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Innsbruck: Ski & the City
Lifestyle 4 7 Min. 18.12.2019

Innsbruck: Ski & the City

Die perfekte Kombination: oben die Skifahrer auf der Nordkette, unten die pulsierende Stadt Innsbruck.

Innsbruck: Ski & the City

Die perfekte Kombination: oben die Skifahrer auf der Nordkette, unten die pulsierende Stadt Innsbruck.
Foto: Innsbruck Tourismus / Klaus Polzer
Lifestyle 4 7 Min. 18.12.2019

Innsbruck: Ski & the City

In der Tiroler Landeshauptstadt wird Abwechslung großgeschrieben. Zwölf Beispiele für einen abwechslungsreichen Besuch.

(srt) - Goldenes Dachl und Bergisel-Schanze – diese beiden Wahrzeichen der Tiroler Landeshauptstadt verkörpern die perfekte Symbiose zwischen Kultur und Sport, die sich so nur an wenigen Orten der Alpen findet. Innsbruck mit seinen 13 Skigebieten in der Nachbarschaft und rund 132 000 Einwohnern ist eben ein idealer Standort für Urlauber, die neben den sportlichen Vorzügen auch noch die Vorteile einer mittelgroßen Stadt genießen wollen. Und deren Sehenswürdigkeiten, siehe die preisgekrönte Bergisel-Schanze. Gut, wenn man noch ein paar weitere Tipps kennt.

Bummel mit Erlebniswert

Spazieren, Shoppen, Staunen – zwischen Hauptbahnhof und Inn geht das bestens. Da sind zum einen die edlen Geschäfte in der Maria-Theresien-Straße und zum anderen die Gassen der Altstadt mit ihren alten, reich mit Stuck, Reliefs und Fresken verzierten Häusern. Nahezu an jeder Ecke wartet eine Sehenswürdigkeit. Das Best-of: Hofkirche, Hofburg, Goldenes Dachl und das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum mit seiner kultur- und kunstgeschichtlichen Zeitreise von 30 000 Jahren. Zu viel Geschichtliches? Dann ab ins 2013 eröffnete Audioversum, eine interaktive Ausstellung rund ums Hören. Zum Brüllen komisch: der Schreiraum! 

Infos: innsbruck.info

Kaffee mit Geschichte

Wie kann ein Tag besser starten als mit einem guten Kaffee? In einem guten Café! Wo wir bei der Wiener Kaffeehauskultur wären. Die findet sich, wer hätte es gedacht, durchaus auch in Westösterreich. Genau einmal: im Café central in der Gilmstraße 5 gegenüber dem neuen und stilvollen Shoppingmekka Kaufhaus Tyrol. Was es in einem der schönsten Kaffeehäuser Europas ab halb sieben Uhr früh gibt: rund ein Dutzend Kaffeespezialitäten und mehrere Dutzend Zeitungen und Zeitschriften. Plus eine ausgezeichnete, altösterreichische Küche und viele Studenten. Was es nicht gibt: Radiogedudel und Cappuccino. Der heißt hier Wiener Melange! 

Infos: www.central.co.at

Bergbahn mit Wow-Faktor

Mit dem ÖPNV auf die Skipiste? So etwas gibt es wohl nur in Innsbruck. Direkt am Kongress- und Konzerthaus im Zentrum führt die Hungerburgbahn zur Talstation des Skigebiets Nordkette. Vor allem Boarder und Freeskier bekommen da große Augen, denken sie doch gleich an ein wunderbares Freerideareal und den berühmten Skyline-Kicker sowie wechselnde Obstacles im Skylinepark. Aber auch Architekturfans kommen zum (steilen) Zug, zeichnete doch Stararchitektin Zaha Hadid für die 2007 eröffneten, ultramodernen Stationen der Standseilbahn verantwortlich. Der Preis: Skipass ab 12 Uhr inklusive Hungerburgbahn 29,20 Euro. 

Infos: www.nordkette.com

Iglu mit Fernblick

Im Skipass inkludiert ist auch die weiterführende Panoramagondel der Sektion II Seegrube. Nicht nur die Aussicht auf sechs Pisten für alle Könnensstufen und die Hafelekarrinne, eine der steilsten Skirouten Europas, sind großartig, sondern auch die auf Innsbruck – erst recht im Liegestuhl. Davon laden einige in der Iglu-Bar Cloud 9 ein. Ein cooles Vergnügen auf 1 905 Metern Höhe! Sehenswert sind auch die inneren Werte: aufwendige Eisschnitzereien, die kunstvoll mit Licht- und Soundelementen verstärkt werden. Richtig eingeheizt wird jeden Freitag, von 18 bis 23 Uhr, von Dezember bis April: Dann wird zu DJ-Klängen getanzt und gefeiert, bis der Schnee schmilzt.

Spaziergang mit Tierkontakt

Auf der Talfahrt mit der Hungerburgbahn unbedingt bei der Station Alpenzoo aussteigen! Die kreativ in den Berghang drapierten Gehege, Vogelvolieren und Freilandterrarien beherbergen eine einmalige Sammlung von Tieren des europäischen Alpenraumes. In mehr als 20 Gehegen lassen sich ganzjährig mehr als 2 000 Tiere von 150 heimischen Arten hautnah erleben, unter anderem Bartgeier, Braunbären, Wölfe und Wisente. Der Eintritt kostet elf Euro. 

