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Digitaler Diebstahlschutz fürs Fahrrad: Mit Bits und Bytes
Lifestyle 08.09.2017

Digitaler Diebstahlschutz fürs Fahrrad: Mit Bits und Bytes

Fahrrad futsch: Um solche Situationen zu vermeiden, setzen immer mehr Anbieter neben massiven Schlössern auch auf elektronische Schutzvorrichtungen.

Digitaler Diebstahlschutz fürs Fahrrad: Mit Bits und Bytes

Fahrrad futsch: Um solche Situationen zu vermeiden, setzen immer mehr Anbieter neben massiven Schlössern auch auf elektronische Schutzvorrichtungen.
Foto: dpa
Lifestyle 08.09.2017

Digitaler Diebstahlschutz fürs Fahrrad: Mit Bits und Bytes

Mit neuen, digitalen Mechanismen wollen Hersteller und Entwickler Fahrraddieben das Leben schwer machen. Welche Möglichkeiten gibt es aktuell auf dem Markt, und wie ausgereift sind die neuen Technologien?

(dpa) - Fahrraddiebstähle sind an der Tagesordnung - und nur wenig geklaute Räder können wieder aufgespürt werden. Hersteller von Sicherheitssystemen bringen daher seit Jahren vermehrt neue Produkte auf den Markt, viele funktionieren digital. Im Grunde können die digitalen und elektronischen Mechanismen in zwei Kategorien unterteilt werden: Systeme, die den Diebstahl an sich verhindern sollen, und solche, mit denen man das Rad im Anschluss leichter wiederfinden soll.

In die erste Kategorie fallen digitale Schlösser. Das sind klassische Ketten-, Bügel- oder Faltschlösser, für die man keinen Schlüssel mehr braucht. „Sie lassen sich über das Smartphone und eine dafür installierte App öffnen und verschließen“, erklärt David Eisenberger vom deutschen Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). Das ganze funktioniere in der Regel über Bluetooth oder NFC (Near Field Communication). Dabei handelt es sich um eine auf Funkstandards basierende, drahtlose Datenübertragung, die nur über kurze Strecken funktioniert.

Hierbei ist zu beachten, dass Bluetooth und Funksysteme mit Batterie betrieben werden, wodurch man an eine Betriebszeit gebunden ist. E-Bikes mit ihrem großen Akku haben hier natürlich einen entscheidenden Vorteil.

Mittlerweile ist auch das Fahrrad digital, auch beim Diebstahlschutz.
Mittlerweile ist auch das Fahrrad digital, auch beim Diebstahlschutz.
Foto: dpa

Dem Diebstahl vorbeugen können, ähnlich wie beim Auto, auch Alarmanlagen. Wird das Rad bewegt, ertönt ein Pfeifen. Der Nachteil sind die häufigen Fehlalarme. Wenn zum Beispiel jemand sein Fahrrad daneben anschließen möchte und an das alarmgesicherte Rad stößt. Entsprechend schnell ist dann auch die Batterie leer, wenn das öfters passiert. Allerdings laden sich intelligente Systeme unterwegs über den Nabendynamo wieder auf. David Eisenberger sieht ein weiteres Problem: „Findige Diebe legen einfach ein Handtuch darüber, und dann ist kaum mehr etwas zu hören.“

Wo ist mein Rad?

In die zweite Kategorie fallen die Ortungssysteme. Ist das digitale Schloss geknackt und die Alarmanlage überwunden, kommen andere Systeme zum Einsatz, etwa GPS-Tracker. Die Systeme sind meist im Rücklicht des Gepäckträgers verbaut. Sie melden dem Besitzer auf das Smartphone, wenn sich das Rad bewegt und teilen ihm den Standort mit. Oft nutzen Hersteller mittlerweile einen Mix der Technologien. „Viele Systeme basieren auf einer Kombination aus digitalem Schloss, Alarmanlage und GPS-Tracker“, sagt Eisenberger.


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(Archivbild vom 02.05.2017/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
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