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Edler Business-Transporter
Lifestyle 3 Min. 16.10.2016 Aus unserem online-Archiv
T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse

Edler Business-Transporter

Von der Eleganz der Limousine ist beim E-Klasse T-Modell quasi nichts verloren gegangen.
T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse

Edler Business-Transporter

Von der Eleganz der Limousine ist beim E-Klasse T-Modell quasi nichts verloren gegangen.
Foto: Hersteller
Lifestyle 3 Min. 16.10.2016 Aus unserem online-Archiv
T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse

Edler Business-Transporter

Kevin WAMMER
Kevin WAMMER
Mercedes-Benz fährt derzeit von Rekord zu Rekord – und das soll auch so bleiben. Ein Garant dafür geht jetzt mit dem T-Modell der neuen E-Klasse an den Start. Der Business-Transporter wartet nicht nur mit viel Platz, sondern auch mit einer Menge Hightech auf.

Von Marc Bourkel

Früher mussten Kombis vor allem praktisch und geräumig sein, heute müssen sie idealerweise auch noch gut aussehen. Nun, beim T-Modell der neuen E-Klasse hat Mercedes-Benz beide Aufgaben mit Bravour gelöst. Der knapp fünf Meter lange Lademeister aus Stuttgart schluckt nicht nur zwischen 640 und 1.820 Liter Gepäck, und damit mehr als die direkten Wettbewerber aus München und Ingolstadt, er macht dabei auch noch eine besonders gute Figur. Von der Eleganz der Limousine ist beim T-Modell quasi nichts verloren gegangen. Die Kombiversion, für die es auch wieder eine dritte, herausklappbare Sitzbank für Kinder geben wird, wirkt wie das Stufenheckmodell wie aus einem Guss – was bei den stattlichen Abmessungen und den Nehmerqualitäten des Fahrzeugs nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Eleganz ist auch im Innenraum Trumpf – vor allem dann, wenn man sich für das optionale Widescreen-Cockpit entscheidet. Dieses beinhaltet unter einem gemeinsamen Deckglas ein großes HD-Display mit virtuellen Kombiinstrumenten sowie ein ebenfalls hochauflösendes Zentraldisplay über der Mittelkonsole.

Noch mehr Hightech bietet das ebenfalls auf Wunsch erhältliche Fahrassistenzpaket Drive Pilot, das unter anderem teilautomatisiertes Fahren auf Autobahnen, auf Landstraßen und sogar in der Stadt ermöglicht. So kann ein mit Drive Pilot ausgestattetes T-Modell nicht nur den korrekten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, sondern diesen auch bis 210 km/h folgen. Zudem unterstützt das System den Fahrer auch beim Spurwechsel. All das funktioniert in der Praxis schon mal recht ordentlich, aber nur mit Einschränkungen. Dessen ist man sich in Stuttgart aber sehr wohl bewusst. Bei Mercedes-Benz spricht man in Zusammenhang mit dem Drive Pilot schließlich von assistiertem und nicht von autonomem Fahren.

Per Smartphone-App in die Parklücke

Völlig ausgereift ist dafür ein anderer Helfer, der wie der Drive Pilot im Frühjahr in der E-Klasse Limousine Premiere gefeiert hat, und zwar der sogenannte Remote Park-Pilot. Mit diesem lässt sich das nicht gerade handliche T-Modell von außen völlig mühelos via Smartphone-App in Garagen und Parklücken ein- und auszuparken – was vor allem bei sehr engen Parklücken oder Garagen sehr hilfreich sein kann.

Auf Elektronik setzt Mercedes-Benz auch bei der optionalen Anhängevorrichtung (Maximale Anhängelast: 2.100 Kilogramm). Diese lässt sich vollelektronisch ausschwenken und in der Betriebsposition fixieren bzw. auf Tastendruck auch wieder automatisch einfahren. Für so viel Luxus müssen die Kunden allerdings 1.064,70 Euro auf den Tisch blättern.

Zur Markteinführung bietet Mercedes-Benz das T-Modell mit den beiden 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinern E 200 (135 kW/184 PS) und E 250 (155 kW/211 PS) bzw. dem 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel E 220 d (143 kW/194 PS) an. 

In den kommenden Wochen und Monaten werden jedoch andere Motorisierungen folgen, und zwar in einer ersten Phase der 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel E 200 d (110 kW/150 PS), der 3,0-Liter-V6-Diesel E 350 d (190 kW/258 PS), der 3,5-Liter-V6-Benziner E 400 4Matic (245 kW/333 PS) sowie als vorläufiges Topmodell der Mercedes-AMG E 43 4Matic mit 295 kW (401 PS) starkem 3,0-Liter-V6-Benziner. Letzterer beschleunigt das knapp zwei Tonnen schwere Modell bei Bedarf in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von elektronisch begrenzten 250 km/h. 

Die meisten T-Modell-Käufer dürften sich jedoch für einen der beiden Vierzylinder-Diesel entscheiden. Diese schaffen in der Spitze immerhin 217 bzw. 235 km/h, sollen sich aber zumindest im Drittelmix mit jeweils 4,2 Liter je 100 Kilometer begnügen.

Business-Transporter fürs Grobe

Für T-Modell-Fahrer, die auch einmal abseits befestigter Wege unterwegs sein wollen, bringt Mercedes-Benz seinen großen Kombi ab Frühjahr auch als sogenannte All-Terrain-Variante mit erhöhter Bodenfreiheit auf den Markt. Der Kombi mit markantem Offroad-Look und serienmäßigem Allradantrieb – als Vorbild diente hier sicherlich der Audi A6 allroad quattro – feierte seine Premiere unlängst auf dem Pariser Automobilsalon und wird zunächst als 143 kW (194 PS) starker E 220 d 4Matic zu haben sein. Weitere Motorisierungen sollen bereits in Planung sein, darunter der 190 kW (258 PS) leistende Sechszylinder-Diesel E 350 d 4Matic. 


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