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„Gault&Millau“ kürt Cyril Molard zum „Koch des Jahres“
Lifestyle 9 2 Min. 21.10.2019

„Gault&Millau“ kürt Cyril Molard zum „Koch des Jahres“

Glückliche Preisträger: „Koch des Jahres“ Cyril Molard („Ma Langue Sourit“, r.) und „Jungkoch des Jahres“ Baptiste Heugens („Two6Two“) freuten sich sehr über ihre Auszeichnungen.

„Gault&Millau“ kürt Cyril Molard zum „Koch des Jahres“

Glückliche Preisträger: „Koch des Jahres“ Cyril Molard („Ma Langue Sourit“, r.) und „Jungkoch des Jahres“ Baptiste Heugens („Two6Two“) freuten sich sehr über ihre Auszeichnungen.
Foto: Lex Kleren
Lifestyle 9 2 Min. 21.10.2019

„Gault&Millau“ kürt Cyril Molard zum „Koch des Jahres“

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Küchenchef Cyril Molard, Besitzer des Restaurants „Ma Langue Sourit“ in Moutfort, wurde vom französischen Gastroführer ausgezeichnet.

20 Punkte – diese Traumbewertung im „Gault&Millau“-Gastroführer strebt jedes Restaurant an. Doch es muss nicht immer die Topnote sein, die bislang erst von zwei Restaurants erreicht wurde. Wer es mit seinen kulinarischen Spezialitäten und einer Bewertung von mindestens elf Punkten in den Band geschafft hat und dann noch über die zusätzlich vergebenen Kochmützen verfügt, kann sich glücklich schätzen: Er gehört zu den besten und beliebtesten Vertretern seines Fachs.

Herausgeber Gault&Millau stellte am Montagabend nun im Hotel Le Royal in Luxemburg, das mit dem Restaurant „La Pomme Cannelle“ über eine Lokalität mit 14 Punkten und zwei Kochmützen verfügt, nicht nur den neuen Band „A Taste of Luxembourg 2020“ mit den besten Adressen des Großherzogtums vor, sondern kürte gleichzeitig auch den „Koch des Jahres“.

Der Titel geht in diesem Jahr an den bereits mehrfach ausgezeichneten Küchenchef Cyril Molard, der auch Inhaber des Restaurants „Ma Langue Sourit“ in Moutfort ist. Er habe – so heißt es im 94 Seiten starken Band – wahrlich einen Weg gefunden, um „die Zunge zum Lachen zu bringen“.

Jungkoch Baptiste Heugens

Doch nicht nur für Molard und das „Ma Langue Sourit“, das sich laut „A Taste of Luxembourg“ auf 18 von 20 Punkten (vier Kochmützen) verbessern konnte, gab es Grund zur Freude. Auch Baptiste Heugens, Küchenchef im „Two6Two“ (Strassen) jubelte: Der 28-Jährige wurde unter Applaus als „Jungkoch des Jahres“ ausgezeichnet. Er erhielt eine weiße Kochjacke und eine schwarze Schürze, die er laut Gault&Millau-CEO Marc Declerck zu Hause nutzen solle. „Das Restaurant ist mein Zuhause“, konterte Heugens mit einem Schmunzeln – und sorgte damit für einige Lacher im Fachpublikum.

Ein Wiedersehen gab es im Hotel Le Royal auch mit Thomas Murer, der durch seine Teilnahme an der TV-Show „Top Chef“ auch außerhalb der Landesgrenzen Bekanntheit erlangte. Das von ihm und seiner Frau Emeline geführte Restaurant „An der Villa“ in Steinfort wurde als „Nouveauté Remarquable de l'Année“ (14 Punkte) honoriert.


Christophe Quentin, à gauche, a reçu sa première étoile, et Cyril Molard, à droite, une deuxième.
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Im Fokus der Verleihung stand zudem auch Stéphanie Jauquet. Die Gastronomin, Gründerin der Kette „Cocottes“, erhielt den Award „Personnalité de l'Année 2020“, mit dem ihren vielfältigen Erfolgen Tribut gezollt wurde. Auch die Traditionsunternehmen La Provençale und Oberweis, die in diesem Jahr 50. beziehungsweise 55. Geburtstag feiern, wurden lobend hervorgehoben.

Zehn neue Restaurants

In die neue Ausgabe des „A Taste of Luxembourg“-Gastroführers, für den nach Angaben des Verlags bereits 6.000 Vorbestellungen eingegangen waren, haben es in diesem Jahr 34 neue Adressen geschafft, darunter zehn Restaurants und drei Chocolatiers. Den Luxemburger Spitzenwert von 18 Punkten erreichen neben „Ma Langue Sourit“ auch das „Mosconi“ (Luxemburg) und „La Distillerie“ in Burglinster.


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