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Endzeit-Action und selbstmörderische Schafe
Lifestyle 3 Min. 25.09.2014 Aus unserem online-Archiv
Neue Spiele

Endzeit-Action und selbstmörderische Schafe

"Destiny" ist als Open-World-Spiel gestaltet. Der Spieler soll die riesige Spielwelt frei erkunden können.
Neue Spiele

Endzeit-Action und selbstmörderische Schafe

"Destiny" ist als Open-World-Spiel gestaltet. Der Spieler soll die riesige Spielwelt frei erkunden können.
Foto: Activision Blizzard
Lifestyle 3 Min. 25.09.2014 Aus unserem online-Archiv
Neue Spiele

Endzeit-Action und selbstmörderische Schafe

Mit rund 500 Millionen US-Dollar Produktionskosten ist der in diesem Monat erschienene Egoshooter „Destiny“ das teuerste Videospiel aller Zeiten. Weitere Spiele stehen bereits in den Startlöchern.

(dpa/tmn/mk) - Action trifft Rollenspiel in einer riesigen post-apokalyptischen Spielwelt. Mit „Destiny“ von „Halo“-Erfinder Bungie betritt das mit rund 500 Millionen US-Dollar Produktionskosten teuerste Videospiel aller Zeiten die Bühne. Eins vorab: Die Grafik ist atemberaubend. Die Reaktionen der Gamer auch. Schon am ersten Verkaufstag wurde ein Umsatz von mehr als 500 Millionen Dollar erzielt. Gut eine Woche nach Verkaufsstart hatten Spieler weltweit bereits weit mehr als 100 Millionen Stunden mit dem Online-Shooter verbracht.

Der Spieler findet sich auf der Erde wieder, die in Schutt und Asche liegt und auf der fiese Aliens an der Macht sind. In einer von drei Rollen - Warlock, Jäger oder Titan - kann er die riesige Spielewelt völlig frei erkunden. Im Spielverlauf landet man an unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt und deckt die Hintergrundgeschichte auf. Das Abenteuer „Destiny“ kann der Spieler alleine erleben oder gemeinsam mit anderen im Koop-Modus. Zieht man also los in die schier unendlichen Weiten, so trifft man immer wieder auf andere Kämpfer-Grüppchen, was häufig in kleineren Scharmützeln endet.

Wie „Halo“ wird auch „Destiny“ in den kommenden Jahren mit etlichen Fortsetzungen versorgt werden. Das Spiel ist ab 16 Jahren freigegeben und läuft auf Playstation 3 und 4 sowie der Xbox 360 und Xbox One. In der Standard-Variante kostet es für alle Plattformen rund 70 Euro. Es gibt auch Limited Editions für rund 110 Euro mit ergänzenden digitalen Inhalten.

Spreng das Schaf

Da fliegt das Schaf in die Luft. "Flockers" macht den Spieler zum Hirten einer selbstmörderischen Schafherde.
Da fliegt das Schaf in die Luft. "Flockers" macht den Spieler zum Hirten einer selbstmörderischen Schafherde.
Foto: Team 17

Die „Worms“-Erfinder von Team 17 wollen mit „Flockers“ durchstarten. Protagonisten des Puzzle-Titels sind putzige aber leicht suizidgefährdete Schafe. Inspiriert vom Amiga-Evergreen „Lemmings“ gilt es, die arglosen Wollviecher sicher von A nach B zu bringen. Allerdings laufen sie nach dem Spielstart stupide los und müssen vor Abgründen, Lavabecken und anderen tödlichen Fallen gerettet werden. Für Kinder ist der zuweilen in Gewaltorgien ausufernde Titel ungeeignet. So muss auch mal das Führungsschaf gesprengt werden, um einen Durchgang für den Rest der Herde zu schaffen. Grafisch ist „Flockers“ nicht auf Höhe der Zeit, der Reiz liegt eindeutig im spaßigen Spielprinzip. Neben dem PC erscheint das Spiel auch für PS4 und Xbox, die finale Version geht Ende des Monats bei Steam online. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren, der Preis bei rund 14 Euro.

