Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Handarbeit statt Hochdruck
Putzen und pflegen: Die Fahrradkette freut sich über ein paar wohl dosierte Tropfen Schmiermittel.

Handarbeit statt Hochdruck

Foto: dpa
Putzen und pflegen: Die Fahrradkette freut sich über ein paar wohl dosierte Tropfen Schmiermittel.
Lifestyle 02.04.2019

Handarbeit statt Hochdruck

Der Frühling ist da - die beste Zeit, seinen Drahtesel fit für die Fahrradsaison zu machen. Am besten beginnt man mit einer gründlichen Wäsche.

(dpa) - Wer sein Fahrrad frühlingsfit machen möchte, putzt und checkt es besser ein paar Tage vor der ersten Ausfahrt. Denn fehlen noch Teile oder stehen Reparaturen beim Fachmann an, lässt sich das dazwischen noch erledigen.

Zunächst aber putzen Radler ihr Gefährt. Das geht einfach mit Wasser, Spülmittel und Putzlappen oder mit einem Fahrradreiniger zum Sprühen aus dem Fachhandel. Einen Hochdruckreiniger soll man laut Experten nicht benutzen. Der ist zwar praktisch, kann aber die Radlager beschädigen. Dagegen raten die Experten zu einer alten Zahnbürste, um an schwer zugängliche Stellen zu kommen. Mit einem Tuch trocknen Besitzer ihr Rad abschließend ab.


HANDOUT - Zum Themendienst-Bericht von Stefan Weißenborn vom 19. März 2019: Druck machen lassen: Ein schlauchloser Reifen wird mit einem Kompressor aufgepumpt. Foto: Matt Wragg/www.pd-f.de/dpa-tmn - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
Fahrradreifen: Dünnhäutig bis hart im Nehmen
Rollwiderstand, Luftdruck, Profil: Beim Reifen für Radler gibt es viel zu beachten. Je nach Einsatzzweck sind die Unterschiede groß. Neuartige Produkte versprechen sogar komplett wartungsfreies Radfahren.

Beim Reinigen der Kette helfen Gummihandschuhe, die Finger sauber zu halten. Den Kettenreiniger tragen die Radler auf, lassen ihn einwirken und drehen die Kette dann durch einen alten Putzlappen. Auf die gereinigte Kette tröpfeln sie dann an der Innenseite der Kette auf jede einzelne Lasche ein entsprechendes Schmiermittel, etwa Kettenfett. Dabei aufpassen, dass es nicht über die Felgen tropft und auf die Bremsbeläge gelangen kann.

Bremsen nicht vergessen

Ist das Rad sauber, nimmt man die Kabel von Schaltung und Bremsen sowie die Felgen unter die Lupe. Sind sie frei von Rissen und Rost? Schlappe Reifen werden mit genügend Druck aufgepumpt. Wie viel, steht in der Regel als Minimal- und Maximalwert auf der Flanke des Mantels.

Beleuchtungs- und Bremsencheck schließen sich an. Lässt sich der Bremshebel bis zum Lenker durchdrücken, lässt sich dieses zu große Spiel unter Umständen mit Rändelschrauben am Griff und am Bremskörper korrigieren. Bei abgefahrenen Bremsklötzen sind die Querrillen der Innenseite nicht mehr zu erkennen. Dann sind aus Sicherheitsgründen neue fällig. Nicht vergessen vor der Fahrt: Sind alle Schrauben noch fest angezogen?

Experten empfehlen, das Fahrrad einmal im Jahr von einem Fachmann prüfen zu lassen.    


Lesen Sie mehr zu diesem Thema