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Castingshow der Spitzenklasse
Lifestyle 08.05.2019

Castingshow der Spitzenklasse

Die Kandidaten und der Jury-Boss: oben v.l.n.r. Johannes Sommer, Sonja Baumann, Christian Grundl, Hou Hua, Bernhard Reiser, Christopher Knippschild; unten v.l.n.r. Franz-Josef Unterlechner, Tom Götter, Annette Glücklich, Eckart Witzigmann, Steffen Disch, Sven Wesholek Serkan Güzelcoban.

Castingshow der Spitzenklasse

Die Kandidaten und der Jury-Boss: oben v.l.n.r. Johannes Sommer, Sonja Baumann, Christian Grundl, Hou Hua, Bernhard Reiser, Christopher Knippschild; unten v.l.n.r. Franz-Josef Unterlechner, Tom Götter, Annette Glücklich, Eckart Witzigmann, Steffen Disch, Sven Wesholek Serkan Güzelcoban.
Foto: Sat.1/Frank Zauritz
Lifestyle 08.05.2019

Castingshow der Spitzenklasse

Starkoch Eckart Witzigmann sucht in der neuen Show „Top Chef Germany“ auf Sat.1 den talentiertesten Küchenprofi. Dabei sind auch einige Sterne-Gastronomen.

von Cornelia Wystrichowski

So hoch wie die Anzahl der Löcher im Käse, so hoch ist auch die Dichte der Kochshows im deutschen Fernsehen. Aber „Top Chef Germany“ ist anders – das glaubt zumindest Sat.1. Zwölf Profiköche treten ab dem 8. Mai immer mittwochs um 20.15 Uhr gegeneinander an. Nur einer kann am Ende „Top Chef“ werden, nur einer kassiert 50 000 Euro Herdprämie. Chefjuror des Formats, das Sat.1 ohne falsche Bescheidenheit als „Königin aller Kochshows“ bezeichnet, ist kein Geringerer als der legendäre Pfannenvirtuose Eckart Witzigmann, der einschlägige Formate bislang gemieden hat wie ein Veganer das Spanferkel.


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Die Kandidaten müssen in jeder Folge Spitzenkreationen auf den Teller bringen und mehrere Aufgaben bewältigen. In der Pilotsendung geht es beispielsweise um neu interpretierte Klassiker der Berliner Küche. Überzeugt werden müssen neben Eckart Witzigmann auch die anderen beiden Jury-Mitglieder: der Zwei-Sterne-Koch Peter Maria Schnurr und Foodkritikerin Alexandra Kilian.

Dass die Gerichte durchaus munden werden, liegt an der Auswahl der Kandidaten. Einige der aus 300 Bewerbern ausgewählten Teilnehmer sind mit Michelin-Sternen gekrönt, wie etwa Sonja Baumann, der Chef de Cuisine des Kölner Restaurants „NeoBiota“ (1 Stern), oder Bernhard Reiser, der Inhaber des Würzburger Restaurants „Der Reiser“ (1 Stern).

Jury-Chef: Top-Gastronom Eckart Witzigmann.
Jury-Chef: Top-Gastronom Eckart Witzigmann.
Foto: Sat.1/Arne Weychardt

Das Rezept für „Top Chef“ hat sich schon international bewährt. 2006 ging das Format in den USA auf Sendung und erhielt dort zweimal den wichtigen Prime-Time-Emmy. Auch in Frankreich ist das Format ein Erfolg: Am Donnerstag wird dort der Sieger der zehnten Staffel gekürt.

Starchef Witzigmann betont, dass er den Zuschauern mit der Sendung „einen vernünftigen Einblick in die Welt der Top-Gastronomie“ vermitteln möchte und zeigen will, wie wichtig gute Ausgangsprodukte in der Küche sind. Zu den Fans von Casting-Formaten wird er wohl nie zählen. Selbst kochen hält er für essenziell: „Durch das Einschalten alleine lerne ich nicht kochen.“ 


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