Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Immer mehr Spieler
Lifestyle 13 06.08.2015 Aus unserem online-Archiv
Gamescom

Immer mehr Spieler

Lifestyle 13 06.08.2015 Aus unserem online-Archiv
Gamescom

Immer mehr Spieler

Computerspiele fristen längst kein Nischendasein mehr. Umfragen zufolge vertreibt sich jeder Zweite die Zeit mit digitalen Spielen. Größter Antreiber dieses Trends sind mobile Games.


(dpa/mij) - Computerspiele gewinnen dank Smartphones und Tablets neue Fans. Davon profitiert die Videospielbranche, wie die Spielemesse Gamescom in Köln zeigt. „Gaming wird immer mehr zu einem Gesellschaftsthema“, so Jens Kosche, Deutschland-Chef des Spieleverlags Electronic Arts (EA).

Handy-Spiele zählen zu den beliebsten Apps zum Herunterladen. Der iTunes-Store von Apple und Googles App-Plattform Google Play nähmen 75 Prozent ihrer Umsätze mit mobilen Spielen ein, sagte der Manager. „Das ist eine tolle Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erschließen.“ Durch das Smartphone sei für viele Menschen eine technische Hürde zu den Spielen weggefallen, sagt auch Uwe Bassendowski von Sony Computer Entertainment.

Marktanalysten hatten zuvor befürchtet, dass der wachsende Anteil an mobilen Spielen den klassischen Markt der PC- oder Konsolen-Spiele verdrängen werde. Davon könne keine Rede sein, sagte Kosche. Er hofft auf einen Werbeeffekt. „Wer ein Spiel einmal auf einem Smartphone erlebt hat, will das auch einmal am Fernseher probieren.“

Spiele-Apps auf mobilen Geräten wurden zuletzt immer mehr zum Trend. Obwohl die Apps neue Fans begeistern, liegen beim Umsatz die klassischen Konsolenspiele noch weit vorn. Der Verkauf von Spielen für die Konsolen sei vom Umsatz her immer noch der größte Markt, sagte EA-Deutschland-Chef Kosche.

Neue Spiele für die Playstation 4 von Sony und die Xbox One von Microsoft standen auch auf der Gamescom im Mittelpunkt. Am Donnerstag öffnete die Spielemesse, die noch bis zum Sonntag (9. August) läuft, auch für Privatbesucher. Viele kamen verkleidet als Charaktere aus Videospielen. Im vergangenen Jahr zählte die Messe 335.000 Besucher. Tagestickets waren diesmal schon zwei Wochen vor Messestart vergriffen.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Spaß immer und überall: Immer häufiger greifen Spielefans nicht mehr auf herkömmliche Konsolen, sondern auf mobile Endgeräte zurück.
Worauf wer am besten spielt
Vom PC im Büro über die Konsole bis hin zum Smartphone in der Hosentasche laufen Spiele heute auf unzähligen Geräten. Egal ist die Wahl der Plattform nicht. Alle Varianten haben ihre Stärken und Schwächen.
Zum Themendienst-Bericht von Tobias Hanraths vom 27. Oktober 2015: Retro-Gamer, die Klassiker sch�tzen, sind nicht zwingend auf alte Hardware wie etwa Nintendos Super-NES (im Bild) angewiesen. Beste Anlaufstelle f�r Klassiker sind der PC und zahllose Game-Ressourcen im Netz.
(Archivbild vom 13.08.2014/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) 
Foto: Caroline Seidel
Pünktlich zur Gamescom gibt es frisches Material für Action- und Knobelfans: Die PC-Neuheiten bieten reichlich Rätsel, Klickorgien und Monstergefechte.
Zum Themendienst-Bericht von Peter M�nch vom 30. Juli 2015: Kleines Ton-M�nnchen auf gro�er Reise:��Armikrog� ist ein skurriles Stop-Motion-Abenteuer mit allerlei R�tseln. (ACHTUNG - HANDOUT - Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollst�ndiger Nennung der Quelle. Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) Screenshot: Versus Evil
Spiele, Trends und Events
Die Gamescom in Köln gehört zu den wichtigsten Computerspiel-Messen weltweit. Ab dem 6. August können Besucher dort 3D-Brillen ausprobieren, die das Spieleerlebnis noch realistischer machen. Auch einige Blockbuster-Games stehen in den Startlöchern.
Gemeinsam statt einsam
Schadenfreude bei Computerspielen ist am schönsten, wenn der Unterlegene direkt danebensitzt. Und auch gemeinsame Siege lassen sich zusammen einfach besser feiern als nur übers Netz verbunden. Kein Wunder, dass der lokale Multiplayer wieder schwer angesagt ist.
Spaß machen die Wettbewerbsspiele natürlich nur, wenn auf dem Sofa die richtige Gruppe sitzt - etwa die Familie.