abwerten. Stattdessen sollten sie rechtzeitig auf das Ende der Spielzeit hinweisen. Auch eine Art Medien-Stundenplan kann helfen.


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