Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Ein iPhone für alle
Lifestyle 3 Min. 28.10.2018

Ein iPhone für alle

Das Gehäuse des iPhone XR ist nach der Norm IP67 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Man kann es einfach abspülen.

Ein iPhone für alle

Das Gehäuse des iPhone XR ist nach der Norm IP67 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Man kann es einfach abspülen.
Foto: dpa-tmn
Lifestyle 3 Min. 28.10.2018

Ein iPhone für alle

Apple hat vor Jahren mit bunten iPhone-Modellen versucht, den Kunden auch preiswertere Smartphones zur Auswahl zu stellen. Die Technologie war jedoch aus der vergangenen Saison. Beim neuen iPhone XR ist das anders.

(dpa/tmn) - Nur wenige Wochen nach der Premiere seiner neuen iPhone-Spitzenmodelle XS und XS Max bringt Apple schon wieder ein neues Smartphone auf den Markt. Das iPhone XR wird gleich in sechs Farben angeboten: in Rot, Blau, Gelb, Orange (Koralle), Schwarz und Weiß. Ein Unterschied zu den beiden XS-Modellen wird potenzielle Käufer besonders interessieren, nämlich der Preis: Während die beiden XS-Modelle je nach Ausstattung weit über 1000 Euro kosten, ist das iPhone XR bereits ab rund 830 Euro zu haben.

Doch wo liegen die Unterschiede? Die reine Prozessor-Power rechtfertigt den Aufpreis für die XS-Modelle nicht, denn auch beim XR hat Apple den neuen Chip A12 Bionic verbaut, so dass Spiele und andere Apps ohne Ruckeln flüssig und reibungslos laufen.

Tieferes Schwarz, sattere Farben: Das brillante OLED-HDR-Display des iPhone XS Max (links) sticht den LCD-Bildschirm des neuen iPhone XR (recht) aus.
Tieferes Schwarz, sattere Farben: Das brillante OLED-HDR-Display des iPhone XS Max (links) sticht den LCD-Bildschirm des neuen iPhone XR (recht) aus.
Foto: dpa-tmn

Schaut man sich Filme oder Fotos auf dem iPhone XR an, wird ein Unterschied schnell sichtbar. Im XR wurde nur ein Bildschirm mit LCD-Technik verbaut. In den XS-Modellen stecken dagegen OLED-Bildschirme, die schwarze Flächen grauschleierfrei und Farben intensiver darstellen können - und obendrein auch noch mehr Details in dunklen und hellen Motivbereichen (HDR).

Die Spezifikationen des 6,1-Zoll-Bildschirms im XR sind eher unterdurchschnittlich: Das Panel erreicht eine Auflösung von 1792 mal 828 Pixel bei einer Pixeldichte von 326 ppi, deutlich weniger als beim iPhone XS (2436 mal 1125 Pixel bei 458 ppi) und dem iPhone XS Max (2688 mal 1242 Pixel bei 458 ppi). In der Praxis fällt das aber nicht auf.

Bunt und einäugig: Mit nur einer Weitwinkelkamera unterscheidet sich das iPhone XR (Mitte) deutlich von den mit Dualkameras ausgestatteten iPhones XS Max (links) und XS (rechts).
Bunt und einäugig: Mit nur einer Weitwinkelkamera unterscheidet sich das iPhone XR (Mitte) deutlich von den mit Dualkameras ausgestatteten iPhones XS Max (links) und XS (rechts).
Foto: dpa-tmn

Auch die Kamera macht den Unterschied

Neben den Displays machen vor allem die Kameras den Unterschied zwischen XS und XR aus. In den XS-Modellen besteht die Kamera aus zwei Objektiven, einem Weitwinkel und einem Tele. Das XR kommt wie das Pixel 3 von Google mit einem Weitwinkel aus. Ähnlich wie Google arbeitet Apple bei den Foto- und Videoaufnahmen intensiv mit Software-Intelligenz, um möglichst viele Details scharf und farbgetreu auch bei schlechtem Licht abzubilden. Apple nennt diese Funktion Smart HDR. In der Praxis ermöglicht sie zum Beispiel beeindruckende Gegenlichtaufnahmen.

Unterschiede im Detail gibt es beim Porträtmodus: Das XR kann tatsächlich nur Menschen so einfangen, dass der Hintergrund schön unscharf erscheint - ein Bokeh-Effekt wie bei Porträtaufnahmen von Profis. Die XS-Modelle beherrschen diesen Effekt auch, wenn Tiere oder Gegenstände als Hauptmotiv im Vordergrund stehen. Das XR meldet dann nur, dass „keine Person entdeckt“ wurde. Der digitale Zoom des XR erreicht auch nicht die Qualität des optischen Zooms beim XS. Im Vergleich zum iPhone 8 nimmt das XR aber bessere Bilder auf, auch weil hier der neue, hochwertigere Bildsensor des iPhone XS mit zwölf Megapixeln zum Einsatz kommt.

