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Ein Klassiker in Partylaune
Lifestyle 1 4 Min. 16.01.2022
"Monopoly Madness"

Ein Klassiker in Partylaune

Der Klassiker mit amüsantem Regelwerk: „Monopoly Madness“ beschreitet neue und ganz verrückte Wege.
"Monopoly Madness"

Ein Klassiker in Partylaune

Der Klassiker mit amüsantem Regelwerk: „Monopoly Madness“ beschreitet neue und ganz verrückte Wege.
Foto: Screenshot/Grafik: Publisher
Lifestyle 1 4 Min. 16.01.2022
"Monopoly Madness"

Ein Klassiker in Partylaune

Das berühmte Brettspiel „Monopoly“ kommt auf den Konsolen mit einem frischen Ansatz daher.

Von Matthias Probst

Wenn man spontan ein Brettspiel nennen sollte, fällt der Name „Monopoly“ recht schnell. Und der Erfolg nimmt kein Ende: Erst im Oktober des vergangenen Jahres kam eine neue luxemburgische Version des Spiels auf den Markt. In dieser Version dominiert nicht die Schlossallee das Geschehen, sondern der „Palais grand-ducal“. Seit seiner Erfindung durch die Quäkerin Elizabeth Magie im Jahr 1904 hat „Monopoly“ (damals noch unter dem Namen „The Landlord’s Game“) Geschichte geschrieben. 

Es mag recht chaotisch klingen, aber nach ein, zwei Runden hat man den Dreh raus.

Inzwischen gibt es weltweit hunderte, wenn nicht gar tausende verschiedene Versionen des Brettspiels. Es ist mit mehr als 250 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Spiel der Welt – und spornt zu verrückten Rekorden an: In Großbritannien hortet ein privater Sammler über 1.800 „Monopoly“-Spiele unter seinem Dach. Und wenn man alle kleinen „Monopoly“-Häuschen nimmt, die jemals produziert wurden, könnte man jeweils eines davon vor jedes real existierende Haus auf der Welt stellen. Das Brettspiel ist ein Milliardengeschäft. 

Vom Brett auf den Bildschirm 

Es war also nur eine Frage der Zeit bis „Monopoly“ als digitales Videospiel erscheinen sollte. Dass dieses Konzept auch funktioniert, hat der Videospiel-Publisher Ubisoft bereits eindrucksvoll bewiesen. Nun mischt das französische Unternehmen das klassische Brettspiel bunt durcheinander mit den Regeln eines Party-Spiels. Das Ergebnis: eine wilde Jagd nach den besten Immobilien. Das Wörtchen „Madness“ im Titel des Spiels zeigt bereits, wohin die Reise geht. Hier wird es wirklich verrückt.

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Denn anstatt zu den Würfeln zu greifen und nacheinander das Spielbrett abzulaufen, passiert bei „Monopoly Madness“ alles gleichzeitig. Die Würfel entfallen dabei komplett. Auch das Spielbrett wurde umgebaut: Mit bis zu sechs Personen geht es nun auf eng abgegrenzten Karten ins Gefecht. Das Ziel einer jeden Runde: die meisten Immobilien für sich in Beschlag zu nehmen. 

Irrwitziges Wettrennen 

Das alles mag anfangs recht chaotisch klingen und ziemlich undurchsichtig wirken. Aber bereits nach ein, zwei Runden hat man den Dreh raus – auch Gelegenheitsspieler kommen dabei voll auf ihre Kosten. Zu Beginn einer Runde sucht sich jeder seine Spielfigur aus. Dabei wird es schon amüsant: Vom gefährlichen T-Rex über niedliche Roboter bis hin zu den durchgeknallten Hasen aus dem „Raving Rabbits“-Universum von Ubisoft gibt es eine ordentliche Auswahl an Figuren. Allerdings spielt die Wahl der Spielfigur keine große Rolle. Sämtliche Charaktere haben die gleichen Fähigkeiten – immerhin soll es fair zur Sache gehen. 

Sobald der Startschuss gefallen ist, laufen die Figuren übers Spielfeld. Dabei hat man stets das gesamte Areal aus der Vogelperspektive im Blick. Nach und nach tauchen zufällig auf dem Spielfeld Geldbündel auf, die man mit seinem Staubsauger in die eigene Tasche bugsiert. Ebenso zufällig beginnen dann auch die Versteigerungen der unterschiedlichen Grundstücke auf der Karte. Mit dem erbeuteten Geld darf geboten werden. Wer nach Ablauf der Zeit das höchste Gebot abgegeben hat, bekommt den Zuschlag – und damit wächst das eigene Vermögen für den nächsten Kauf automatisch an. So viel zum grundlegenden Prinzip. 

Auch alleine ganz lustig 

Doch jetzt wird’s verrückt: Neben den Geldnoten erscheinen auch Schatztruhen, die den Spielern zufällige Fähigkeiten spendieren. Dadurch darf man anderen Geld oder Häuser wegschnappen, Wegabsperrungen setzen, andere Spieler lähmen oder sie sogar kurzzeitig ins Gefängnis sperren. Wenn sechs Spieler wild durcheinanderlaufen und sich gegenseitig beharken, kann das ganz schön chaotisch werden – was aber auch jede Menge Spaß mit sich bringt. 

Wie bereits angeklungen, macht „Monopoly Madness“ im Verbund mit Freunden am meisten Laune. Aber auch Solospieler dürfen sich in unterhaltsame Runden stürzen: Das Spiel bietet eine muntere Kampagne, die einen kontinuierlich fordert. Den Schwierigkeitsgrad kann jeder selbst bestimmen, wobei Gelegenheitsspieler bei der leichten Variante keinerlei Probleme haben dürften. Doch die Herausforderungen werden von Mal zu Mal schwerer. Denn zu dem normalen Wahnsinn auf der Karte gesellen sich noch kleinere Umwelteinflüsse, die alles auf den Kopf stellen. Wenn es mal regnet, werden die Straßen ziemlich rutschig: Ein unkontrolliertes Herumschlittern ist die Folge. Ein ganzes Bataillon an Flugzeugzeugen, das über das Spielfeld rauscht, versperrt hin und wieder die Sicht. Oder es tauchen plötzlich massenhaft Schatzkisten mit Spezialfähigkeiten auf, dass es auf dem Feld nur so kracht vor Action.

Im Menü kann jeder Spieler seinen eigenen Spielstil auswählen, falls man weniger Action auf dem Feld haben möchte. Grafisch passt der bunte Comic-Look perfekt zum Treiben auf dem Bildschirm. Die Party-Stimmung kommt so bestens auf. Durch den frischen Regelzusatz ist „Monopoly Madness“ ein gelungenes Spin-off des Originals. Nun gilt es nur noch zu zeigen, wer sich am besten auf dem Markt behaupten kann – mit einem kräftigen Augenzwinkern, versteht sich.

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