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Der Yeti tanzt jetzt auch Sardana
Lifestyle 2 Min. 20.02.2016 Aus unserem online-Archiv
Seat Ateca

Der Yeti tanzt jetzt auch Sardana

Der 4,36 Meter lange Ateca ist auf Anhieb als Mitglied der Seat-Familie zu erkennen.
Seat Ateca

Der Yeti tanzt jetzt auch Sardana

Der 4,36 Meter lange Ateca ist auf Anhieb als Mitglied der Seat-Familie zu erkennen.
Foto: Seat
Lifestyle 2 Min. 20.02.2016 Aus unserem online-Archiv
Seat Ateca

Der Yeti tanzt jetzt auch Sardana

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Seat verdient sein Geld vor allem mit dem Kleinwagen Ibiza und dem kompakten Leon. Künftig will die spanische VW-Tochter ein Stück vom lukrativen SUV-Kuchen abhaben. Im Sommer schickt Seat deshalb den Ateca ins Rennen.

Von Marc Bourkel

Der nach einer 2 000-Einwohner-Gemeinde in der Provinz Saragossa benannte Ateca reiht sich mit seinen 4,36 Metern exakt zwischen dem neuen VW Tiguan (4,49 Meter) und dem aktuellen Skoda Yeti (4,22 Meter) ein. Obwohl der Ateca wie seine Konzernbrüder auf dem sogenannten Modularen Querbaukasten basiert, ist er mit seinen klaren Linien und knackigen Proportionen auf Anhieb als Mitglied der Seat-Familie zu erkennen.

Auf klare Formen setzt Seat auch im durchaus gefälligen Innenraum, in dem einzig der relativ hohe Hartplastikanteil ein wenig stört. Das Platzangebot ist dafür mehr als ordentlich, und zwar auch in der zweiten Reihe – was man aufgrund der doch recht kompakten Abmessungen nicht unbedingt erwarten würde. Auch der Kofferraum ist äußerst großzügig bemessen. Er bietet in der Standard-Konfiguration üppige 510 Liter Stauvolumen (485 Liter bei den Versionen mit Allradantrieb). Für den Zugang zum Gepäckraum bietet Seat optional eine elektrische Heckklappe an, die sich per Fußbewegung nicht nur öffnen, sondern erstmals genauso bequem wieder schließen lässt.

Das Cockpit präsentiert sich aufgeräumt und unaufgeregt.
Das Cockpit präsentiert sich aufgeräumt und unaufgeregt.
Foto: Seat

Unter der Motorhaube lässt es Seat etwas konventioneller angehen. Die Antriebspalette umfasst zum Marktstart zwei TSI-Benziner und drei TDI-Diesel im Leistungsspektrum zwischen 85 kW (115 PS) und 140 kW (190 PS).

4,3 Liter je 100 Kilometer

Das sparsamste Aggregat – der 85 kW (115 PS) starke 1.6 TDI Ecomotive – soll sich laut Seat mit 4,3 Liter je 100 Kilometer begnügen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 112 Gramm pro Kilometer. Während der Basis-Benziner (ein 85 kW/115 PS starker 1,0-Liter-Dreizylinder) und der Einstiegs-Diesel ausschließlich mit Frontantrieb zu haben sind, werden der stärkere Benziner (110 kW/150 PS) sowie die beiden stärksten Selbstzünder (110 kW/150 PS bzw. 140 kW/190 PS) optional auch mit Vierradantrieb (4Drive) ausgeliefert. Für die Kraftübertragung zeichnen Sechs-Gang-Schaltgetriebe bzw. Sechs- oder Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verantwortlich.

Maßstäbe im Segment der Kompakt-SUVs soll der Ateca vor allem mit seinen fahrdynamischen Qualitäten setzen. Für den hochbeinigen Spanier verspricht Seat ein Fahrgefühl, das dem des Leon in nichts nachstehen soll. Dazu soll neben einem nach Angaben aus Martorell „perfekt abgestimmten Fahrwerk“ auch das geringe Fahrzeuggewicht beitragen. Wie viel der Ateca auf die Waage bringt, hat die VW-Tochter aber noch nicht verraten. Auch in Sachen Preisgestaltung hält man sich derzeit noch bedeckt. Beim Verkaufsstart im Sommer dürfte es aber bei rund 20 000 Euro losgehen.

Das Design wirkt auch in der Heckansicht sehr schlüssig.
Das Design wirkt auch in der Heckansicht sehr schlüssig.
Foto: Seat

Bei der Technik bedient sich Seat großzügig aus dem Konzernregal und bietet für den Ateca unter anderem einen Stauassistenten, einen Notfallassistenten, einen Ausparkassistenten, ein sogenanntes Top-View-Kamera-System und Konnektivitätslösungen wie Apple CarPlay und Android Auto an.

Bei Seat ist man auf jeden Fall überzeugt, mit dem Ateca einen echten Volltreffer gelandet zu haben. „Der Ateca wird zur nächsten Säule unserer Marke“, schwärmt Seat-Chef Luca de Meo. Der Kompakt-SUV aus dem Hause Seat, der seine Publikumspremiere auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März) feiert, soll definitiv keine Eintagsfliege bleiben. Neben einem kleinen SUV im Format des Ibiza soll derzeit auch ein größeres SUV-Modell nach dem Vorbild der letztjährigen Genf-Studie 20V20 in Planung sein.

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Foto: Opel
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