Sherlock übernehmen Sie

Detektiv-Geschichten aus dem Reich von Sherlock Holmes sind immer wieder für ein Videospiel gut. Jetzt gibt es etwas Neues in Form von „Sherlock Holmes: Crimes & Punishments“. Der Spieler schlüpft in die Rolle des britischen Meisterdetektivs und löst im Spielverlauf sechs unterschiedliche Fälle. Durch viele zu treffende Entscheidungen hat der Spieler einen großen Einfluss auf den Verlauf der Erzählung. Häufig zahlen sich dabei besonders die unkonventionellen Schritte aus - immer wieder muss man sich zwischen der Moral oder dem Gesetz entscheiden.

"Sherlock Holmes: Crimes & Punishments" macht den Spieler zum berühmten britischen Detektiv.
"Sherlock Holmes: Crimes & Punishments" macht den Spieler zum berühmten britischen Detektiv.
Foto: Koch Media

Den Entwicklern ist es gelungen, eine dichte Ermittler-Atmosphäre zu schaffen, die den kleinen Detektiv im jedem Spieler wecken kann. „Sherlock Holmes: Crimes & Punishments“ ist für Playstation 3 und Xbox 360 (jeweils rund 50 Euro) sowie für Playstation 4 und Xbox One (jeweils rund 60 Euro) erhältlich.

Graben, graben, graben

Von Verteidigung keine Spur. Bei "Anomaly 2" muss der Spieler offensiv werden und den eingegrabenen Gegner besiegen.
Von Verteidigung keine Spur. Bei "Anomaly 2" muss der Spieler offensiv werden und den eingegrabenen Gegner besiegen.
Foto: bit studios

Auch bei den Download-Titeln tut sich in diesen Wochen etwas. So ist demnächst „Anomaly 2“ des polnischen Entwicklerstudios 11bit aus Warschau als Download im Playstation-Store für die PS4 für rund 14 Euro erhältlich. Bislang hat das Tower-Offense-Spiel schon zahlreiche Fans, vor allem auf mobilen Plattformen. In dem Strategie-Spiel geht es nicht darum, eigene Bollwerke zu bauen, sondern die bestehenden feindlichen Befestigungen zu durchbrechen. Einfache Hauruck-Denke funktioniert hier nicht. Eine ordentliche Portion taktisches Geschick ist erforderlich, um zu siegen.

Lieblingsfiguren aus dem Zelda-Universum

Exklusive Titel für Nintendos Spielekonsolen sind mittlerweile eine Rarität - in der Regel steckt dahinter Nintendo selbst. So ist es auch beim Wii-U-Titel „Hyrule Warriors“. In diesem kampfbetonten Actionspiel begegnet der Spieler seinen Lieblingsfiguren aus dem Zelda-Universum, darunter Link, Zelda und Impa, und stürzt sich mit ihnen im „Dynasty Warrior“-Stil in tumultartige Schlachten. Dies geht entweder alleine oder im Koop-Modus gegen Horden von Gegnern.

In "Hyrule Warriors" kämpfen sich beliebte Spielfiguren wie Link (r.), Zelda oder Impa durch turbulente Schlachten.
In "Hyrule Warriors" kämpfen sich beliebte Spielfiguren wie Link (r.), Zelda oder Impa durch turbulente Schlachten.
Foto: Nintendo

Strategie spielt bei „Hyrule Warriors“ eine wichtige Rolle, so dass auch die Kopfarbeit nicht zu kurz kommt. Für Zelda-Fans ist dieser Titel sicher ein Anspielen wert. Und wer es gerne wild mag, kommt auch auf seine Kosten. „Hyrule Warriors“ ist ab zwölf Jahren freigegeben und kostet rund 50 Euro.


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(Archivbild vom 13.08.2014/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) 
Foto: Caroline Seidel
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