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Ein Hoch auf die Hände
Lifestyle 4 Min. 29.05.2018 Aus unserem online-Archiv

Ein Hoch auf die Hände

Hände werden tagtäglich strapaziert - man sollte ihnen deshalb die richtige Pflege gönnen.

Ein Hoch auf die Hände

Hände werden tagtäglich strapaziert - man sollte ihnen deshalb die richtige Pflege gönnen.
Foto: Shutterstock
Lifestyle 4 Min. 29.05.2018 Aus unserem online-Archiv

Ein Hoch auf die Hände

Wer alle Hände voll zu tun hat, sollte sich auch um sie kümmern. Die Lifestyle-Redaktion testet acht Pflegecremes. Hier das Urteil.

(LW) - Sie tippen, klatschen, schnippen, streicheln, klopfen, schreiben, halten und greifen – wer alle Hände voll zu tun hat, sollte sich auch entsprechend um sie kümmern, etwa mit einer der folgenden acht Cremes. Was ist top und wo muss man Abstriche machen? Hier das Urteil der Redaktion.

Blaue Stunde für zarte Haut

Handcreme „Blu Mediterraneo – Mirto di Panarea“ von Acqua Di Parma, 30 ml um 21 Euro.
Handcreme „Blu Mediterraneo – Mirto di Panarea“ von Acqua Di Parma, 30 ml um 21 Euro.

(mij) - Acqua di Parma hat seine „Blu Mediterraneo“-Linie gleich um drei Produkte in verschiedenen Duftvarianten erweitert: Bodylotion, Lippenbalsam und – von uns getestet – eine Handcreme. Die bunt verpackte bläuliche Emulsion auf der Basis von Shea-Butter und Arganöl zieht innerhalb weniger Minuten ein und hinterlässt weder eine glänzende Haut noch einen Fettfilm, der sehr störend ist. Die Creme in der Variante „Mirto di Panarea“ duftet zwar nicht wirklich unangenehm oder aufdringlich, mir jedoch leider zu sehr nach Drogerie.


Frischekick für müde Hände

 „Vitalisierende Sanddorn Handcreme“ von Weleda, 50 ml um 8 Euro.
„Vitalisierende Sanddorn Handcreme“ von Weleda, 50 ml um 8 Euro.

(nr) - Die Sanddorn-Handcreme aus der Naturkosmetikabteilung wird vom Hersteller als „reichhaltige Textur“ beschrieben, in der Praxis erweist sie sich jedoch als angenehm leicht. Der Pflegeleistung tut dies allerdings keinen Abbruch. Die Creme, die beim Auftragen mit kühlendem, wenn auch schnell vorübergehenden Frischeeffekt überrascht – Stichwort „vitalisierend“ –, zieht unmittelbar nach dem Auftragen ein. Dabei hinterlässt sie ein seidiges Hautgefühl, ohne nervigen Fettfilm, der einen bloß vom Arbeiten abhalten würde. Ihr süßlicharomatischer Duft von Zitrusfrüchten hat einen medizinischen Touch, was aber nicht weiter stört.

Zum heilenden Helfer berufen

„Helping Hands“ von Lush, 100 g um 13 Euro.

(mk) - „Helping Hands“: dieser Name ist Programm. Die Ingredienzien sind echte Helfer für trockene Haut: Honig wirkt als natürliches Antiseptikum zusammen mit Lavendel, Kamille beruhigt Hautreizungen, Leinsamengel bekämpft Rauheit und Risse, während Mandelöl und Sheabutter Feuchtigkeit spenden. Der Titel spielt auch auf die Krankenpfleger an, für die das Produkt entwickelt wurde und deren Hände durch andauerndes Waschen arg strapaziert werden. Die reichhaltige Creme duftet diskret und zieht schnell ein, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Der Pflegeeffekt hält lange an und selbst die von der Gartenarbeit verursachten Hautabschürfungen heilten ab. Volltreffer!

Der Zartmacher aus dem Labor

„Hand Repair Complex“ von Nannic, 50 ml um 25 Euro.
„Hand Repair Complex“ von Nannic, 50 ml um 25 Euro.