Infos: www.alpenzoo.at

Bar mit Aussicht

Familie Ultsch macht mit ihren lässigen Harry’s-Home-Hotels ziemlich Furore. In Innsbruck haben sie ihr Headquarter. Zum Traditionshaus Schwarzer Adler eröffneten sie vor wenigen Jahren das Adlers am Hauptbahnhof – untergebracht im höchsten Haus der Stadt. Top sind auch das ganz oben in Etage 13 befindliche Restaurant samt Bar und Terrasse. Dort freuen sich auch Nicht-Hotelgäste über chillige Loungemusik, große Designerlampen, Getränkekarten auf dem Tablet. Damit lassen sich Cocktails mit Lokalkolorit bestellen. Etwa der Himbeergeist „Innsbruck Sour“, „Storm at Patscherkofel“ oder die „Knallige Sandra“. 

Infos: www.adlers-innsbruck.com

Schanze mit Olympiaflair

Wo am Bergisel einst die Front der Tiroler Freiheitskämpfer verlief (was im modernen „Tirol Panorama“ vor Ort zu sehen ist), fliegen seit Jahrzehnten die Skispringer ins Tal. Seit 2002 tun sie das von der ebenfalls von Zaha Hadid entworfenen Bergisel-Schanze. Beim modernen Stadtwahrzeichen, Spitzname „Riesenpfeife“, geraten aber nicht nur Sportinteressierte in Verzückung (vor allem bei der Vierschanzentournee Anfang Januar), sondern auch Architekturfreunde, Ausblickgenießer und Frühstücksfans, die im Kopf des 50-Meter-Turms ein XL-Buffet vorfinden. Eintritt: 9,50 Euro. 

Infos: www.bergisel.info

Skigebiet mit Wohlfühlfaktor

Rund um Innsbruck locken gleich mehrere Skigebiete, unter anderem die Mutterer Alm, die sich in 20 Minuten per Gratis-Skibus vom Hauptbahnhof erreichen lässt. Das preiswerte Familienskigebiet mit zwei Gondeln, einer Sesselbahn und einem Schlepper ist mit 15 Pistenkilometern, der sonnenverwöhnten Lage und den gut zu meisternden Abfahrten genau das Richtige für Einsteiger und Genießer. Wer es dann etwas länger laufen lassen will, nimmt die Waldabfahrt nach Götzens. Diese war einst Ersatzstrecke für die Olympischen Winterspiele. 

Infos: www.muttereralm.at

Skipass mit vielen Extras

Mit dem für die Saison 2019/20 eingeführten „Ski plus City“-Pass erwartet Winterurlauber in Tirol eine vermutlich weltweit einzigartige Innovation: Die Karte vereint nahezu unbegrenztes Pistenvergnügen mit einem vielfältigen Sightseeing-Angebot. Der Pass gilt zwischen 1. Oktober und 10. Mai 2020 – sowohl auf dem Stubaier Gletscher als auch in zwölf weiteren Skigebieten. Darunter sind die sportliche Axamer Lizum, das hoch gelegene Kühtai, der mit einer neuen Zehnergondel versehene Glungezer und der Patscherkofel, an dem vom 10. bis zum 19. Januar das weltweit größte Ü30-Wintersportfestival stattfindet: die „Winter World Mastergames 2020“. Obendrauf erlaubt der Pass den Besuch von drei Schwimmbädern und 22 Sehenswürdigkeiten in und um Innsbruck. Mit dabei sind unter anderem die Kaiserliche Hofburg, die Olympiaworld samt Eislaufbahn und Schloss Ambras. Kosten: ab 175 Euro pro Person für drei Tage inklusive zwei Übernachtungen in einer Ferienwohnung. 

Infos: www.ski-plus-city.com

Erlebniswelt mit Glitzerglanz

Ebenfalls im „Ski plus City“-Pass enthalten ist der Besuch der Swarovski-Kristallwelten in Wattens östlich von Innsbruck. Die von André Heller und anderen Künstlern gestalteten 17 sogenannten Wunderkammern, in denen Kristalle spektakulär in Szene gesetzt werden, zählen zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs – nicht zuletzt dank des Lichtfestivals auch im Winter (29. November bis 6. Januar). Unter dem Motto „Das funkelndste Wintermärchen der Alpen“ verwandeln Lichtfiguren, interaktive Lichtinstallationen und der Weihnachtsbaum mit dem „Crystal Star“ das Areal in eine Winterwunderwelt. 

Infos: kristallwelten.swarovski.com

Weihnachtsmarkt mit Krippenschau

Eine der wichtigsten Beschäftigungen im Advent? Shopping. In Hall in Tirol, der Mittelalterstadt mit Charme, ist Geschenkebesorgen ein Genuss. Schließlich locken hier nette Läden sowie der charmante Adventmarkt am Oberen Stadtplatz. Die Standbe- treiber bieten ausschließlich traditionelles Handwerk und kulinarische Köstlichkeiten an. Besonders schön ist das „Krippele schauen“, bei dem Einhei- mische Krippentourteilnehmern ihre kunstvoll gefertigten orientalischen und Tiroler Krippen zeigen. Dazu wird das hochprozentige Gloriawasser und Selbstgebackenes serviert – für die Krippenbesitzer Ehrensache. 

Infos: www.hall-wattens.at

Highspeed mit dem Gästebob

Die Wok-WM, bei der Stefan Raab und Co. jahrelang mit bis zu 100 km/h den Eiskanal hinabflitzten, wird zwar nicht mehr ausgetragen, aber auf der 1 270 Meter langen Olympiabahn von Igls, rund 15 Autominuten von der Innsbrucker Innenstadt entfernt, können Mutige selbst diesen Thrill erleben. In einer original Asia-Pfanne. Oder wahlweise auch im Viererbob. Oder – relativ neu – im Skeleton, also kopfüber im Eiskanal. Alles zu aufregend? Na, dann einfach den anderen beim Kreischen zusehen. Gästebob: 35 Euro pro Person, Wok: 100 Euro. 

Infos: www.olympiaworld.at


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