Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Im Test: Funkkopfhörer von Sony
Lifestyle 3 Min. 08.09.2019

Im Test: Funkkopfhörer von Sony

Lärmreduzierende Kopfhörer, die Geräusche um sich herum vergessen machen, liegen schwer im Trend.

Im Test: Funkkopfhörer von Sony

Lärmreduzierende Kopfhörer, die Geräusche um sich herum vergessen machen, liegen schwer im Trend.
Foto: Sony
Lifestyle 3 Min. 08.09.2019

Im Test: Funkkopfhörer von Sony

Jörg TSCHÜRTZ
Jörg TSCHÜRTZ
Kleine Knöpfe mit Ausdauervermögen – so schneiden die Noise-Cancelling-Kopfhörer „WF-1000XM3“ von Sony im Redaktionscheck ab.

Ob beim Sporteln, beim Spazierengehen oder im Flugzeug: Immer mehr Menschen stecken sich kabellose Kopfhörer ins Ohr, um unterwegs Musik zu hören oder Telefonate zu führen. Den Weg in die Drahtlosigkeit wies Apple 2016 mit der Einführung der weißen AirPods, die sich als Verkaufsschlager entpuppten. Andere Marken wie Bose oder Sennheiser zogen nach und schnitten ihren Stöpseln ebenfalls die Strippen ab.  

Nicht anders ist es bei Sony. Das neue Stereo-Headset des japanischen Herstellers kommt ebenfalls ohne Kabel aus: Die Sounddaten werden per Bluetooth an die Kopfhörer übertragen, auch der rechte und linke Ohrhörer des „WF- 1000XM3“ kommunizieren drahtlos. Das eingebaute Active Noise Cancelling (ANC) sorgt dafür, dass lästige Umgebungsgeräusche wie Turbinenlärm im Flugzeug oder der dröhnende Stadtverkehr während der Musikwiedergabe herausgefiltert werden. 

Lärmkiller im Ohr

Im Test schaffte es der Kopfhörer sogar, eine Bohrmaschine aus dem Nachbarzimmer akustisch „abzutöten“. Dahinter steckt die „Dual Noise Sensor“-Technologie: Über ein außen und ein innen liegendes Mikrofon werden Umgebungsgeräusche über fast alle Frequenzen hinweg erfasst. In Zusammenarbeit mit dem Prozessor wird der Lärm dann durch entsprechende Gegenschallwellen reduziert. 

Der "WF-1000XM3" überzeugt mit Funktionalität und enormer Ausdauer.
Der "WF-1000XM3" überzeugt mit Funktionalität und enormer Ausdauer.
Foto: Sony

Um die Kopfhörer so fest wie möglich im Gehörgang zu fixieren, stehen Gummi-Ohrstöpsel in verschiedenen Größen zu Verfügung. Wer es nicht gewohnt ist, In-Ohr-Kopfhörer zu tragen, wird auch hier eine Eingewöhnungszeit brauchen. Beim ersten Tragen fühlt es sich an, als würden zwei Wattestäbchen im Gehörgang festsitzen. Mit der Zeit vergisst man jedoch die beiden „Lärmkiller“ an den Ohren und kann sich vollständig auf den Musikgenuss konzentrieren. 


Mini-Soundwunder
Wenn der Pool plätschert und der Grill glüht, fehlt zum Partyglück unter freiem Himmel eigentlich nur noch die passende Beschallung.

Für sportliche Tätigkeiten eignen sich die  „WF- 1000XM3“ aber nur bedingt: Während einer kleinen Joggingrunde lief ständig die Angst mit, die teuren Dinger – Preis: rund 250 Euro – könnten aus den Ohren und vielleicht durch ein Kanalgitter fallen. Eine Angst, die man bei Sony offensichtlich kennt: Das Unternehmen präsentierte jüngst drahtlose Kopfhörer mit einer Halshalterung. Auch Schweiß oder Regenwasser verträgt das Headset schlecht.

Ziemlich nervtötend zeigte sich die Bedienung der Kopfhörer via „Headphones Connect App“. Die App verlor immer wieder die Verbindung zu den Stöpseln. Einige Male kam es auch zu Unterbrechungen bei der Wiedergabe. So zuverlässig wie mit Kabel funktioniert die Bluetooth-Übertragung eben noch nicht ganz. 

Nimmt man die Kopfhörer aus dem Ohr, stoppt die Wiedergabe automatisch.
Nimmt man die Kopfhörer aus dem Ohr, stoppt die Wiedergabe automatisch.
Foto: Sony

Ein großes Atout des Modells ist die Akkulaufzeit: Bei aktivierter Geräuschminimierung hält der „WF-1000XM3“ bis zu 24 Stunden durch – sofern man die Kopfhörer zwischendurch dreimal in das Ladecase steckt. Dank der Schnellladefunktion können die Knöpfe bereits nach rund zehn Minuten wieder bis zu 90 Minuten lang Musik abspielen. Die relativ große Ladebox wirkt wie ein Schmuckkästchen und ist gut verarbeitet. Das Innere des Etuis ist magnetisch – dadurch lassen sich die Kopfhörer einfach in Position bringen. 


Im Test: Elegante "Sound-Stange" von Sony
Die Soundbar "HT-X8500" von Sony hat nicht nur optisch einiges zu bieten. Die Redaktion hat das Gerät genauer unter die Lupe genommen.

Auch die Touch-Sensoren an der Außenseite funktionierten im Test fast makellos: Hält man den Finger an das linke Ohr, wird die Musiklautstärke verringert und der Nutzer kann zum Beispiel Durchsagen am Bahnhof hören. Über die Sensorflächen ist auch eine Kommunikation mit Google Assistant oder Apple Siri möglich. Störend war nur, dass die Wiedergabe auch dann stoppt, wenn man lediglich die Position der Stöpsel im Ohr ändern will. 

Der Sound der Sony-Funkkopfhörer ist ausgewogen und klar, allerdings fehlt es an Tiefgang. Am besten klappte es mit der Equalizer-Voreinstellung „Begeistert“, der Klangmodus kann jedoch auch individuell festgelegt werden.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Die Kopfhörer-Trends der IFA: Kabellos statt Klinke
Kabellose Kopfhörer sind im Trend. Sie hatten bisher aber oft noch zwei Probleme: Der Klang ließ manchmal zu wünschen übrig, und mitten im Lieblingssong machte der Akku schlapp. Das soll bei neuen Modellen anders sein, versprechen die Hersteller auf der IFA.
Zum Themendienst-Bericht von Tom Nebe vom 1. September 2016: Dauerl�ufer: Der kabellose HA-S30BT von JVC soll bis zu 17 Stunden lang Musik spielen k�nnen. 
(Bild vom 01.09.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher in Zusammenhang mit den genannten Text.) 
Foto: Andrea Warnecke
Die „QuietComfort 35“: Das Leben auf stumm schalten
Ein Paar Kopfhörer, das hochwertig verarbeitet ist, keine Kabel benötigt, guten Sound liefert und die Umwelt ausblenden kann: Die „QuietComfort 35“-Kopfhörer von Bose entsprechen all diesen Kriterien. Doch Qualität hat ihren Preis.
Bose QuietComfort 35
Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.