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Ein vollkommen verrücktes Spiel
Lifestyle 1 2 Min. 30.10.2021
Game-Tipp „Riders Republic“

Ein vollkommen verrücktes Spiel

Wüste, Schnee und luftige Höhen: Der Spaß kennt in „Riders Republic“ kaum Grenzen.
Game-Tipp „Riders Republic“

Ein vollkommen verrücktes Spiel

Wüste, Schnee und luftige Höhen: Der Spaß kennt in „Riders Republic“ kaum Grenzen.
Screenshot: Hersteller
Lifestyle 1 2 Min. 30.10.2021
Game-Tipp „Riders Republic“

Ein vollkommen verrücktes Spiel

Auf geht's ins Getümmel! Ubisoft begrüßt in der Fun-Sport-Simulation „Riders Republic“ Adrenalinjunkies jeder Art.

Von Matthias Probst

Der französische Publisher Ubisoft zeichnet sich inzwischen als Meister von Open-World-Spielen aus. Von der „Ubisoft Formel“ ist daher oft die Rede, häufig auch mit ein wenig Spott. Aber eines muss man den Entwicklungsteams weltweit lassen: Die Damen und Herren verstehen ihren Job – was auch bei „Riders Republic“ deutlich wird.

Doch dieses Mal geht es nicht in der Haut eines Assassinen oder Super-Hackers in eine offene Welt, sondern als Extremsportler in eine nach Spaß rufende Umgebung. „Riders Republic“ vereint dabei verschiedene Trendsportarten in einem Spiel und vermischt sie mit einer ordentlichen Prise Irrsinn. Wer bereits im Jahr 2016 „Steep“ auf der Konsole mit Freude spielte, der kann sich schon vorstellen, auf was „Riders Republic“ hinausläuft.

Der verrückte Outdoor-Funtrip kann ab sofort auf der Xbox, der Playstation oder dem PC starten.
Der verrückte Outdoor-Funtrip kann ab sofort auf der Xbox, der Playstation oder dem PC starten.
Foto: Hersteller

Die offene Welt, also das Markenzeichen von Ubisoft, findet sich in „Riders Republic“ natürlich auch wieder. Dennoch können Spieler sich hier größtenteils so austoben, wie sie es für unterhaltsam finden. Bis auf anfängliche Einführungen ins Spielgeschehen ist jeder frei in der Entscheidung, was er als Nächstes entdecken oder erleben möchte. 

Ob nun Mountainbiken durch steile Waldabhänge, Skifahren über schwarze Pisten oder mit dem Raketenrucksack durch einen steinigen Canyon zischen – alles ist hier möglich. Insgesamt warten sechs verschiedene Disziplinen auf abenteuerlustige Spieler.

Den Spaß-Faktor unterstreicht Ubisoft im Game fast schon krampfhaft, was aber bei „Riders Republic“ sehr gut gelingt. Die coolen Sprüche, ausgefallenen Kostüme – es gibt sogar rauchende Masken oder Dino-Outfits – und überdrehten Events beinhalten gerade so viel Wahnsinn, dass sie sich von anderen Spielen deutlich abheben und nicht auf eine merkwürdige Art peinlich wirken. Anders gesagt: Man nimmt den meisten Charakteren, die einen durchs Spiel begleiten, auch ab, dass sie Spaß haben – und das trägt viel zur eigenen Unterhaltung bei.  

Nationalparks als Setting 

Ubisoft hat sich bei der offenen Welt an den zauberhaften Nationalparks der USA orientiert: Spieler bereisen daher ikonische Orte aus dem Yosemite, Bryce Canyon, Sequoia, Zion, Canyonlands oder Mammoth Mountain. Wer schon mal live an diesen Orten war, wird die eine oder andere Sehenswürdigkeit sicher wiedererkennen.

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Spielerisch richtet sich „Riders Republic“ sowohl an Einsteiger als auch an Profis, was schon durch die Einstellung der Steuerung deutlich wird. Jeder darf hier Spaß haben. Das gilt auch für die Spielweise: Sowohl Solo-Player als auch Online-Fans werden  auf ihre Kosten kommen. 

Grundsätzlich geht es darum, immer besser in den jeweiligen Kategorien zu werden. Auf dem gigantischen Areal befinden sich zahlreiche Events, die sich nach und nach freischalten lassen und immer herausfordernder werden. Highlights sind sicher die Boss-Events, Showdowns oder die sogenannten Shackdaddy-Herausforderungen. Bei Letzteren regiert das Chaos, wenn man mit seinem aufgetunten Bike mit über 100 Stundenkilometern den Berg herunterbrettert.

Wer gerne mit anderen spielt, der kann in Großveranstaltungen gegen bis zu 50 andere Spieler gleichzeitig antreten. Dabei muss man nicht erwähnen, dass es dabei recht turbulent zugehen kann. Wem dabei alles zu stressig wird, der darf auch in Ruhe die wunderschöne Landschaft genießen. Ubisoft hat dafür sogar einen eigenen Zen-Modus eingebaut. Wird dieser aktiviert, werden sämtliche anderen Spieler auf der Karte – es herrscht nämlich Online-Pflicht – ausgeblendet. Außerdem werden dann auch keine Events angezeigt, die die Ruhe stören könnten. 

Spannend, wie Ubisoft all diese Elemente geschickt unter einen Hut bekommt und sämtliche Interessen bedient: Ob Einzelspieler oder Multiplayer, Adrenalinjunkie oder Entspannungssucher, Mountainbike, Ski oder Wingsuit – wer auf ausgefallene Sportarten steht, wird sie bei „Riders Republic“ allesamt unter einem Dach finden. 

 

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