Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Die aktuellen Schmucktrends
Lifestyle 2 Min. 15.02.2016 Aus unserem online-Archiv
Von filigran bis lässig

Die aktuellen Schmucktrends

Mehrere, aber dafür sehr dünne Ringe, werden nun zusammen getragen. Hier Modelle von SIX, um 5 Euro.
Von filigran bis lässig

Die aktuellen Schmucktrends

Mehrere, aber dafür sehr dünne Ringe, werden nun zusammen getragen. Hier Modelle von SIX, um 5 Euro.
Foto: Hersteller
Lifestyle 2 Min. 15.02.2016 Aus unserem online-Archiv
Von filigran bis lässig

Die aktuellen Schmucktrends

Nathalie RODEN
Nathalie RODEN
Kann ich die dicke Statement-Kette aus der letzten Saison noch tragen? Und wie sieht es aus mit meinem Vintage-Lederarmband? Die aktuellen Schmucktrends im Überblick.

(dpa/tmn) - Mal sind es filigrane Stücke. Und mal ein großer Klunker, der auffällt. Bei den Schmucktrends sollte eigentlich für jeden das Passende dabei sein. Einen Überblick über die aktuelle Mode hat Julia Zirpel, Modechefin des Frauenmagazins „myself“.

Ohrringe

Earcuff von Atelier Swarovski by Jean Paul Gaultier, erhältlich ab März um 250 Euro.
Earcuff von Atelier Swarovski by Jean Paul Gaultier, erhältlich ab März um 250 Euro.
Foto: Hersteller

„Der Ohrring ist wieder ganz präsent“, sagt Zirpel. Auf den Modeschauen hat man ihn oft gesehen. Relativ neu dabei sind Ear Cuffs - also Schmuck, der zum Beispiel oben ins Ohr geklemmt wird oder in großer Variante sogar von oben bis unten den Ohrrand umschließt. Teils wird nun auch nur ein Ohrring getragen - oder ein kleiner und ein großer Ohrring. Insgesamt sind die längeren Modelle wieder gefragt. Bei den Materialien spielen die klassischen wie Silber und Gelbgold die Hauptrolle. „Was tatsächlich wieder da ist, sind Perlen.“ Sie werden nun moderner eingefasst.

Ketten

Hier sind lange und zarte Modelle gefragt. „Die kann man abends und tagsüber gut tragen“, meint Zirpel. Sie passen etwa spielerisch zum Herrenhemd, aber auch zum Rollkragenpullover. Bei den Anhängern der Ketten spielen Motive eine Rolle, die Natürlichkeit ausstrahlen: etwa Blätter oder Flügel. Die Zeiten der dickeren Colliers sind erst einmal vorbei. Was man auf den Schauen hingegen wieder gesehen hat, sind sogenannte Choker, also Ketten, die ganz eng am Hals anliegen.

Choker von &Other Stories, um 45 Euro.
Choker von &Other Stories, um 45 Euro.
Foto: Hersteller

Ringe

Schmale Ringe - aber viele davon. So sieht die Entwicklung bei den Ringen aus. Gerne werden mehrere von diesen schmalen Modellen übereinander gesteckt - oder wahlweise auf mehrere Finger verteilt, beschreibt Zirpel. „Da kann man auch mischen“ - etwa unterschiedliche Materialien wie Gelbgold und Weißgold. Manche Hersteller bieten passende Modelle zum Variieren an. Aber: „Man kann sich das auch frei selber zusammensuchen.“ Wichtig ist dabei: Die Gewichtung muss ungefähr gleich sein. Das bedeutet, man kombiniert möglichst nicht filigrane Ringe mit breiteren Modellen.

Armbänder

„Das Spannende ist, dass man sehr stark mischt.“ Mehrere Bänder und Reifen kommen auf die gleiche Seite wie die Uhr, so entstehe eine unglaubliche Lässigkeit, sagt Zirpel. Dabei dürfen unterschiedliche Breiten kombiniert werden - und auch unterschiedliche Materialien wie Leder und Satin. „Je mehr man mischt, desto spannender wird es eigentlich.“ Eine wichtige Faustregel lautet aber, sich auf einen Bereich zu fokussieren: Wird das Handgelenk reich geschmückt, müssen es nicht auch noch auffällige Ohrringe sein.

Broschen

Die Brosche ist zurück. „Dieses Broschenthema wird uns in der nächsten Zeit noch begleiten“, prognostiziert die Modeexpertin. Dabei geht es aber weg von den klassischen Broschenformen. Stattdessen werden sie häufig richtig groß und kommen zum Beispiel in Plastik daher. „Wichtig ist, dass es nicht zu konservativ aussieht.“ So kann die moderne Brosche etwa auch eine gemusterte Bluse zieren - „man darf etwas übertreiben“. Auf dem klassischen Twin-Set würde die Expertin aber auf die Brosche verzichten. Und auch bei einem strengeren Rollkragenpullover würde sie keine einzelne Brosche wählen, sondern drei nebeneinander anstecken - „dass man den Bruch sieht.“


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Schmucktrends
Beim Schmuck ist es derzeit wie in der Mode. Angesichts der kreativen Vielfalt gibt es, passend zum Outfit, zur Laune und zum Budget jede Menge Must-Haves.