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Die Trends der IFA 2017 : Vernetzt vom Bett bis ins Büro
Lifestyle 2 Min. 11.09.2017

Die Trends der IFA 2017 : Vernetzt vom Bett bis ins Büro

Mit der „VR One Connect“ von Zeiss können Gamer SteamVR-Virtual-Reality-Titel über eine Smartphone-Brille spielen. Die Universalhalterung eignet sich für Geräte zwischen 4,7 und 5,5 Zoll. Die Berechnung der VR-Inhalte übernimmt nicht mehr die Smartphone-Hardware, sondern die Daten werden vom PC direkt auf das Display übertragen. Zwei drahtlose 3DoF-Controller erfassen über Sensoren drei Bewegungsachsen.

Die Trends der IFA 2017 : Vernetzt vom Bett bis ins Büro

Mit der „VR One Connect“ von Zeiss können Gamer SteamVR-Virtual-Reality-Titel über eine Smartphone-Brille spielen. Die Universalhalterung eignet sich für Geräte zwischen 4,7 und 5,5 Zoll. Die Berechnung der VR-Inhalte übernimmt nicht mehr die Smartphone-Hardware, sondern die Daten werden vom PC direkt auf das Display übertragen. Zwei drahtlose 3DoF-Controller erfassen über Sensoren drei Bewegungsachsen.
Foto: Zeiss
Lifestyle 2 Min. 11.09.2017

Die Trends der IFA 2017 : Vernetzt vom Bett bis ins Büro

Wohnungen, mit denen man reden kann; Kameras, die uns die Welt in 360 Grad und in ungeahnter Schärfe offenbaren; Uhren, die uns gesund halten – 1 805 Aussteller präsentierten vom 1. bis zum 6. September auf der Elektronikmesse IFA in Berlin ihre Neuheiten.

(dpa/mk) 253 000 Menschen besuchten an sechs Messetagen die Fachmesse für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Hausgeräte unter dem Berliner Funkturm. Ein besonderes Interesse galt dem seit Jahren angekündigten „Smart-Home“, das langsam Form annimmt und die Vernetzung der Wohnung vorantreibt. Hersteller wie Miele, Siemens und Bosch zeigten, wie die Geräte in der modernen Küche miteinander kommunizieren. Der Kühlschrank wird zum Lebensmittelverwalter und kann selbst Bestellungen übernehmen; Herd und Ofen avancieren zu autonomen Kochzentren. Nur die Vorbereitung der Speisen muss man noch selbst erledigen.

Weltneuheit: Der „Dialoggarer“ von Miele soll das Kochen revolutionieren
und Speisen mit unterschiedlichen Garzeiten gleichzeitig zubereiten. Zwei Antennen senden elektromagnetische Wellen ins Innere der Lebensmittel, die im Vergleich zu Mikrowellen schneller und tiefer eindringen. Gleichzeitig messen sie im Millisekundentakt die reflektierten Signale, errechnen dadurch, wie viel Energie jedes Nahrungsmittel schon  aufgenommen hat und welche Menge noch benötigt wird, damit es gar ist. Das Gerät passt diese dann individuell an. Die jeweilige Gardauer und die zugeführten Energiemengen werden vom Koch, dem „M Chef Assistenten“, oder vollautomatisch festgelegt. Erprobte Rezepte dafür liefert die Datenbank der Miele-App. Erhältlich ab 2018, Preis um 8000 Euro.
Weltneuheit: Der „Dialoggarer“ von Miele soll das Kochen revolutionieren und Speisen mit unterschiedlichen Garzeiten gleichzeitig zubereiten. Zwei Antennen senden elektromagnetische Wellen ins Innere der Lebensmittel, die im Vergleich zu Mikrowellen schneller und tiefer eindringen. Gleichzeitig messen sie im Millisekundentakt die reflektierten Signale, errechnen dadurch, wie viel Energie jedes Nahrungsmittel schon aufgenommen hat und welche Menge noch benötigt wird, damit es gar ist. Das Gerät passt diese dann individuell an. Die jeweilige Gardauer und die zugeführten Energiemengen werden vom Koch, dem „M Chef Assistenten“, oder vollautomatisch festgelegt. Erprobte Rezepte dafür liefert die Datenbank der Miele-App. Erhältlich ab 2018, Preis um 8000 Euro.
Foto: Miele

Amazon, Google und Microsoft, die schon vor Jahren leistungsstarke Sprach-Assistenzsysteme für ihre eigenen Produkte entwickelt haben, lizenzieren seit einigen Monaten ihre Dienste, sodass in der Wohnung etliche Lautsprecher, Fernseher und Haushaltsgeräte auf intelligente Systeme wie Amazon Alexa, den Google Assistant oder Microsoft Cortana hören.

