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Der „Kleine“ hat mächtig zugelegt
Lifestyle 2 Min. 27.01.2018 Aus unserem online-Archiv
Ford

Der „Kleine“ hat mächtig zugelegt

Der neue Ford Fiesta orientiert sich in Sachen Design stark am Vorgängermodell.
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Der „Kleine“ hat mächtig zugelegt

Der neue Ford Fiesta orientiert sich in Sachen Design stark am Vorgängermodell.
Foto: Ford
Lifestyle 2 Min. 27.01.2018 Aus unserem online-Archiv
Ford

Der „Kleine“ hat mächtig zugelegt

Achte Generation des Kleinwagen-Bestsellers Ford Fiesta fährt mit hohen Ansprüchen vor.

(mid/MB) - „Der Kleine ist aber groß geworden“. Diesen ungeliebten Spruch müssen sich heranwachsende Jugendliche oft anhören. Die fantasielose Standardfloskel von Onkeln und Tanten gilt im wahrsten Sinn des Wortes inzwischen für nahezu jedes Automodell. Eines der jüngsten Beispiele: Die achte Generation des Ford Fiesta.

Die erste Fassung kam vor 41 Jahren als schnuckeliger Kleinwagen zur Welt und ist nun zu einem deutlich wuchtigeren Wonneproppen geworden. Das Vorgängermodell übertrifft er in der Basisversion mit seinen bereits 4,04 Meter Länge um sieben Zentimeter, den Urahn von 1976 lässt er mit einem Plus von rund einem halben Meter weit hinter sich.

Die wahre Größe des neuen Fiesta ist allerdings nicht an diesen Zahlen festzumachen. Denn in der Kleinwagenklasse legt der Fiesta mit seinen zahlreichen Ausstattungsvarianten die Latte schon sehr hoch. Sicher, in der Grundausführung „Trend“ herrscht kein üppiger Überfluss. Aber immerhin hat wenigstens der Spurhalteassistent aus dem achtbar großen Paket der Fahrerassistenzsysteme den Sprung in den Serienumfang des „Trend“ geschafft.

Da Ford mit dem Vorgängermodell von Verkaufserfolg zu Verkaufserfolg fuhr, war es klug, die Optik des Neuen nicht revolutionär zu verändern. Der Fiesta sieht jetzt einfach ein bisschen dynamischer aus. Zudem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, den Kleinwagen in Details wie Innen- und Außentrim zu individualisieren, um ihm so eine ganz persönliche Note zu geben.

Fünf Benziner und zwei Diesel

Auch bei den Motoren haben die Käufer die Qual der Wahl. In einer ersten Phase stehen fünf Dreizylinder-Benziner und zwei Vierzylinder-Diesel bereit. Die beiden 1,1-Liter-Basisbenziner mit 52 kW (70 PS) und 63 kW (85 PS) sind wegen des erst bei 3 500 U/min einsetzenden maximalen Drehmoments sicher nicht der letzte Schrei, gehen aber günstig her. Viel interessanter sind aber die drei 1,0-Liter-EcoBoost-Motoren mit Turbo-Aufladung. Die Leistungsspanne deckt drei Stufen ab: 74 kW (100 PS), 92 kW (125 PS) und (für die Ausstattungslinien ST und Vignale) 103 kW (140 PS).

Das Armaturenbrett hat Ford gründlich entrümpelt. Die Zahl der Knöpfe auf der Mittelkonsole schmolz auf die Hälfte zusammen. So wurde der Platz für einen tabletartigen Bildschirm frei, der im oberen Bereich sehr gut in das Sichtfeld des Fahrers eingerückt ist. Die aufpreispflichtigen Sportsitze sind gut ausgeformt und unterstützen den Körper erfolgreich, wenn ihn die Seitenkräfte in flott gefahrenen Kurven aus der lotrechten Position schubsen wollen.

Vom Raumgefühl wirkt der Fiesta eher wie ein knapp geschnittener Anzug, besonders im Fond, wo zwar die Kniefreiheit gewachsen ist, es aber an der Kopffreiheit für größere Mitfahrer hapert. Das wulstige Lenkrad lädt zum kräftigen Zupacken ein, wenngleich die direkte und leichtgängige elektrisch unterstütze Lenkung nicht auf Bärenkräfte angewiesen ist. Der gute Gesamteindruck wird auch durch die gelungene Balance des Fahrwerks unterstützt, das komfortabel genug federt, ohne die nötige Prägnanz bei zügigen Umrunden von Kurven zu verlieren.


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