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Game-Tipp: Abenteuer für die Sinne
Lifestyle 1 2 Min. 15.03.2020

Game-Tipp: Abenteuer für die Sinne

„Ori and the Will of the Wisps“ ist erhältlich für Xbox One und PC.

Game-Tipp: Abenteuer für die Sinne

„Ori and the Will of the Wisps“ ist erhältlich für Xbox One und PC.
Screenshot: Hersteller
Lifestyle 1 2 Min. 15.03.2020

Game-Tipp: Abenteuer für die Sinne

Spaß auf ganzer Linie: Beim Jump & Run „Ori and the Will of the Wisps“ kommen Gamer garantiert auf ihre Kosten.

von Matthias Probst

Eine knappe Angelegenheit: Gerade noch kann der kleine Ori nach einer Fackel greifen. Ein schneller Schwenker nach hinten befreit ihn aus der misslichen Lage: Ein Wolf hat den leuchtenden Waldgeist durchs Dickicht gehetzt. Ein paar Fackelschläge auf die Nase und das Ungetüm zieht davon. „Ori and the Will of the Wisps“ aus der österreichischen Softwareschmiede Moon Studios weiß solche Momente zu inszenieren.

Bereits fünf Jahre ist es her, dass die Entwickler mit ihrem Erstlingswerk „Ori and the Blind Forest“ die Spielwelt begeistert haben. Auch wenn das Gameplay samt Steuerung und Spielmechanik durchaus überzeugte, waren es doch die Optik und die Musikuntermalung, die verzauberten. Nun also geht das Abenteuer in die nächste Runde – samt einer Entwarnung für Neugierige: „Ori and the Will of the Wisps“ setzt keineswegs Vorkenntnisse voraus. Die Story fängt jeden Spieler sanft ab und stellt die Charaktere kurz vor. Allerdings schadet es nicht, sich auch heutzutage noch dem ersten Teil zu widmen – denn Spaß bringt dieser immer noch.

Klangvoller Einstieg

Bereits auf dem Titelbildschirm zieht „Ori and the Will of the Wisps“ den Spieler durch den wunderschönen Soundtrack in seinen Bann. Damit auch wirklich jeder auf seine Kosten kommt, haben die Moon Studios drei Schwierigkeitsgrade eingebaut. Dazu sollte man wissen: Schon auf der mittleren Stufe wird dieses Jump & Run zur echten Herausforderung. Neulinge im Genre sollten daher lieber zur ersten Option greifen. Allerdings gibt es auch auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad die Möglichkeit, besonders fordernde Passagen zu überspringen. Frust kommt also dadurch keiner auf.

Spielerisch begibt sich der Titel auf den Pfad eines clever durchdachten „Metroidvania“. Mit diesem Unter-Genre werden Spiele bezeichnet, bei denen sich die Spielwelt nach und nach öffnet, wenn man neue Fähigkeiten bekommt. Ein kleines Beispiel: Anfangs kann Ori nur kurze Distanzen überwinden, indem er hüpft. Sobald er den Doppelsprung erhalten hat, kommt er plötzlich in Gebiete, die zuvor unzugänglich waren. Und genau daraus zieht das Spiel seinen Reiz: Neue Fähigkeiten animieren dazu, in alte Gebiete zurückzureisen und Verstecktes zu entdecken.

Damit man sich individuell austoben darf, haben die Macher verschiedene Fähigkeiten integriert, die während des Spielverlaufs freigeschaltet werden können – vorausgesetzt, man hat genügend Erfahrungspunkte von Gegnern gesammelt. Bei den Fähigkeiten darf jeder selbst entscheiden, was am besten zur eigenen Spielart passt. So gibt es beispielsweise magische Waffen, die Gegner in Brand setzen, automatisch an Oris Seite kämpfen oder den Fieslingen mit einem Speer zu Leibe rücken.

Auf Abwechslung bedacht

„Ori and the Will of the Wisps“ ist im Herzen ein Jump & Run in 2D-Optik: Das wird an den teilweise kniffligen Hüpfpassagen deutlich. Aber auch die direkte Auseinandersetzung mit fantastisch animierten Gegnern ist ein Standbein des Titels. Als Highlight sind Boss-Kämpfe zu nennen, die einiges an Geschick verlangen.


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Hinzu kommen immer wieder Stellen, an denen Köpfchen gefragt ist: Sind es zu Beginn noch ein paar Steine, die Ori verschieben muss, werden später andere Lösungswege oder kreative Einfälle vom Spieler verlangt. Optisch spielt das Werk der Moon Studios erneut in der obersten Liga mit. Die liebevoll gezeichneten Landschaften strotzen vor Details, der niedliche Ori windet sich atemberaubend durch die Gegend und manche der Feinde sehen Furcht einflößend aus. Gepaart mit den oftmals melancholischen Klängen des Vorgängers, ist „Ori and the Will of the Wisps“ ein würdiger Nachfolger. 

Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Besitzer eines Xbox Game Pass dürfen ohne zusätzliche Kosten mit „Ori and the Will of the Wisps“ loslegen

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