(NW) - Aufmachung und Packungsbeilage dieser Handpflege versprechen eine medizinische Wirkformel gegen trockene Haut. Ausführlich werden auf dem Beipackzettel die positiven Eigenschaften des enthaltenen Hanfs erklärt. Bei den Inhaltsstoffen rangiert Hanfsamenöl nach Wasser, einem stärkehaltigen Bindemittel und einem Emulgator jedoch leider erst auf Platz vier. Eingezogen ist die puddingartige Textur äußerst schnell. Allerdings hinterlässt sie einen recht synthetischen, lange anhaltenden Geruch, der mich an Friseurprodukte erinnert. Leider nichts für „Naturliebhaber“ wie mich.

Streicheleinheiten für Samtpfötchen

„Mains de Velours Amande“ von L'Occitane, 75 ml um 19 Euro.
„Mains de Velours Amande“ von L'Occitane, 75 ml um 19 Euro.

(nr) - Das Alter eines Menschen macht sich oft zuerst an den Händen bemerkbar – denn im Gegensatz zum Gesicht werden diese pflegetechnisch gerne vernachlässigt. Besonders verräterisch: sonnenbedingte Altersflecken. Wer die Zeichen der Zeit hinauszögern will, greift am besten zu einer Pflege mit UV-Schutz, etwa zur Handcreme mit Mandelproteinen von L'Occitane mit LSF 15. Neben dem integrierten Lichtschutz fällt sie durch ihren blumig- pudrigen Duft, der hauptsächlich Frauen ansprechen wird, und die nichtklebende Textur positiv auf. Sie zieht zügig ein und zaubert ein geschmeidiges Hautgefühl. Schade ist nur, dass sich die eigentlich hübsche Metalltube in der Tasche in Windeseile unschön verformt.

Handschmeichler für den großen Auftritt

„N°5 L'Eau – La Crème Main“ von Chanel, 50 ml um 49 Euro.
„N°5 L'Eau – La Crème Main“ von Chanel, 50 ml um 49 Euro.

(mij) - Eine Handcreme von Chanel – ja, das macht schon was her. Und dann auch noch in dieser witzigen Verpackung, die an ein flaches Hühnerei erinnert. Wichtiger als die Äußerlichkeiten sind bei allem Sinn fürs Schöne natürlich die Inhaltsstoffe und da hebt Chanel das Blütenwachs der Mairose – für einen natürlichen Schutzfilm und Feuchtigkeit – und den Extrakt aus der Iris pallida – für die „aufhellende Wirkung“ hervor. Die leichte Creme zieht schnell ein und spendet nicht allzu angegriffener Haut die nötige Feuchtigkeit. Störend ist für mich lediglich der Schimmereffekt. Der Duft ist ganz angenehm und verfliegt bereits nach kurzer Zeit.

Pflegen mit Avocado und Olive

„Avocado- Handcreme“ von Provida Organics, 50 ml um 7 Euro.
„Avocado- Handcreme“ von Provida Organics, 50 ml um 7 Euro.

(NW) - Avocado- und Olivenöl aus Demeter- Anbau bilden die Grundlage dieser Handcreme, deren weitere Zutatenliste ebenfalls größtenteils appetitlich klingt: Zitronenöl, Bergamotte und Lavendelöl – allesamt „bio“ – sowie Vitamin E verheißen gesunde Nahrung für die Haut. Helfen soll die sahnigweiche Creme besonders bei rissigen, trockenen Händen. Aber auch bei meiner durchschnittlich beanspruchten Haut ist eine reichhaltig pflegende Wirkung deutlich sichtbar. Und das bei einem zarten, angenehm frischen Duft. Eingezogen ist die ganze Power in weniger als einer Minute.

So happy sein wie Buddha

Handbalsam „The Ritual of Happy Buddha“ von Rituals, 175ml um 10 Euro.
Handbalsam „The Ritual of Happy Buddha“ von Rituals, 175ml um 10 Euro.

(mk) - Rituals erhebt die Hautpflege zum Ritual – auch für die Hände. Der Balsam aus der Kollektion „Ritual of Happy Buddha“ mindert raue Haut im Nu und macht sie angenehm zart. Wer allerdings sehr trockene Hände hat, muss öfters nachcremen, um die Wirkung aufrechtzuerhalten. Fruchtige Noten von Süßorange und würzigem Zedernholz vervollständigen das Wohlfühlkonzept, sollen sie doch Körper und Seele mit positiver Energie erfüllen und die Stimmung aufhellen. Der intensive Duft eignet sich als Alternative zu Parfum. Für alle, die ihn nicht mögen oder sensibel auf starke Gerüche reagieren, könnte er sich aber als Stimmungsdämpfer entpuppen.


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