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Den Weihnachtsbaum entsorgen: Abgeben, ablegen oder verbrennen
In manchen Ortschaften gibt es Sammeltermine für Weihnachtsbäume.

Den Weihnachtsbaum entsorgen: Abgeben, ablegen oder verbrennen

Foto: dpa-tmn
In manchen Ortschaften gibt es Sammeltermine für Weihnachtsbäume.
Lifestyle 05.01.2016

Den Weihnachtsbaum entsorgen: Abgeben, ablegen oder verbrennen

Weihnachten ist vorbei - und jetzt kommt auch der Baum aus dem Haus. Doch wohin? Das regelt jede Gemeinde anders. Aber natürlich gibt es noch mehr Möglichkeiten.

(dpa/tmn) - Weit bis nach Neujahr schafft es der Weihnachtsbaum in den meisten Häusern nicht. Er muss raus. Doch wohin damit?

  • Abgeben: Viele Städte und Gemeinden sammeln die Bäume ein oder richten Abgabestellen ein. Die Termine werden meist im Abfallkalender, in der Zeitung oder im Gemeindeblatt mitgeteilt oder finden sich auf den Internetseiten der Entsorger. Vor dem Abgeben den Baum abschmücken, dazu gehören auch sämtliche Reste von Kerzen und Lametta-Streifen.

Da es sich um organisches Material handelt, ist auch die kommunale Kompostieranlage eine umweltfreundliche Lösung zur Entsorgung.

  • Ablegen: Hobbygärtner können den Weihnachtsbaum weiternutzen. Das Gehölz einfach auseinandernehmen und seine Äste als Schutz über frostempfindliche Pflanzen legen.

Besonders gut eignen sich dafür übrigens Fichten: Ihre Nadeln fallen bis zum Frühjahr nach und nach ab, und die Stauden bekommen so langsam mehr Licht und Luft. Und wenn die Zweige schon im Wohnzimmer viele Nadeln verloren haben? Einfach mehrere Lagen übereinanderstapeln.

  • Kompostieren: Baumzweige dürfen auch in die Biotonne wandern. Aber natürlich passt kein ganzer Baum hinein. Also den Baum zerteilen und vielleicht sogar portioniert über mehrere Leer-Perioden in die Tonne geben.
  • Verbrennen im Ofen: Wer einen Ofen hat, kann den Baum natürlich als Feuerholz verwenden - aber sehr wahrscheinlich nicht mehr in diesem Winter. Denn noch ist das Holz des Baumes zu frisch und zu feucht. Das bedeutet, er hat zum einen zu geringen Brennwert. Zum anderen bildet sich viel Rauch und Feinstaub, wenn Holz noch feucht im Ofen abgebrannt wird.

Das Holz muss daher erst eine Zeit lang trocknen. Vorgeschrieben ist ein Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent zum Zeitpunkt des Verbrennens, das entspricht einem Wassergehalt von rund 20 Prozent. Der Feuchtegehalt lässt sich mit einem Messgerät aus dem Baumarkt bestimmen.

  • Don't do: Das Verbrennen von Pflanzen im Freien ist keine sonderlich gute Idee und mancherorts gar verboten. Denn dabei entwickelt sich viel Rauch und es werden hohe Mengen an Feinstaub freigesetzt. Ebenfalls in der Regel nicht erlaubt ist das Entsorgen von Pflanzenresten im Wald.

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