Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Hybrid für Fortgeschrittene
Lifestyle 3 Min. 23.12.2018

Hybrid für Fortgeschrittene

Der Honda CR-V Hybrid weiß sowohl optisch als auch technisch zu überzeugen.

Hybrid für Fortgeschrittene

Der Honda CR-V Hybrid weiß sowohl optisch als auch technisch zu überzeugen.
Foto: Honda
Lifestyle 3 Min. 23.12.2018

Hybrid für Fortgeschrittene

Im Sommer ging der Honda CR-V der vierten Generation an den Start – vorerst nur mit einem 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner. Im Januar folgt eine Hybridvariante, in der der Elektroantrieb tonangebend ist – der angestrebten Effizienz wegen.

von Henri Leyder

Als der neue Honda CR-V als Benziner mit nur 1,5 Liter Hubraum eingeführt wurde, kündigte der Hersteller bereits für Anfang 2019 einen 2,0-Liter-Benziner mit Hybridtechnik an. Das System setzt auf Effizienz und Umweltschonung, sogar konsequent, indem es den Elektroantrieb stärker einspannt als den Verbrennungsmotor – ohne den trotzdem nichts läuft.

Das als i-MMD (intelligent Multi-Mode Drive) bezeichnete Antriebssystem setzt sich aus drei Motoren zusammen, einem 2.0-Liter-Benziner und zwei Elektromoren, einer von ihnen ist ein Generator. Im normalen Fahrbetrieb arbeiten sie autonom Hand in Hand. Der 315 Nm starke elektrische Antriebsmotor setzt das Auto in Bewegung. Er bezieht sein Drehmoment aus dem Lithium-Ionen-Akku, der im Heck unter dem Laderaum versteckt liegt.

Später geht das System auf „Hybrid Drive“ über, der in seinem Konzept auf Sparsamkeit ausgerichtete Ottomotor mit Atkinson-Technik schaltet sich zu. Er treibt dann den Generator an, der Strom für den Antriebsstromer aufbereitet. Im dritten Stadium – als „Engine Drive“ bezeichnet – wird der Verbrennungsmotor direkt an die Räder gekoppelt. Das erfolgt bei höherer Geschwindigkeit, der Elektromotor kann noch das Antriebsmoment zuschießen.

Laut Hersteller arbeitet das System bei einer Geschwindigkeit von etwa 60 km/h die Hälfte der Zeit elektrisch, bei etwa 100 km/h ein Drittel der Zeit. Der i-MMD-Rechner wacht über die höchstmögliche Effizienz, schaltet bedarfsorientiert zwischen den drei Antriebsmodi hin und her. Per Knopfdruck lässt der rein elektrische „EV Mode“ sich anwählen – allerdings maximal zwei Kilometer weit. Die Batterie hat also keine besonders hohe Speicherkapazität. Diese wird auch nicht benötigt, weil das Gespann Benziner-Generator während der Fahrt laufend Strom herstellt.

Beim Entschleunigen und Brem- sen wird darüber hinaus wiedergewonnene Energie gespeichert. Schaltwippen hinter dem Lenkrad ermöglichen es, diesen Vorgang stufenweise zu beeinflussen, was gleichzeitig einen leichten bis mittelstarken Bremseffekt des Fahrzeugs zur Folge hat. Die Insassen nehmen die Wechsel zwischen den Antriebsmodi kaum wahr. Diese gehen fließend vonstatten, wie bei einer modernen Automatik.


Cupra Ateca
Cupra Ateca, Sportler aus dem Hause Seat
Neue Seat-Submarke Cupra macht den Ateca zum Sportler unter den kompakten Sports Utility Vehicles.

Der leer etwa 1,65 Tonnen wiegende Fünftürer übernimmt die Rolle des bisherigen Dieselmodells – wohl nicht eins zu eins, vor allem aber dann, wenn es um die tagtägliche Kurz- oder Mittelstreckennutzung geht. Den bestmöglichen Wirkungsgrad anzubieten, war das Ziel, nicht der Klassenstärkste oder -schnellste zu sein.

