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E-Bike oder Pedelec: So unterscheiden sich Elektrofahrräder
Unter Strom: Ein E-Motor kann das Radeln erleichtern.

E-Bike oder Pedelec: So unterscheiden sich Elektrofahrräder

Foto: dpa
Unter Strom: Ein E-Motor kann das Radeln erleichtern.
Lifestyle 15.04.2016

E-Bike oder Pedelec: So unterscheiden sich Elektrofahrräder

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Was der allgemeine Sprachgebrauch als E-Bike kennt, ist in der Regel keines, sondern ein Pedelec oder ein schnelles Pedelec. Wie unterscheiden sich die elektrischen Fahrräder?

(dpa/tmn) - Grundsätzlich existieren bei elektrischen Fahrrädern drei Typen: Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Wo liegen die Unterschiede und Besonderheiten der Modelle?

- Pedelec: Das steht für Pedal Electric Cycle. Tritt der Radler in die Pedale, unterstützt ein Elektromotor mit bis zu 250 Watt den Vorgang. Allerdings nur bis 25 km/h. Diese Gattung macht den Löwenanteil der elektrischen Fahrräder aus.

- Schnelle Pedelecs/S-Klasse: Diese Kleinkrafträder mit bis zu 500 Watt werden auch auch Schnelle Klasse genannt. Der Motor unterstützt beim Treten bis zu einem Tempo von 45 km/h. Fünf Prozent aller verkauften Elektroräder gehören laut Experten zur Schnellen Klasse. Bei diesem Pedelec-Prinzip lässt sich in der Regel der Grad der Unterstützung in mehreren Modi einstellen. Den Strom zieht der Motor aus einem Akku. Entweder kann ich den direkt über eine Buchse am Rad laden oder herausnehmen und in einem Ladegerät laden. Bei manchen geht beides.

- E-Bikes: Wie bei einem Mofa steuert der Fahrer hier mit einem Gasgriff oder Hebel den Motor - losgelöst vom Tritt in die Pedale. E-Bikes machen maximal fünf Prozent des Marktes aus. Mit sinkender Tendenz. Sie finden sich bei Spezialanwendungen wie Transporträdern und bei ganz billigen Rädern. Denn durch den Gashebel entfällt die Sensorik, die dosiert, wie viel Kraft beim Treten hinzukommt. Bei den Transporträder dient der Motor oftmals zum Anfahren.

Unter 1500 Euro macht man signifikante Einschnitte beim Fahrspaß, Langlebigkeit und - wenn man Pech hat - auch bei der Sicherheit.  Mit Motor oder ohne - diese Kaufentscheidung steht heute am Anfang des Fahrradkaufs. Denn mittlerweile gibt es alle Fahrradtypen auch mit Motor.


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