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Ford Puma: Wiederbelebte Wildkatze
Lifestyle 3 Min. 14.02.2020

Ford Puma: Wiederbelebte Wildkatze

Der neue Puma – auf dem Bild in der ST-Line-Variante – wartet mit Ford-typischen, tadellosen Fahreigenschaften auf.

Ford Puma: Wiederbelebte Wildkatze

Der neue Puma – auf dem Bild in der ST-Line-Variante – wartet mit Ford-typischen, tadellosen Fahreigenschaften auf.
Foto: Ford
Lifestyle 3 Min. 14.02.2020

Ford Puma: Wiederbelebte Wildkatze

Marc WILLIERE
Marc WILLIERE
US-Automobilhersteller Ford lässt den Puma als sportliches Crossover-Modell mit neuen Technologien vorfahren.

Ford haucht dem Puma neues Leben ein. Mit dem kleinen Sportwagen, der von März 1997 bis Dezember 2001 mit nur mäßigem Erfolg produziert wurde, hat der jüngste Spross der Kölner Autoschmiede aber nur noch den Namen gemein. Der Puma fährt jetzt als stylisches Crossover-Modell vor. Neben einer Reihe praktischer Lösungen erhält der Neuling zudem als erstes Ford-Modell einen Hybridantrieb. Mit seinem schicken Look gepaarte andere Extras sollen den Puma dann auch aus der Masse der vielen Konkurrenten im hart umkämpften B-Segment herausheben.

Wie schon sein Namensgeber teilt sich auch der Puma die Plattform mit dem Fiesta, legt aber in seinen Ausmaßen deutlich zu. Er ist 146 Millimeter länger, 54 Millimeter höher und 71 Millimeter breiter. Der Radstand wächst um 95 Millimeter auf 2,59 Meter. Damit übertrifft der Neuling auch zum Teil den anderen kleinen SUV im Modellprogramm von Ford. Obwohl er eine gewisse Ähnlichkeit mit dem EcoSport nicht abstreiten kann, versteht er sich dennoch seinem Namen entsprechend als sportliche Alternative zum rustikalen Markenbruder.

Der kraftvolle Frontbereich zeichnet sich durch aufwendig geformte Hauptscheinwerfer aus. Sie wurden weit oben in den Kotflügeln positioniert und reichen bis zum Kühlergrill. Markante Radläufe sowie die flache, geschwungene Dachpartie sind weitere Charaktermerkmale der neuen Baureihe. Ihre gewachsenen Proportionen ermöglichen nicht nur eine erhöhte Sitzposition und bieten einen guten Rundumblick.

Auch im Fond sind Bein- und Kopffreiheit überdurchschnittlich. Nur beim Einstieg hinten müssen Großgewachsene den Kopf schon etwas einziehen. Von Vorteil sind die abnehmbaren Sitzbezüge – sei es zum Waschen oder nur zur Neugestaltung des Ambientes im Innenraum.

Bis auf die digitalen Instrumente, die ihr Aussehen den jeweiligen Fahrmodi anpassen, stammt das Puma-Interieur aus dem Fiesta.
Bis auf die digitalen Instrumente, die ihr Aussehen den jeweiligen Fahrmodi anpassen, stammt das Puma-Interieur aus dem Fiesta.
Foto: Ford

Serienmäßige Megabox

Viele Gedanken haben sich die Kölner um die Gestaltung des Kofferraums gemacht. Sein Ladevolumen von 456 Litern in der fünfsitzigen Konfiguration vergrößert sich durch das Umklappen der zweiten Sitzreihe auf bis zu 1.216 Liter. Beim Hybridantrieb sind es 55 Liter weniger. Serienmäßig ist im Puma die Megabox. Dieses Unterflurfach mit einem Volumen von 80 Litern ermöglicht es nicht nur, bis zu 1,15 Meter hohe Gegenstände aufrecht zu transportieren. Auch für schmutzige Sachen bietet es sich an. Das zum Reinigen benötigte Wasser kann anschließend einfach über ein Ventil abfließen.

Zur Markteinführung stehen drei Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum sowie Zylinderabschaltung zur Wahl. Wird nicht die volle Leistung abgerufen, schaltet die Elektronik in nur 14 Millisekunden einen Zylinder ab. Als erster Ford kommt der wiedergeborene Puma zudem in den Genuss des neu entwickelten EcoBoost-Hybridantriebs mit 48-Volt-Technologie. Er reduziert einerseits den Verbrauch und gleicht andererseits das Turboloch im unteren Drehzahlbereich elegant aus.

Der Elektromotor mit einer Leistung von 11,5 kW (16 PS) ersetzt die konventionelle Lichtmaschine. Seine luftgekühlte Lithium-Ionen-Batterie wird ausschließlich durch das Bremssystem mit elektrischer Energie versorgt. Im laufenden Betrieb steuert das System bis zu 50 Nm bei, die der Benzinmotor nicht aufbringen muss. Ruft das Aggregat indes die volle Leistung ab, sorgt der Elektromotor für ein zusätzliches Drehmoment von bis 50 Nm.


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Das Start-Stopp-System wurde um eine Ausrollfunktion erweitert: Sobald Kupplung und Bremse bei niedrigen Geschwindigkeiten betätigt werden, wird der Motor abgeschaltet; der Start in 300 Millisekunden dauert nur einen Wimpernschlag.

Fiesta und Focus werden zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls diese Technologie nutzen, mit der Ford in die Elektromobilität einsteigt. Insgesamt 15 elektrifizierte Modelle wollen die Kölner in diesem Jahr auf den Markt bringen. Serienmäßig sind alle Antriebe an eine Handschaltung mit sechs Gängen gekoppelt. Ein Sieben-Gang-Automatikgetriebe will Ford Mitte des Jahres nachreichen. Geplant ist auch ein 1,5-Liter-Dieselaggregat mit 88 kW (120 PS).

Den mit vielen Assistenzsystemen umfassend ausgestatteten Puma bietet Ford vorerst nur in den hochwertigeren Ausstattungsvarianten Titanium und ST-Line an. Eine Trendausführung ist aus Gründen der allzu großen Nähe zum EcoSport nicht vorgesehen. Dagegen scheinen eine sportliche ST- sowie eine luxuriöse Vignale-Ausführung bereits in den Startlöchern zu stehen.


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