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Der Controller Nacon „Revolution X Pro“ im Redaktionstest
Lifestyle 3 Min. 11.12.2021
Für Gaming-Freunde

Der Controller Nacon „Revolution X Pro“ im Redaktionstest

Der Nacon „Revolution X Pro“ ist mit dem PC und der Xbox kompatibel.
Für Gaming-Freunde

Der Controller Nacon „Revolution X Pro“ im Redaktionstest

Der Nacon „Revolution X Pro“ ist mit dem PC und der Xbox kompatibel.
Foto: Matthias Probst
Lifestyle 3 Min. 11.12.2021
Für Gaming-Freunde

Der Controller Nacon „Revolution X Pro“ im Redaktionstest

Die Lifestyle-Redaktion hat den Controller genauer unter die Lupe genommen und ist der Frage nachgegangen: Ist er wirklich so revolutionär?

Von Matthias Probst  

Die Eingangsfrage kann ich schnell beantworten: Nein, eine Revolution steckt hier nicht dahinter. Aber: ein sehr guter Controller, der viel Spaß bescheren kann. Nacon zeigt, dass die Entwickler ihr Handwerk verstehen. Schauen wir uns den „Revolution X Pro“ mal genauer an.

Sehr ambitionierte Hardware

Mit einem Preis von etwa 110 Euro richtet sich der Controller an etwas aktivere Gamer. Allerdings bleibt der Controller damit deutlich unter dem Preis, den man für den „Elite Controller 2“ von Microsoft zahlen würde - dabei hat man aber auch ein paar Design-Abstriche zu verkraften, wie sich zeigt. Auf die Leistung hat das aber keinen Einfluss.

Foto: Matthias Probst

Sehr schön: Optisch macht der „Revolution X Pro“ schon was daher. Grundsätzlich richtet sich der Xbox-Controller, der auch am PC eingesetzt werden darf, nach dem Design der neuen Xbox „Series Controller“. Für eine besondere Griffigkeit sorgt ein fein genopptes Material an den Handauflageflächen. Fühlt sich haptisch gut an, aber etwas fehlt doch da … das nötige Gewicht, was einen simplen Grund hat: Der Nacon „Revolution X Pro“ ist kabelgebunden und hat somit keinen Akku oder Batterien. Das macht sich natürlich im Gewicht bemerkbar. Doch Nacon hat mitgedacht - und das gleich an mehreren Stellen.

Zunächst einmal war ich nie ein sonderlich großer Fan von kabelgebundenen Controllern, was an einer einfachen Tatsache liegt: Viele Hersteller haben nicht daran gedacht, dass ich meine Spiele gemütlich von der Couch aus spielen möchte. Ich hatte sogar mal ein Kabel, das lediglich 1,5 Meter lang war. Dabei sitze ich gerne drei Meter entfernt von der Glotze. Und an dieser Stelle geht ein dickes Lob an Nacon: Das angeschlossene USB-C-Kabel ist drei Meter lang. Jetzt fehlt also nur noch das nötige Gewicht.

Auch dafür hat Nacon eine Lösung: Der Controller verfügt über zwei Gewichtsfächer, in die sich die mitgelieferten Gewichte einstecken lassen. Das macht den Revolution X Pro auf einen Schlag wertiger. Wahlweise können auch die Sticks ausgetauscht werden. Um all seine Ersatzteile beisammen zu halten, liefert Nacon noch eine Aufbewahrungsbox für Controller und Co. mit. Doch wie spielt es sich damit? 

Mehr Berührungspunkte

Neben den normalen Tasten eines Xbox-Controllers verfügt dieses Exemplar noch über vier zusätzliche Tasten auf der Rückseite. Sämtliche Tasten, auch die Standard-Knöpfe, können per kostenloser App oder Anbindung an den PC komplett selbst bestimmt werden, was schon ein cooles Feature ist. Zudem dürfen vier unterschiedliche Spielerprofile angelegt werden - je nach Vorlieben und den unterschiedlichen Genres, die man gerne spielt. Dazu verfügt der Controller über eine LED-Beleuchtung um den rechten Analogstick herum, der auf einen Blick zeigt, welches Profil aktiv ist.

Der Controller verfügt über vier zusätzliche Tasten auf der Rückseite.
Der Controller verfügt über vier zusätzliche Tasten auf der Rückseite.
Foto: Matthias Probst

Persönlich habe ich nun häufig zwischen dem grünen (Standard), dem gelben (für Autorennen) und dem roten Profil (für Shooter) gewechselt. Per Umschaltknopf auf der Rückseite des Controllers geht das in Sekundenschnelle. In dieser Hinsicht macht der Revolution X Pro alles richtig und sorgt für mehr Spaß. Einzig über die Anordnung der Tasten auf der Rückseite bin ich anfangs gestolpert, was aber persönliche Erfahrungswerte sind. So hab ich bemerkt, dass ich bei spannenden Szenen öfters mal den Controller fester drücke - was normalerweise kein Problem ist. Sind auf der Rückseite jedoch Tasten, die ich dadurch betätige, dann kam es schon mal zu unfreiwilligen Szenen auf dem Bildschirm. Ähnliches ist mir auch direkt nach dem Einschalten der Xbox passiert: Nachdem die Konsole hochgefahren war, schnappte ich mir erst den Controller, um mich durchs Menü zu navigieren. Dabei bin ich sehr oft auf einen der Knöpfe auf der Rückseite geraten und habe aus Versehen ein Spiel gestartet. 


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Als letzte kleine Dreingabe kommt der „Revolution X Pro“ mit einem „Dolby Atoms Feature“ daher. Wenn man Kopfhörer direkt an den Controller anschließt, kann man von einem besseren Sound profitieren - was in der Praxis jedoch keinen großen Unterschied macht.

Fazit

Im Praxistest zeigt sich der Nacon „Revolution X Pro“ als solider Controller für anspruchsvollere Spieler. Den vermeintlichen Nachteil eines Kabels gleicht Nacon durch ein extra langes Kabel aus - und spart damit Batterien. Die Gewichte sind eine klasse Idee, um den Controller wertiger erscheinen zu lassen. 

Das Highlight sind allerdings die vier frei programmierbaren Profile, die den Ansprüche von Profis gerecht werden und so die individuelle Spielweise unterstützen. Wer also einen hochwertigen Controller für mehr Freiheiten haben will und nicht fast 200 Euro für einen „Xbox Elite“ zahlen möchte, hat hier eine gute Alternative zur Hand. 

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