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Game-Tipp „FIFA 20“: Neues Jahr, neues Spiel
Lifestyle 1 3 Min. 23.10.2019

Game-Tipp „FIFA 20“: Neues Jahr, neues Spiel

Es muss nicht immer Rasen sein: Bei „FIFA 20“ wird auch Freestyle gekickt.

Game-Tipp „FIFA 20“: Neues Jahr, neues Spiel

Es muss nicht immer Rasen sein: Bei „FIFA 20“ wird auch Freestyle gekickt.
Screenshot: Hersteller
Lifestyle 1 3 Min. 23.10.2019

Game-Tipp „FIFA 20“: Neues Jahr, neues Spiel

Jedes Jahr erscheint pünktlich Ende September eine neue Version von EAs Evergreen „FIFA“. (E-)Fußballfans können sich wie immer auf die aktualisierten Kader und frische Spitzfindigkeiten im Gameplay freuen.

von Matthias Probst

Dieses Jahr macht Publisher EA ernst: Neben den bereits etablierten Spielmodi verlagert EA das Sportereignis vom Stadion auf die Straße beziehungsweise hoch hinaus auf Dächer. Im Grunde stecken in „FIFA 20“ dieses Mal zwei Spiele in einem.

Abseits vom Profigeschäft

Der sogenannte „Volta-Modus“ in „FIFA 20“ funktioniert quasi wie das von Fans geliebte Spiel „FIFA Street“. Einziger Unterschied: In „FIFA 20“ steckt „FIFA Street“ als Menüpunkt bereits drin – und das ohne zusätzliche Kosten. Dieser Modus konzentriert sich auf die unzähligen Hobby-Fußballer, die zum Spaß auf kleinen Plätzen kicken. Ob Straßenfußball auf dem Betonbelag in der Vorstadt oder edlere Locations auf dem Kunstrasen in New Yorks Gassen sowie auf Tokios Hochhäusern – für jeden findet sich hier etwas.

Das Geschehen auf dem Platz stellt mehr die Technik und pure Freude am schnellen Spiel in den Vordergrund. In puncto Spielmodi zeigt sich Volta variabel: 3-gegen-3 ohne Torhüter, 4-gegen-4, 4-gegen-4 ohne Torhüter, 5-gegen-5 und Profi-Futsal. Doch egal wie und wo, hier sind vor allem Schnelligkeit, Genauigkeit und technische Skills gefragt, die im Stadion weniger von Bedeutung sind. Eine wirklich nette Abwechslung vom harten Profigeschäft auf dem Rasen.

Hier das Spielfeld hoch auf einem Dach.
Hier das Spielfeld hoch auf einem Dach.
Screenshot: Hersteller

Einziger Kritikpunkt an diesem Modus ist die vielleicht zu cool wirkende Story – auch wenn sich das meiste Geschehen auf dem Platz abspielt, will man als Spieler nicht so recht in die Geschichte eintauchen. Aber Schwamm drüber: In Sachen Gameplay passt jedenfalls alles.

Neben dem Volta-Modus präsentiert sich „FIFA 20“ natürlich wieder in gewohnter Manier: „Freies Spiel“, „Karriere“ oder „Online-Modus“ (als Saison oder im Ultimate Team) werden Spieler über Monate beschäftigen. Optisch hat der Entwickler leicht an der Grafikschraube gedreht, was sich in hübschen und geschmeidigen Animationen auf dem Platz bemerkbar macht. Kurzum: „FIFA 20“ sieht bezaubernd aus. Doch es gibt auch offensichtlichere Änderungen.

Darf es etwas langsamer sein?

Kennern der Reihe wird sicherlich direkt auffallen, dass sich das Game deutlich langsamer spielt als seine Vorgänger. Das hat immense Auswirkungen auf die gewohnte Spielweise. Die Kicker auf dem Rasen verhalten sich nun realistischer und damit auch behäbiger als ihre letztjährigen Kollegen.

Wenn nun ein Pass ankommen soll, braucht es etwas länger, bis sich ein Spieler gedreht hat und den richtigen Winkel anvisiert. Dadurch bleibt aber auch mehr Platz für taktische Spielereien. Eine interessante Neuerung, die im Endeffekt eher Geschmackssache ist.

„FIFA 20“ ist erhältlich für Xbox One, PS4, Switch und PC.
„FIFA 20“ ist erhältlich für Xbox One, PS4, Switch und PC.
Foto: Hersteller

Anders sieht es bei der künstlichen Intelligenz aus: Die eigenen Stürmer laufen sich nun viel besser frei und nutzen die Lücken in der Abwehr. Tödliche Steilpässe kommen so häufiger zustande, was „FIFA 20“ einen aggressiveren Ton verleiht. Durch dieses neue Spielverhalten verlagert sich das Hauptgeschehen aber viel mehr in die Abwehr beziehungsweise in den Angriff. Das Mittelfeld wird dadurch weitestgehend ausgelassen.

Ein weiteres Feintuning haben die Standard-Situationen verpasst bekommen. Ein Flatterball aus der Entfernung, ein schicker angeschnittener Ball vom 16er aus oder einfach Vollspann auf gut Glück in Richtung Tor? „FIFA 20“ macht das nun möglich – und überlässt es nicht mehr so sehr dem Zufall, wie ein Freistoß endet.

Im Karriere-Modus warten ebenfalls kleine Neuerungen: Es gibt nun eine „Moral“-Funktion, durch die man als Manager in Interviews die Mannschafts- und Spielermoral erhöhen oder eben auch mindern kann.


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Mogelpackung mit herbem Beigeschmack

Ein schlimmes Foul begeht EA jedoch mit der Switch-Version von „FIFA 20“ : Auch wenn die Packung suggeriert, dass es sich hier um den gleichen Ableger wie auf der Xbox One, PS4 oder dem PC handelt, merkt man bei genauer Betrachtung, dass hier lediglich „FIFA 19“ drin steckt.

Ein kleiner Funfact, für den EA nichts kann: Wer Superstar Cristiano Ronaldo spielen will, sollte neben dem portugiesischen Nationalteam in der Serie A nach „Piemonte Calcio“ Ausschau halten – Juventus Turin sucht man nämlich vergeblich, da die Mannschaft ihre Namensrechte und ihr Logo nur an den Konkurrenten Konami mit „eFootball Pro Evolution Soccer 20“ verkauft hat.

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