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Drei-Länder-Tour im Mittelmeer

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09.10.2019

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Palma – der Palacio Real de la Almudaina und die Kathedrale. Foto: Teddy Jaans

110 Leser von „Luxemburger Wort“ und „Télécran“ verbrachten traumhafte Tage während der Summercroisière an Bord der „MSC Divina“

Die Sommerkreuzfahrt 2019 von Neptun Cruises in Zusammenarbeit mit dem "Luxemburger Wort" und "Télécran" enttäuschte die Teilnehmer nicht - ganz im Gegenteil. Die 2020er Auflage ist schon fest beschlossen.

von Teddy Jaans 

„Mein Gott, wie finden wir uns hier wieder“, rief eine Teilnehmerin der von Neptun Cruises sowie „Luxemburger Wort“ und „Télécran“ organisierten Sommerkreuzfahrt beim ersten Rundgang über die „MSC Divina“ aus, jenem von Sophia Loren und der glamourösen Filmwelt inspirierten Schiff, das für eine Woche ihr Zuhause sein sollte. Anfängliche Bedenken waren schnell vergessen und wie die anderen mehr als 100 Teilnehmer aus Luxemburg machte man sich auf die Erkundungstour über das 330 Meter lange und fast 40 Meter breite Schiff, wobei die gepflasterte Piazza, das Casino oder das Pantheon-Theater ebenso zum Staunen anregten wie die Pool-Landschaft mit ihrem regen Treiben auf dem 14. Deck. Von dort aus ließ sich der Hafen von Genua beim Auslaufen bestaunen, ehe die Teilnehmer den Abend bei einem Begrüßungscocktail und dem Essen im Golden Crab Restaurant ausklingen ließen.

Vom Hafen von Civitavecchia, der nächsten Station, drängte sich ein Ausflug in die italienische Hauptstadt Rom auf. Trevi-Brunnen, Piazza di Navona und die Via del Corso begeisterten trotz eines heftigen Gewitters; gegen Abend waren bereits viele Eindrücke der ersten Etappe zu verarbeiten, wofür sich ein Drink bei einer lauen Sommerbrise in der Bar auf dem 15. Deck anbot. Zu fortgeschrittener Stunde sorgten Marco Rech und Jos Schartz in der Golden Jazz Bar für musikalische Unterhaltung, wobei Luxemburger Spezialitäten gesanglicher Natur ebenso wenig fehlten wie Evergreens und Schlager.

Sizilien und Sardinien

Weiter dann in den Süden Italiens: Das Herz von Palermo liegt wenige Minuten von der Anlegestelle entfernt und ist gut zu Fuß zu erreichen. Die sizilianische Hauptstadt hat einen – nicht vom Tourismus verfälschten – eigenständigen Charme. Abstecher zur Oper und dem Normannenpalast aus dem 9. Jahrhundert gehören zur Erkundung der 700 000-Einwohnerstadt ebenso wie ein Besuch der berühmten Grabkammer „Catacombe dei Capuccini“.  

Klicken Sie sich durch weitere Eindrücke der Kreuzfahrt:


Von der Wiege der sagenumwobenen Mafia legte die „MSC Divina“ in Richtung Cagliari auf Sardinien ab, jene Stadt, die rund um die im 13. Jahrhundert errichtete Kathedrale auf einen Hügel gebaut wurde. Ihre „Castello“ genannte Altstadt lädt mit engen Gassen zum Flanieren ein. Wer sich gut organisierte, konnte mit einem der Elektrobusse noch schnell einen Abstecher an den etwas außerhalb gelegenen, acht Kilometer langen Sandstrand „Poetto“ wagen, um ein Bad im angenehm temperierten Mittelmeer zu genießen.

Stimmungsvolles Palma

Nach der Überfahrt gen Westen in Richtung Balearen offenbarte sich einigen Luxemburger „Kreuzfahrern“ die mallorquinische Inselhauptstadt Palma als wahres Juwel. Andere nutzten die Zeit für eine Katamaran-Tour oder die Besichtigung einer der berühmten Tropfsteinhöhlen. Unvergessen bleibt auch die Abendstimmung in den Parks zwischen Kathedrale, Königspalast „La Almudaina“ und der Uferpromenade.


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Von der Insel aus ging es dann weiter nach Valencia, Hauptstadt der gleichnamigen Region, die auch als Stadt der Künste und Wissenschaften bezeichnet wird. Ein Besuch der „Ciutat des Arts“ und des Museo Oceanografic mit über 45 000 Arten von Meeresbewohnern darf da nicht fehlen. Nach einem Espresso auf der Plaza de la Virgen in der Altstadt erkundeten die Besucher die Gassen, die zur im Jugendstil erbauten Zentralen Markthalle führen, wo täglich frische Produkte angeboten werden. Der kleine Hunger ließ sich problemlos an einem der Stände stillen, die für wenige Euro eine vorzügliche Paella servieren.

Vive la France

Wie schnell die Zeit vergeht, realisierten die Luxemburger, als mit Marseille plötzlich die letzte Tagesetappe der Summercroisère auf der Tagesordnung stand. Ein eigentliches Zentrum findet man in der Multikulti-Stadt an der Côte d’Azur nicht, dafür sind die einzelnen Viertel in ihrer Vielfältigkeit einzigartig. Als Klassiker gilt der Vieux Port mit seinen unzähligen Jachten und Segelbooten. An dessen Eingang liegt das renovierte Fort St. Jean – als Bastion von Louis XlV im Jahr 1660 errichtet.

Mit letzten Eindrücken vom Landgang und einem obligaten Stück „Savon de Marseille“ kehrten die Passagiere zurück an Bord. Bei einem Abschiedscocktail dankte Frank Linster, Direktor von Neptun Cruises, den 110 Luxemburgern für ihre Teilnahme. Für ihn war die diesjährige Sommerkreuzfahrt „e gudde cru“, nicht nur was die Destinationen anging, sondern auch in Bezug auf die Teilnehmer. 

Die „MSC Fantastica“ im Hafen von Genua – mit ihr stechen die „Luxemburger Wort“- und „Télécran“-Leser 2020 in See.
Die „MSC Fantastica“ im Hafen von Genua – mit ihr stechen die „Luxemburger Wort“- und „Télécran“-Leser 2020 in See.
Foto:; Teddy Jaans

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