Der Unschärfe-Effekt (Bokeh) funktioniert beim iPhone XR nur, wenn man echte Menschen vor der Linse hat.
Der Unschärfe-Effekt (Bokeh) funktioniert beim iPhone XR nur, wenn man echte Menschen vor der Linse hat.
Foto: dpa-tmn

Mit dem XR schickt Apple die Fingerabdruck-Sensoren der Vormodelle endgültig in den Ruhestand: Wie beim XS kommt die Geschichtserkennung Face-ID zum Einsatz, die zuverlässig und schnell funktioniert.

Wasser marsch!

Das iPhone XR ist staub- und wasserdicht nach Norm IP67. Das Gerät kann also mindestens 30 Minuten bis zu einem Meter Tiefe vollständig in Wasser eingetaucht sein. Sollte man einmal ein Getränk über dem iPhone verschütten, empfiehlt Apple, das Smartphone unter laufendem Wasser zu reinigen und dann fünf Stunden lang zu trocknen. In dieser Zeit sollte man nicht das Ladekabel einstöpseln, sondern das Gerät bei Bedarf nur drahtlos aufladen. Das XR beherrscht nämlich die Qi-Ladetechnik wie auch die XS-Topmodelle.

Das iPhone XR, das seit Freitag erhältlich ist, ermöglicht einem deutlich größeren Kundenkreis den Zugang zum Apple-Ökosystem als die vor einigen Wochen vorgestellten XS-Modelle. Das iPhone XR kostet in Luxemburg mit 64 Gigabyte (GB) Speicher 830,61 Euro und mit doppeltem Speicher (128 GB) 888,62 Euro. Für das speichermäßig größte XR-Modell mit 256 GB bleibt Apple mit 994,98 Euro knapp unter der Tausender-Schwelle. Für iPhone-Interessenten mit kleinerem Budget hält Apple die Vorgängermodelle iPhone 7 (ab 511,51 Euro) und iPhone 8 (ab 666,22 Euro) im Programm.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Apple stellt Uhr mit EKG-Funktion vor
Im kalifornischen Cupertino präsentiert Apple am Mittwoch neue Produkte. Mit der neuesten Ausgabe der Apple Watch können Nutzer ihre Herzfunktion testen. Zudem entfällt bei neuen iPhones der Home-Button.
Wer seinen Finger auf die Krone an der Seite hält, kann sich ein EKG schreiben lassen.
Smarte Handys für jedes Budget
Die neuen Super-Smartphones brillieren mit einem scharfen Display, einer brillanten Kamera, einem schnellen Prozessor und vielen tollen Funktionen. Redakteur Torsten Könekamp hat sich sieben Smartphones genauer angeschaut.
Sieben Smartphones im Redaktionscheck.
Smartphones und Kopfhörer: Tschüss Klinke
Klinke? Lightning? USB-C? Bluetooth? Wer heute einen Kopfhörer für sein Smartphone kauft, muss sich neben Hersteller, Design und Klang auch noch mit der Frage beschäftigen, ob und welchen Anschluss das gute Stück denn haben darf. Modern ist hier nicht immer erste Wahl.
Zum Themendienst-Bericht von Till Simon Nagel vom 14. Dezember 2017: Während immer mehr Anbieter die Klinke abschaffen, setzt LG beim Smartphone LG V30 bewusst auf den analogen Anschluss. Und baut sogar noch einen Signalprozessor für Klangoptimierung ein. 
(Archivbild vom 11.12.2017/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Das iPhone 6S und 6S Plus im Praxistest: Drück mich ganz fest
Auf den ersten Blick kann man die neue iPhone-Generation nicht von den Vorgängermodellen unterscheiden. Dennoch hat Apple eine Menge geändert. Mit 3D Touch bietet das iPhone nun ein neues Bedienkonzept. Außerdem überzeugt es mit einer hervorragenden neuen Kamera.
Zum Themendienst-Bericht von Christoph Dernbach vom 22. September 2015: Neues Telefon, neue Preise. Das ohnehin schon recht kostspielige iPhone wird noch einmal teurer. Das 6S gibt es mit 16 GB Speicher ab rund 740 Euro, 64 GB kosten 110 Euro mehr. Das iPhone 6S Plus gibt es ab 849 Euro aufw�rts. 
(Archivbild vom 18.09.2015/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)  Foto: Andrea Warnecke
Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.