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Geschichte auf Rädern
Lifestyle 1 2 Min. 30.09.2021
„Luxembourg Classic“-Rallye

Geschichte auf Rädern

Ob die Teilnehmenden am Freitag und Samstag „oben ohne“ fahren können, bleibt abzuwarten.
„Luxembourg Classic“-Rallye

Geschichte auf Rädern

Ob die Teilnehmenden am Freitag und Samstag „oben ohne“ fahren können, bleibt abzuwarten.
Symbolfoto: Achim Hartmann/Motor Presse Stuttgart
Lifestyle 1 2 Min. 30.09.2021
„Luxembourg Classic“-Rallye

Geschichte auf Rädern

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Die Premiere der „Luxembourg Classic“-Rallye bringt in den kommenden Tagen sehenswerte Oldtimer auf die hiesigen Straßen.

Wenn bei der Generalprobe alles schiefläuft, dann klappt die Premiere auf Anhieb – so ähnlich denkt zumindest auch Harald Koepke, Organisationsleiter der „Luxembourg Classic“-Rallye, die in den kommenden Tagen Oldtimer-Fans ins Großherzogtum locken wird: Der Mitarbeiter des Verlags Motor Presse Stuttgart, Herausgeber von Magazinen wie „Auto Motor und Sport“ und „Men's Health“, kümmert sich hauptberuflich um die Veranstaltung von Oldtimer-Renner – und hofft, ebenso wie seine Luxemburger Partner Ed Goedert, Jacques Lamby und Arsène Reis, auf strahlenden Sonnenschein bei den beiden Renntagen am Freitag und Samstag. 

Die Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch fiel zumindest wettertechnisch ins Wasser. Eigentlich ein gutes Zeichen, möchte man doch meinen.

Mehr als 100 Teams

Die Organisatoren begrüßen bei der Premiere mehr als 100 Teams aus dem In- und Ausland. Los geht es für die Teilnehmenden bereits am 30. September mit der technischen Abnahme. Das Rennen selbst startet am Freitag, dem 1. Oktober, um 8.30 Uhr am Hotel Sofitel Europe in Kirchberg. Von dort geht es für die Teams auf eine rund 254 Kilometer lange erste Etappe, die unter anderem durch Clerf, Vianden und das Müllerthal führen wird.

Die zweite Etappe am Samstag bringt die Oldtimer-Fans unter anderem zur Goodyear-Teststrecke in Colmar-Berg, wo eine der zahlreichen Prüfungen zu absolvieren ist. „Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Präzision“, wie Organisator Harald Koepke betont. Die Aufgaben seien nicht für Raser gedacht, sondern für Fahrer mit Köpfchen – kein Wunder also, dass manche Oldtimer-Fans, wie Ed Goedert berichtet, täglich trainieren.

Die Teilnehmerliste ist bunt gemischt. Harald Koepke spricht von einem Starterfeld, das man als „rollendes Automobil-Museum“, das man „hört und riecht“, bezeichnen kann. Eingeteilt werden die Fahrzeuge in sechs Klassen.

Einziger Vertreter der Klasse 1, also der Autos mit Baujahr bis 1930, ist ein Bugatti 35 Grandprix de Lyon, der erstmals 1927 über die Straßen rollte und vom ehemaligen luxemburgischen Piloten und erfahrenen Autofahrer Goy Feltes gesteuert wird. An seiner Seite: seine Frau Françoise. Jüngster motorisierter Teilnehmer und Vertreter der Youngtimer-Klasse 6 ist ein Aston Martin Vanquish, Baujahr 2001, mit 460 Pferdestärken unter der Motorhaube.

Walter Röhrl hinterm Steuer

Prominentester Fahrer im gesamten Feld ist ohne Zweifel der ehemalige deutsche Rennprofi Walter Röhrl. Auf dem Beifahrersitz des Porsche 911 Carrera 3.2 Clubsport, Baujahr 1985, nimmt Christian Geistdörfer Platz, der über viele Jahrzehnte als erfahrener Copilot Röhrl bei Rennen zum Sieg verhalf.


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Für alle, die selbst nicht hinterm Steuer sitzen, ist die Ankunft am Ziel des zweiten und letzten Tages der Rallye ein Highlight: Die Teilnehmer kreuzen am Samstag gegen 15 Uhr den großherzoglichen Palast. Dass dieser Moment auch für die Teilnehmenden vermutlich ein großer Spaß ist, bestätigt Ed Goedert: „Wenn die Leute klatschen, kommt man sich wie ein Profi vor.“ Anschließend haben Autofans noch die Gelegenheit, die Fahrzeuge bei der Gëlle Fra unter die Lupe zu nehmen – und den Teilnehmenden einige Fragen zu ihren rollenden Schätzen zu stellen. 

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