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Digitalisierter Erfolgswagen
Lifestyle 2 Min. 28.03.2017 Aus unserem online-Archiv
VW Golf

Digitalisierter Erfolgswagen

Die Optik des VW Golf wurde nur dezent aufgefrischt. Die wichtigsten Änderungen sind technischer Natur.
VW Golf

Digitalisierter Erfolgswagen

Die Optik des VW Golf wurde nur dezent aufgefrischt. Die wichtigsten Änderungen sind technischer Natur.
Foto: Volkswagen
Lifestyle 2 Min. 28.03.2017 Aus unserem online-Archiv
VW Golf

Digitalisierter Erfolgswagen

Volkswagen hat seinen Erfolgswagen, den Golf, zum neuen Modelljahr dezent aufgefrischt. In Wolfsburg spricht man jedoch nicht von einem Facelift, sondern von einem Update – wie etwa bei einem Computerprogramm. Ganz weit hergeholt ist die Bezeichnung nicht ...

von Sully Prud'Homme

Zwar wurde auch die Karosserie des VW Golf mit neuen Stoßfängern, einem schnittigeren Kühlergrill, neuen Scheinwerfern und LED-Rückleuchten geschärft, doch die eigentliche Neuheit befindet sich stets im Blickfeld des Fahrers, wo das auf Wunsch lieferbare „Active Info Display“ im Rahmen eines neuen Anzeigen- und Bedienerkonzepts für ein in dieser Klasse völlig neues Informationsgefühl sorgt.

Das voll digitalisierte Kombiinstrument sieht auf den ersten Blick wie eine Analogausführung aus, wird aber rein virtuell über Software dargestellt und bietet zahlreiche interaktive Funktionen, die in verschiedenen Grundprofilen angelegt und aufrufbar sind.

Jetzt auch mit Gestensteuerung

Mit diesem digitalisierten Golf hält auch die Gestensteuerung Einzug in die Kompaktklasse. Sie ist allerdings nur in der Topversion „Discover Pro“ des modularen Infotainment-Baukastens mit von Glas überspannter Front erhältlich.

Dabei gibt es keinerlei Tasten und Regler mehr. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über den Touchscreen und über fünf kapazitive Felder am linken Rand. Aber auch die anderen, einfacheren Infotainmentsysteme wurden neu konzipiert. Sie haben ein ansprechenderes Design und auch größere Bildschirme erhalten.

Via App-Connect vernetzt sich der überarbeitete Golf über Mirror-Link, Apple CarPlay und Android Auto mit dem Smartphone, und die Funktion DoorBird erlaubt es, sich von unterwegs mit der Video-Türsprechanlage des Hauses, der Wohnung oder des Büros zu verbinden, mit einem Besucher zu reden und ihm selbst die Tür zu öffnen.

Auch die elektronische Sicherheit ist noch umfassender geworden, denn ab sofort halten beim Bestseller aus Wolfsburg der Stauassistent, die neue Fußgängererkennung mit City-Notbremsfunktion, der „Emergency Assist“ und der „Trailer Assist“ Einzug. Generell wurde zudem die Ausstattung aller Modelle verbessert.

Insgesamt 13 verschiedene Motorisierungen werden beim vollen Anlauf aller Versionen verfügbar sein, darunter ein neuer und sehr dynamisch anmutender Benzin-Direkteinspritzer, der das Motoren-Portfolio im Laufe des Jahres vervollständigen wird. Der 1,5-Liter-TSI – ein Vierzylinder Turbobenziner mit variabler Zylinderabschaltung für Golf und Golf Variant – leistet 110 kW (150 PS) und wird in einer zweiten Phase auch als BlueMotion-Variante Evo mit 96 kW (130 PS) angeboten.

Ebenfalls neu ist der Basis-Benziner 1.0 TSI mit Turboaufladung und Direkteinspritzung und einer Leistung von 63 kW (85 PS) bei einem Normverbrauch von 4,8 Litern pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 108 Gramm pro Kilometer). Das Paradepferd Golf GTI leistet jetzt 169 kW (230 PS), der GTI Performance sogar 180 kW (245 PS), bei den anderen Motorisierungen (Benziner, Diesel, Erdgas, Plug-in-Hybrid und Elektro-Antrieb) gibt es keine weitreichenden Veränderungen.

Alle Motoren des modernisierten VW Golf sind mit Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus ausgestattet. Bei zahlreichen Modellen wird zudem auf Wunsch ein neues Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verbaut, das den Verbrauch nach Werksangaben um bis zu 0,3 Liter pro 100 Kilometer senken kann.


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