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Ein Plan muss her: Frühjahrsputz ohne Stress
Der Frühjahrsputz sorgt für Durchblick.

Ein Plan muss her: Frühjahrsputz ohne Stress

Foto: Beyond
Der Frühjahrsputz sorgt für Durchblick.
Lifestyle 2 Min. 03.03.2015

Ein Plan muss her: Frühjahrsputz ohne Stress

Raus mit dem Gerümpel, her mit Wischmopp und Co.: Nach dem Winterende machen sich die meisten freiwillig an die Hausarbeit, denn der Frühjahrsputz verpasst der Wohnung eine Frischekur.

(dpa/tmn/mk) - Die Frühlingssonne bringt an den Tag, was in der dunklen Jahreszeit gerne übersehen wird: verschmutze Fensterscheiben, angegraute Gardinen, Staubfilme auf Möbeln, knirschende Salzkrümel vom Streudienst, die mit den Schuhen in die Wohnung getragen wurden. Höchste Zeit demnach für den gründlichen Frühjahrsputz.

Im Frühjahr haben viele Menschen mehr Elan als im Winter und stürzen sich geradezu auf den Hausputz. Doch Vorsicht, wer alles auf einmal anpackt, ist schnell ausgepowert und riskiert Unfälle. Außerdem schafft er meist nicht, was er sich vorgenommen hatte. Wer den Frühjahrsputz als Projekt betrachtet und ihn gewissenhaft vorbereitet, hat ihn schneller hinter sich und erzielt ein besseres Ergebnis. Ein Plan muss her:

Zeit kalkulieren: Alle Aufgaben kommen auf eine Liste, möglichst mit Angabe des Zeitaufwands. Doch aufgepasst: Gerade beim Timing verschätzt man sich gern, denn meist wird zu knapp kalkuliert. Besser ist es, den Aufwand zu schätzen und dann noch einmal mit dem Faktor 1,5 zu multiplizieren. Das ist realistischer.

Aufgabenliste erstellen: Fenster- und Gardinenwaschen sind Frühjahrsputz-Klassiker. Viele reinigen auch Betten und Matratzen besonders gründlich, klopfen Teppiche aus und rücken Möbel von den Wänden, um dahinter sauber zu machen. Wenn auch Dachboden, Garage und Keller auf Vordermann gebracht werden müssen, wird die To-do-Liste besonders lang.

Holzpflege: Über den Winter hat die Heizungsluft das Holz von Schränken, Kommoden, Regalen, Tischen und Stühlen ausgetrocknet, Staub und Schmutz haben sich abgesetzt. Die Oberflächen mit einem feuchten Tuch oder einer speziellen Politur abwischen, danach können die Teile neu geölt und gewachst werden.

Putzmittel einkaufen: Die richtigen Hilfsgeräte erleichtern die Arbeit. Dazu gehören genügend Putzmittel, Lappen und Schwämme, aber auch eine ausreichend hohe Leiter, um auf Schränken oder an hohen Regalen zu arbeiten. Hilfskonstruktionen aus Stühlen, Hockern oder gar Bierkisten bergen Sturzgefahren und sollten unbedingt vermieden werden.

Ade, Winterdreck! Jetzt ist Zeit für den Frühjahrsputz.
Ade, Winterdreck! Jetzt ist Zeit für den Frühjahrsputz.
Foto: dpa

Vorarbeiten einplanen: Nicht unwichtig ist die Reihenfolge der Arbeiten. Grundsätzlich gilt: Erst das Kleine, dann das Große. Vor dem eigentlichen Großputz sind Vorarbeiten notwendig. Die erledigt man ein paar Tage vor dem großen Hausputz. Dazu gehört zum Beispiel das Aufräumen der Kleiderschränke. In der Küche werden Vorratsschränke ausgeräumt.

Am besten ist es, jeweils nicht mehr als zwei Stunden täglich mit solchen Arbeiten zu verbringen. Dann macht das Aufräumen noch Spaß.

Beim Großputz herrscht dann die Devise: Von oben nach unten. Also zuerst geht es an die Lampen, Decken, Gardinenstangen und oberen Schränke bis irgendwann der Fußboden dran ist. Auch hier sollte man sich nicht zu viel auf einmal zumuten, sonst wird aus der Frühlingslust schnell Putz-Frust.

Auch mal was auslassen: Beim Putzen fallen einem oft Dinge ins Auge, an die man bei der Planung nicht gedacht hat. Die lässt man am besten links liegen und notiert sie auf einer neuen Liste für später. Wer alles auf einmal anpackt, verzettelt sich leicht und wird gar nicht fertig.