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Digitale Küchenradios
Lifestyle 3 Min. 15.08.2018

Digitale Küchenradios

Digitale Küchenradios

Foto: Sonoro
Lifestyle 3 Min. 15.08.2018

Digitale Küchenradios

Tausende Sender ohne nerviges Rauschen: Digitalradios sind UKW-Geräten in jeglicher Hinsicht überlegen. Die Redaktion hat getestet, welche Modelle wirklich lohnenswert sind.

von Torsten Könekamp

Radio ist immer noch ein Massenphänomen: Trotz des Booms zahlreicher Streamingdienste wie Spotify & Co. hören Medienkonsumenten täglich im Durchschnitt knapp drei Stunden Radio. Doch welche Digitalradios sind empfehlenswert? Alle hier getesteten Geräte empfangen per Antenne die klassischen UKW-Sender als auch Digitalsender, die via DAB+ ausstrahlen. Zusätzlich beherrschen sie Internetradio, das per WLAN empfangen wird. Vorteil: Im Netz gibt es Tausende Sender für jeden Musikgeschmack – ob Jazz aus New Orleans, Chansons aus Frankreich oder Balkan-Beats. Via UKW empfängt man meist nur wenige Dutzend. Das alte Küchenradio hat demnach ausgedient.

Moderne DAB+-Geräte weisen auch kein Rauschen mehr auf, das den Musikgenuss mindert. Außerdem zeigt das Display zahlreiche Zusatzinfos an, etwa den Titel des laufenden Songs samt Interpret, den Namen der Radiosendung und manchmal sogar das Cover des Albums.

Das "Radio 3sixty" von Teufel

Das "Radio 3sixty" von Teufel
Das "Radio 3sixty" von Teufel
Foto: Hersteller

Das Teufel "Radio 3sixty" ist ein sehr gut ausgestattetes Radio für UKW, DAB+ (Digitalradio) und Internetradio. Zusätzlich lässt sich Musik beispielsweise über das Smartphone via Bluetooth, Spotify Connect, von Netzwerklaufwerken und per USB abspielen. Im Test lieferte das Digitalradio ein voluminöses Klangbild mit detailreichen Höhen und präzisen Bässen. Lediglich die Mitten waren minimal belegt. Im Teufel "3sixty" sind zwei Breitbandlautsprecher sowie ein Tieftöner verbaut, die im Test für den lebendigen Klang sorgten.

Preis: um 280 Euro

Das "Digitradio 301 IR" von TechniSat

Das "Digitradio 301 IR" von TechniSat
Das "Digitradio 301 IR" von TechniSat
Foto: Hersteller

Viele Radiohörer wollen eigentlich gar kein neues Gerät, sondern einfach nur ihre bereits vorhandene Anlage mit modernen, digitalen Quellen verbinden. Dafür bietet TechniSat die passende Lösung an. Das Digitalradio "301 IR" präsentiert sich als kleines Kästchen, das überwiegend aus Display zu bestehen scheint. Es empfängt neben Internetradio-Sendern auch DAB+ und UKW. Darüber hinaus ist ein Bluetooth-Empfänger eingebaut, der Verbindung zum Smartphone aufnehmen kann, um auch dieses mit der Anlage zu verbinden.

Preis: um 125 Euro

Das "Stream 218" von Roberts

Das "Stream 218" von Roberts
Das "Stream 218" von Roberts
Foto. Hersteller

Das neue "Stream 218" von Roberts Radio vereint eine Vielzahl an intelligenten Funktionen in einem Radiogerät: Neben Musikstreaming über Bluetooth und integriertem WLAN verfügt das Smart Radio über Spotify Connect und Internet-Radio. Alle Funktionen lassen sich über die Smartphone UNDOK-App steuern. Ob als Lautsprecher, Weckstation oder als portables Radio – das "Stream 218" ist flexibel einsetzbar. Via Bluetooth lassen sich eigene Playlisten auf dem Smartphone oder Tablet wiedergeben. Dank der Spotify-Connect-Funktion hat man Zugriff auf Millionen Songs.

Preis: ca. 230 Euro

Das "Life P85135" von Medion

Das "Life P85135" von Medion
Das "Life P85135" von Medion
Foto: Hersteller

Medion zeigt, wie günstig ein gut ausgestattetes Digitalradio sein kann. Das Gerät empfängt außer UKW und DAB+ auch Musik von Internetradio-Stationen, zusätzlich spielt es Musik von USB-Speichern und von Spotify. Der Anschluss ans Internet erfolgt über LAN oder WLAN. Darüber hinaus greift das Medion-Modell auch auf Mediatheken im Heimnetzwerk zu. Das Design ist dem Hersteller besonders wichtig, denn das "Life P85135" ist in sechs Farbvarianten erhältlich. Klanglich bewegt es sich nicht ganz auf Top-Niveau, denn es fehlt ein Subwoofer.

Preis: um 120 Euro

Das "Stream" von Sonoro

Das "Stream" von Sonoro
Das "Stream" von Sonoro
Foto: Hersteller

Der neue Multiroom-Lautsprecher ist eine tolle Alternative zum sonstigen Kunststoffeinheitsbrei. Der "Stream" spielt alleine oder mit bis zu vier anderen Multiroom-Lautsprechern von Sonoro. Bei der Musikwiedergabe zeigt sich der 3-Zoll-Breitbandlautsprecher mit zwei seitlichen Passivtreibern flexibel: Er kommuniziert mit Mobilgeräten via Bluetooth und WLAN, fischt Tausende Internetsender aus dem Netz, greift auf "Spotify Connect" zu, beherrscht UKW- und Digitalradio (DAB+) und spielt Songs vom USB-Speicher (AAC, AAC+, MP3, WAV, WMA, FLAC).

Preis: um 240 Euro

"Cosmopolit 9 Web DAB+" von Grundig

"Cosmopolit 9 Web DAB+" von Grundig
"Cosmopolit 9 Web DAB+" von Grundig
Foto: Hersteller

Der "Cosmopolit 9" punktet mit seinem eleganten Design inklusive LC-Farbdisplay, der Auswahl an Übertragungsmöglichkeiten und einer einfachen Bedienung. Auch die Verknüpfung zum Netzwerk gelingt in Sekundenschnelle. Schwächen zeigt das Gerät jedoch in Sachen Tonqualität. Besonders in den tieferen Lagen hätte man hier ein wenig mehr Klangvolumen erwartet. Und mit "Spotify Premium" können sich die Nutzer Millionen von Songs ohne Werbung anhören: die persönlichen Lieblingskünstler, die aktuellsten Hits und neue Entdeckungen.

Preis: um 105 Euro

Das "DIR 200" von Lenco

Das "DIR 200" von Lenco
Das "DIR 200" von Lenco
Foto: Hersteller

Das Lenco "DIR-200" gibt es mit schwarzem und birkenholzfarbenem Echtholzgehäuse. Es ist neben einem UKW- und einem DAB+- Empfänger auch mit WLAN ausgestattet und kann daher Internetradiosender und Podcasts empfangen. Ist das Gerät ins Heimnetzwerk eingebunden, kann es außerdem freigegebene Musik abspielen. Für den Anschluss von externen Quellen gibt’s einen Miniklinkeneingang sowie eine USB-Buchse. Das Display zeigt neben der aktuellen Uhrzeit, dem Sendernamen sowie Titelinformationen auch das Senderlogo und Slideshows an.

Preis: um 165 Euro


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