Verbrauch und Reichweite auf Dieselniveau

Ein theoretischer Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern (5,5 Liter für die Allradversion) ist ein sehr günstiger Wert für einen Mittelklasse-SUV mit Ottomotor. Im Alltag dürfte die Sieben-Liter-Marke voraussichtlich selten überschritten werden.

Der 57 Liter fassende Tank ermöglicht eine Reichweite fast auf Dieselniveau. Das Zuggewicht ist allerdings stark begrenzt, kein Anhänger darf gebremst mehr als 750 Kilogramm und ungebremst mehr als 600 Kilogramm auf die Waage bringen.

Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Alle CR-V Hybrid rollen auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern, beleuchten die nächtliche Fahrbahn mit LED-Scheinwerfern, haben unter anderem ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung und eine Verkehrszeichenerkennung an Bord.

Unter dem Strich bietet Honda mit diesem CR-V ein Fahrzeug an, das voll im Trend der Zeit liegt, die Betriebseffizienz großschreibt, ohne Abstriche weder beim Fahrwerks- noch beim Sitzkomfort. Das Fertigungsniveau liegt wie gewohnt sehr hoch. Und die Anschaffungspreise bewegen sich auf einem vernünftigen Niveau – ohne lange Liste an Extras.

Technische Daten

Verbrennungsmotor: 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner; Leistung: 107 kW (145 PS); maximales Drehmoment: 175 Nm; Elektromotor: 135 kW (184 PS), 315 Nm; Kraftübertragung: Front- oder Allradantrieb; Länge x Breite x Höhe: 4 600 x 2 117 (mit Außenspiegeln) x 1 679 Millimeter; Leergewicht*: 1 614 (1 657) Kilogramm; Kofferraumvolumen: 497 bis 1 694 Liter; 0-100 km/h: 8,8 (9,2) Sekunden; Höchstgeschwindigkeit: 180 (180) km/h; Verbrauch (NEFZ-Messverfahren): 5,3 (5,5) Liter pro 100 Kilometer; CO2-Ausstoß: 120 (126) Gramm pro Kilometer; Preis: 33 680 (38 210) Euro. *In Klammern: Werte für Allradversion


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Quadratisch, praktisch, cool
Der Jimny ist seit 20 Jahren der Suzuki für alle Fälle. Jetzt ist die Neuauflage da: wesentlich schicker und cooler als bisher, aber genauso robust wie der äußerst erfolgreiche Vorgänger.
Suzuki Jimny
Sportler mit Stoffmütze
Sportlich war der BMW Z4 schon immer. In dritter Generation avanciert der offene Zweisitzer jedoch zum echten Sportwagen und Porsche-Schreck – vor allem in der vorläufigen Topversion M40i.
BMW Z4
Jaguar E-Pace: Angriffslustiges Kätzchen
Mit dem knapp 4,40 Meter langen E-Pace stellt Jaguar dem F-Pace jetzt einen kleinen Bruder zur Seite. Dieser soll vor allem mit seinen fahrdynamischen Qualitäten und seinen Offroad-Eigenschaften punkten.
Skoda Karoq: Ein echter Kumpel
Der Yeti war gestern. Die Zeiten, in denen man einen kompakten SUV mit Skoda-Emblem mögen konnte oder eben nicht, sind vorüber. Jetzt hat der Mainstream Einzug gehalten. Der Karoq ist einer, der auch mal zupacken kann.
Jaguar F-Pace : Raubkatze auf Abwegen
Fast schien es so, als hätte die englische Nobelmarke Jaguar den SUV-Boom vollkommen verschlafen, doch wollen sich die Briten gleich mit den Besten des Performance-Crossover-Segments messen.
Jaguar F-Pace
Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.