Mit der „Mavic Pro Platinum“ läutet DJI eine neue Drohnenära ein. Ein innovativer Drehzahlregler und eine effizientere Rotorenform machen
den klappbaren Quadrocopter 60 Prozent leiser als den Vorgänger.
Die separat erhältlichen Rotoren passen auch auf das ältere Modell.
Für scharfe Bilder sorgt die mittels eines 3-Achsen-Gimbals stabilisierte
4K-Kamera. Die Flugzeit beträgt nun 30 Minuten, und das Übertragungssystem hat eine Reichweite von sieben Kilometern, wobei Sensoren ein  Schweben in Gebäuden und Orten ohne GPS ermöglichen.
Hindernisse werden auf eine Entfernung bis zu 15 Metern erkannt.
Preis: rund 1300 Euro.
Mit der „Mavic Pro Platinum“ läutet DJI eine neue Drohnenära ein. Ein innovativer Drehzahlregler und eine effizientere Rotorenform machen den klappbaren Quadrocopter 60 Prozent leiser als den Vorgänger. Die separat erhältlichen Rotoren passen auch auf das ältere Modell. Für scharfe Bilder sorgt die mittels eines 3-Achsen-Gimbals stabilisierte 4K-Kamera. Die Flugzeit beträgt nun 30 Minuten, und das Übertragungssystem hat eine Reichweite von sieben Kilometern, wobei Sensoren ein Schweben in Gebäuden und Orten ohne GPS ermöglichen. Hindernisse werden auf eine Entfernung bis zu 15 Metern erkannt. Preis: rund 1300 Euro.
Foto: DJI

Flacher und noch schärfer

Mit modernsten Technologien ausgestattet, gestochen scharfen Bildern und deutlich verbesserten Kontrasten warten die Fernseher-Modelle auf. Unter den Topmodellen finden sich viele Geräte mit organischem Display, unter anderem bei Marken wie Loewe, Metz, Philips, LG und Panasonic. Aber nicht bei Samsung. Der koreanische Konzern setzt anders als im Mobilbereich bei den TVs ausschließlich auf LCD-Technik, denen mit sogenannten Quantenpunkten zu besseren Farben verholfen werden. Diskretion ist in: Samsungs „The Frame“ verwandelt sich im Off-Modus in ein Kunstwerk an der Wand und ein Camouflage-Prototyp von Panasonic zeigt sich als transparente Fläche, die auf Knopfdruck zum Oled-TV mit Ultra-HD-Auflösung wird.

Fitbits „Ionic“ besitzt ein großes Touch-Display mit Anzeige der Trainingseinheiten. Es bietet eine Herzfrequenz- und Schlafüberwachung, ein integriertes GPS und speichert Musik.
Die Akkulaufzeit beträgt vier Tage. Preis um 350 Euro.
Fitbits „Ionic“ besitzt ein großes Touch-Display mit Anzeige der Trainingseinheiten. Es bietet eine Herzfrequenz- und Schlafüberwachung, ein integriertes GPS und speichert Musik. Die Akkulaufzeit beträgt vier Tage. Preis um 350 Euro.
Foto: Fitbit

In Bilder eintauchen

Trotz Virtual-Reality-Hype haben sich bislang nur recht wenige User eine VR-Brille zugelegt, auch weil die Systeme von Oculus oder HTC zusammen mit den notwendigen High-End-Rechnern recht teuer sind. Microsoft präsentierte zusammen mit fünf Hardware-Partnern die preiswerteren „Windows Mixed Reality“-Brillen, die nicht so teure PCs voraussetzen. HTC zeigte neue Entwicklungen für sein Vive-Headset und neue Inhalte für virtuelle Welten, während Samsung die Besucher mit seiner Gear VR zum Mond mitnahm.

