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Hut ab, Christian Dior
Lifestyle 9 1 21.06.2020

Hut ab, Christian Dior

Dior goes flowers: florale Kreationen aus den Jahren 1970 (l.) und 1965.

Hut ab, Christian Dior

Dior goes flowers: florale Kreationen aus den Jahren 1970 (l.) und 1965.
Foto: Sølve Sundsbø
Lifestyle 9 1 21.06.2020

Hut ab, Christian Dior

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Das Buch "Chapeaux Dior!" widmet sich nicht nur den Hutentwürfen des verstorbenen französischen Couturiers Christian Dior, sondern auch den Kreationen seiner zahlreichen Nachfolger.

Dass Hüte nicht nur zum Schutz des Kopfes dienen, das haben schon andere vor ihm entdeckt. Doch niemand schwärmte so für Kopfbedeckungen wie Christian Dior. Der 1905 in Granville in der Normandie geborene Designer liebte es, Hüte in seine Kollektionen einzubauen. "Es ist der beste Weg, um seine Persönlichkeit auszudrücken", sagte er einmal über sein Lieblingsaccessoire, das sich durch ihn einen festen Platz in der Haute Couture sichern konnte. 

Stephen Jones, Florence Müller et al.: "Chapeaux Dior! - De Christian Dior à Stephen Jones", Rizzoli New York, 240 Seiten; ISBN 978-0847868445, € 50 (auch erhätlich in englischer Sprache: "Dior Hats - From Christian Dior to Stephen Jones").
Stephen Jones, Florence Müller et al.: "Chapeaux Dior! - De Christian Dior à Stephen Jones", Rizzoli New York, 240 Seiten; ISBN 978-0847868445, € 50 (auch erhätlich in englischer Sprache: "Dior Hats - From Christian Dior to Stephen Jones").

Der französische Couturier setzte in allen 22 von ihm bis zu seinem Tod geschaffenen Kollektionen Hüte ein, um einem Look das sprichwörtliche "Tüpfelchen auf dem i" zu verpassen. Dass sein Herz bereits vor der Gründung seiner eigenen Marke für Kopfbedeckungen schlug, offenbart nun das Buch "Chapeaux Dior!", erschienen im Rizzoli Verlag, das sich den Kreationen widmet, die nicht nur der gleichnamige Designer, sondern auch seine Nachfolger auf dem Papier kreierten. 

Einen Großteil der Texte steuerte niemand geringeres als Stephen Jones bei, der wie kein anderer mit dem Traditionshaus verbunden ist: Der 63-jährige Modist aus London setzt seit Mitte der 1980er-Jahre die Entwürfe der Dior-Designer um. Er führt im Buch nicht nur mit einer sehr persönlichen Einleitung ins Thema ein, sondern widmet sich auch den Illustrationen, die Christian Dior noch vor seinem großen Durchbruch für berühmte Pariser Modistinnen wie Claude Saint-Cyr und Caroline Reboux schuf. 

Es folgen - größtenteils verfasst von Stephen Jones - Texte zu den großen, kleinen, floralen, exotischen und maskulinen Hutkreationen aus der Feder von Christian Dior und seinen Nachfolgern wie Yves Saint Laurent, Marc Bohan, John Galliano und Raf Simons. Den Abschluss bildet ein Porträt des britischen Modisten, der in seiner langjährigen Karriere bereits Stars wie Grace Jones, Diana Ross, Madonna und Björk mit seinen Kreationen versorgte - geschrieben von Modekritiker Alexander Fury ("Financial Times", "Another Magazine"). 

Das Schlusswort gehört wieder Stephen Jones selbst, der sich auch bei den Designern bedankt, die ihn mit Entwürfen bedienten. Schlussendlich ginge es aber nur um eines: "Tous travaillent en harmonie pour créer cet objet qui est l'incarnation même de la mode, de la France et de la Maison Dior: un joli chapeau!"

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