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Ford Kuga: Auch Augen und Ohren fahren mit
Lifestyle 1 3 Min. 02.11.2016

Ford Kuga: Auch Augen und Ohren fahren mit

Auch wenn eine Fahrt abseits befestigter Wege kein Problem für den Ford Kuga darstellt, so ist das erneuerte Mittelklasse-SUV dennoch in erster Linie für den Alltag konzipiert worden.

Ford Kuga: Auch Augen und Ohren fahren mit

Auch wenn eine Fahrt abseits befestigter Wege kein Problem für den Ford Kuga darstellt, so ist das erneuerte Mittelklasse-SUV dennoch in erster Linie für den Alltag konzipiert worden.
Foto: Ford
Lifestyle 1 3 Min. 02.11.2016

Ford Kuga: Auch Augen und Ohren fahren mit

Dynamischer und aufgeräumter fährt der Kuga vor, nachdem ihm Ford ein Facelift verpasste. Gleichzeitig wurde der Mittelklasse-SUV mit neuen Technologiefeatures und Assistenzsystemen ausgestattet. Die Einstiegspreise bleiben aber unverändert.

Von Marc Willière

Hinter den Spitzenreitern Focus und Fiesta ist der Kuga die wichtigste Baureihe von Ford. Seit Produktionsbeginn im Jahr 2008 bildet er die Speerspitze der SUV-Produktpalette der Kölner in Europa. 102 000 Exemplare wurden 2015 verkauft; im ersten Halbjahr 2016 waren es bereits 63 100 – eine Steigerung von 22 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Mit der nunmehr gründlich aufgefrischten zweiten Generation soll der Marktanteil des Kuga weiter gesteigert werden. Dafür haben die Ingenieure und Designer besonders die Front und das Interieur aufgefrischt.

Mit seinem trapezförmigen Kühlergrill – er nimmt jetzt das Design von Mondeo und Edge an – sowie seinen schlanken Scheinwerfern und neu gezeichneten Nebelscheinwerfern präsentiert sich der Kuga deutlich geschärft und dynamischer. Nur leicht verändert wurde dagegen das Heck: Die neuen Rückleuchten sowie die neue, sensorgesteuerte Kofferraumklappe lassen den Kuga indes weniger zierlich auftreten.

Andere Optik und mehr Platz

Merklich aufgeräumt kommt der neue Ford im Innenraum daher. Die vielen Knöpfe gehören der Vergangenheit an. Dafür dominiert jetzt das mittig im Armaturenbrett platzierte Infotainmentsystem Sync3. Sein Acht-Zoll-Bildschirm erhöht wohl die Sichtbarkeit, ist optisch aber auf Grund seiner Dimensionen nicht unbedingt eine Augenweide.

Das neue Infotainmentsystem Sync3 wird über den acht Zoll großen Multifunktionsbildschirm mit Touchfunktion gesteuert.
Das neue Infotainmentsystem Sync3 wird über den acht Zoll großen Multifunktionsbildschirm mit Touchfunktion gesteuert.
Foto: Ford

Auch wenn die neue sprachgesteuerte Generation mit zehn Mal mehr Rechenleistung daherkommt und den Befehl „Ich möchte tanken“ mit einer Routenanweisung zur nächsten Tankstelle umzusetzen vermag, bleibt aber eine elementare Funktion wie das Zoomen der Wegstrecke auf dem Display umständlich.

Platz hat der Kuga mehr als genug zu bieten. Sowohl vorne als auch auf der Rückbank verfügen die Passagiere über genügend Kopf- und Beinfreiheit. Zusätzlicher Stauraum steht nunmehr zwischen den Vordersitzen zur Verfügung, weil die mechanische Hand- durch eine elektrische Feststellbremse ersetzt wurde.

Drei Benziner und drei Diesel

Neues hat auch die Motorenpalette mit dem 1,5 Liter großen TDCi-Turbodiesel mit 88 kW (120 PS) zu bieten. Er ersetzt das bisherige 2,0-Liter-Triebwerk mit gleicher Leistung, aber einem auf 4,4 Liter reduzierten Verbrauch. Im Angebot sind daneben zwei 2,0-Liter-Aggregate mit 110 kW (150 PS) bzw. 132 kW (180 PS).

Alte Bekannte sind ebenso die drei angebotenen Benziner mit jeweils 1,5 Liter Hubraum. Sie werden in den Leistungsstufen von 88 kW (120 PS), 110 kW (150 PS) und 134 kW (182 PS) geliefert. Wie gehabt ist der Frontantrieb bei den schwächeren Versionen Standard, während die stärkeren Modelle auch mit dem neuen intelligenten Allradantrieb kombiniert werden können.

Nicht weniger als vier Ausstattungslinien bietet Ford für den Kuga an. Neben der Basisversion „Trend“, die bereits mit einer umfangreichen Serienausstattung vorfährt, ist der im spanischen Valencia produzierte Neuling auch in den Varianten „Business Edition“ und „Titanium“ mit noch mehr praktischen bzw. komfortbetonten Extras lieferbar. Neu ist die sportlichere Variante „ST Line“.

Je nach Ausstattung steht eine breite Auswahl an Assistenzsystemen zur Wahl. Inbegriffen bzw. optional sind u. a. der Fernlicht-, der Fahrspur- und der Auspark-Assistent, der Müdigkeitswarner, die Verkehrsschilderkennung sowie der Active City Stop, der automatisch bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h bremst.

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Für den Alltag konzipiert

Im erneuerten SUV-Zugpferd von Ford lassen sich bequem längere Autobahnstrecken bewältigen, wobei lediglich die Fahrtwinde bei höheren Geschwindigkeiten etwas stören. Sportlichere Fahrer kommen mit der „ST Line“-Variante auf ihre Kosten. Für gesteigerten Fahrspaß sorgen u. a. ihr sportlich abgestimmtes Fahrwerk sowie die spezielle Kalibrierung ihrer elektrischen Servolenkung. Lediglich das eigenartige Schaltverhalten der Automatik in kurvenreichen Bergstraßen dämpft das Fahrvergnügen etwas.

An der Preisschraube hat Ford nicht gedreht. Der Kuga ist nach der Modellpflege weiter zu Preisen ab 23 000 Euro erhältlich. Er wird zum Jahresanfang 2017 beim Händler stehen.

Technische Daten

Motoren: 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner/-Diesel und 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit Turbolader; Leistung: 88 kW (120 PS) bis 134 kW (182 PS); max. Drehmoment: 240 bis 400 Nm; Kraftübertragung: Sechs-Gang-Automatik-/-Schaltgetriebe, Front- bzw. Allradantrieb; L x B x H: 4 531 x 2 086 x 1 703 Millimeter; Leergewicht: 1 579 bis 1 716 Kilogramm; Kofferraumvolumen: 456 Liter; 0-100 km/h: 9,7 bis 12,7 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit: 180 bis 202 km/h; ECE-Verbrauch: 4,4 bis 7,4 Liter pro 100 Kilometer; CO2-Ausstoß: 115 bis 171 g/km; Preise: 23 158 bis 37 566 Euro.


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Foto:�Thomas Geiger
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