Die RX0 von Sony misst 6x4x3 cm. Die Action-Cam wartet mit einem 1-Zoll-Sensor und 15 Megapixel auf und ist wasserdicht. Das
24-Millimeter–Objektiv kommt von Zeiss. 16 Bilder pro Sekunde schießt
der Winzling und Videos nimmt er in 4K auf. 1000 Bilder pro Sekunde
sorgen für einen Super-Zeitlupen-Effekt.
Preis um 850 Euro.
Die RX0 von Sony misst 6x4x3 cm. Die Action-Cam wartet mit einem 1-Zoll-Sensor und 15 Megapixel auf und ist wasserdicht. Das 24-Millimeter–Objektiv kommt von Zeiss. 16 Bilder pro Sekunde schießt der Winzling und Videos nimmt er in 4K auf. 1000 Bilder pro Sekunde sorgen für einen Super-Zeitlupen-Effekt. Preis um 850 Euro.
Foto: Sony

Dank neuer Kameras – mit und ohne Fisheye-Effekt – streifen 3D- und 360-Grad-Aufnahmen ihr Image vom Gimmick ab und mausern sich zu einer Darstellungsform, die nicht nur Film- und Fernsehen, sondern mit erschwinglicheren Preisen auch privaten Nutzern offen steht.

Fitness-Tracker und Gesundheits-Apps mit Herzüberwachung, Schritt- und Kalorienzähler oder einem persönlichen Fitness-Coach liegen weiter im Trend. Um die Nutzer für ein gesünderes Leben zu begeistern, setzen sie auf verbesserte Funktionen und einen schicken Look. Neben Herstellern wie Garmin, TomTom oder Fitbit mischen jetzt auch Modemarken wie Michael Kors oder Armani mit.

Highlight: Das Potenzial der Oled-Technik setzte der Hersteller LG eindrucksvoll unter Beweis. Seine 216 extrem dünnen und flexiblen 55-Zoll-Curved-Displays bildeten einen 15 Meter langen, 7,4 Meter breiten und fünf Meter hohen Bildtunnel. Die beeindruckende Bildfläche, die über fast eine halbe Milliarde Pixel verfügte, tauchte den Zuschauer ein in bestechend lebensechte Bilder von Unterwasserwelten und Sternenformationen. Oled steht für „Organic Light Emitting Diode“, was so viel bedeutet wie „organische Leuchtdiode“. Oled ist Lichtquelle und Bildgeber zugleich, und die sehr stromsparende Technik zeichnet sich durch brillante und weniger matte Farben sowie hervorragende Schwarz-
und Kontrastwerte aus.
Highlight: Das Potenzial der Oled-Technik setzte der Hersteller LG eindrucksvoll unter Beweis. Seine 216 extrem dünnen und flexiblen 55-Zoll-Curved-Displays bildeten einen 15 Meter langen, 7,4 Meter breiten und fünf Meter hohen Bildtunnel. Die beeindruckende Bildfläche, die über fast eine halbe Milliarde Pixel verfügte, tauchte den Zuschauer ein in bestechend lebensechte Bilder von Unterwasserwelten und Sternenformationen. Oled steht für „Organic Light Emitting Diode“, was so viel bedeutet wie „organische Leuchtdiode“. Oled ist Lichtquelle und Bildgeber zugleich, und die sehr stromsparende Technik zeichnet sich durch brillante und weniger matte Farben sowie hervorragende Schwarz- und Kontrastwerte aus.
Foto: Manon Kramp

Smarter telefonieren

Auf der IFA konnte man neben neuen Mittelklasse-Smartphones auch frische Spitzenmodelle sehen. LGs neues V30 besitzt eine besonders lichtstarke Doppelkamera. Sony reichte eine neue Variante seiner Spitzenhandys XZ1 Premium nach, die nun 3D-Fotos aufnehmen und über eine Superzeitlupen-Funktion für Videos mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde verfügt. Huawei will mit künstlicher Intelligenz punkten. Das nächste Flaggschiff „Mate 10“ des chinesischen Herstellers wird dafür mit der Chip-Entwicklung „Kirin 970“ ausgestattet sein, dem weltweit ersten Chipsystem mit einer Recheneinheit für neuronale Netzwerke. 


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Zum Themendienst-Bericht vom 1. September 2017: In Holzoptik: Der RT100 von Roberts hat einen integrierten Stereo-Vorverstärker und verfügt über einen USB-Anschluss. (Bild vom 01.09.2017/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn