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Cabrio-Neuheiten: Luxus und Sport
Lifestyle 10 2 4 Min. 07.05.2020

Cabrio-Neuheiten: Luxus und Sport

Die neue Corvette kommt als Cabrio erstmals nicht mit Stoffverdeck. Das neue Hardtop soll in 16 Sekunden im Heck verschwinden.

Cabrio-Neuheiten: Luxus und Sport

Die neue Corvette kommt als Cabrio erstmals nicht mit Stoffverdeck. Das neue Hardtop soll in 16 Sekunden im Heck verschwinden.
Foto: Chevrolet
Lifestyle 10 2 4 Min. 07.05.2020

Cabrio-Neuheiten: Luxus und Sport

Nachdem ihr die Corona-Pandemie den Saisonstart verhagelt hat und sie obendrein alle Mittel in die Elektrifizierung steckt, zeigt die PS-Branche kaum neue Nischenmodelle wie Cabrios. Und wenn, dann oft teure.

Auf die Open-Air-Fans unter den Autofahrern kommen schwere Zeiten zu: Weil die Hersteller ihr Geld in Elektrifizierung und Digitalisierung stecken, bleiben Nischenmodelle wie Cabriolets und Roadster auf der Strecke. Entsprechend wenig Frischluft-Premieren stehen für diesen Frühling im Kalender – vor allem in den bezahlbaren Segmenten.


When the Mustang Mach-E launches in late 2020, a new all-wheel-drive system (eAWD) will be available that can apply torque independently to the front and rear axles to deliver impressive acceleration and improved handling. Ford tuned this eAWD system to provide excellent traction on the road, rigorously testing the vehicle in wet and snowy terrain to help control for slippery conditions.
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Volkswagen trotzt dem Trend und macht dem T-Roc Luft. Als erstes SUV-Modell aus der Kompaktklasse wird der T-Roc für einen Aufpreis von rund 5 000 Euro zum Cabriolet und lässt auf Knopfdruck binnen neun Sekunden die Hüllen fallen, teilt VW mit. Angeboten wird es ab 30 800 Euro als Ersatz für die offenen Versionen von Golf und Beetle. Es starten zunächst zwei Benziner mit 85 kW (115 PS) oder 110 kW (150 PS), die mit bis zu 205 km/h Höchstgeschwindigkeit für genügend frischen Wind sorgen sollten.

In Italien läuft sich eine Neuauflage des Fiat 500 warm. Die Form nur dezent retuschiert, im Format aber ein wenig gewachsen, wird er zum ersten E-Auto der Italiener und soll im Sommer mit 87 kW (118 PS) und 42-kWh-Batterie für 320 Normkilometer starten – mit festem Dach oder wie bisher mit einem Stoffverdeck. Die besonders gut ausgestattete Erstauflage kostet laut Fiat 37 900 Euro – später könnte der Preis um bis zu 20 Prozent fallen.

Daneben wird es allerdings dünn bei Open-Air-Neuheiten für Normalverdiener, und selbst an Marktimpulsen durch Modellpflegen herrscht ein Mangel. Einzige Ausnahmen: das Facelift für das künftig nur noch mit Elektromotor lieferbare smart cabrio und eine Überarbeitung der offenen Mercedes-Benz E-Klasse.

Bis zu 330 km/h unter freiem Himmel

In der Luxusliga und bei den Sportwagen tut sich diese Saison allerdings einiges an der Frischluftfront. Porsche stellt an die Spitze der Elfer-Reihe einen Turbo S mit 478 kW (650 PS). Den gibt es ab 228 364 Euro auch als bis zu 330 km/h schnelles Cabriolet. Bei BMW geht für knapp 174 000 Euro der offene M8 mit 460 kW (625 PS) in seinen ersten Sommer. Und Aston Martin baut den V8-Sportwagen Vantage jetzt auch als Roadster mit 375 kW (510 PS).

Außerdem nimmt Corvette bereits Bestellungen für die achte Generation des US-Sportwagens entgegen, bei dem ein Targa-Verdeck zur Serienausstattung zählt. In ein paar Monaten folgt der zum Mittelmotor-Sportler mutierte Klassiker mit seinem aktuell 369 kW (495 PS) starken V8-Motor erstmals auch mit einem massiven Faltverdeck.

Von Hand montierter Brite

Während Chevrolet damit in eine neue Ära aufbricht, gibt es einen britischen Hersteller, der stolz darauf ist, seine Autos auch heute noch wie vor 100 Jahren zu bauen: Morgan. Der neue Plus Four, der in Mittelengland weitgehend von Hand montiert wird, sieht deshalb aus wie ein Oldtimer – selbst wenn dem Unternehmen zufolge bald 90 Prozent der Teile neu sind. Das wichtigste davon ist der 190 kW (258 PS) starke 2,0-Liter-Turbomotor von BMW.

Darüber können sie in der Nachbarschaft etwas weiter im Süden der Insel nur lachen. Denn auch viele andere englische Hersteller locken ihre Kundschaft mit neuen Modellen unter freien Himmel. Allerdings sind die passend zum exklusiven Anspruch der Marken streng limitiert und entsprechend teuer. Bentley hat etwa auf Basis des Continental GT Convertible den Bacalar entwickelt und dafür eine neue Karosserie mit Platz für nur noch zwei Sitze geschneidert. Zwar machen die Briten noch keine Angaben zum Preis, doch bei einer Auflage von gerade mal zwölf Exemplaren dürfte der Bacalar ein Mehrfaches des Continental GT Convertible kosten.

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Nach dem gleichen Prinzip verfährt die BMW-Tochter Rolls-Royce beim Dawn Silver Bullet, der neben einer besonderen Lackierung und einer exklusiven Innenausstattung eine spezielle Abdeckung über der Rückbank bekommt und so ebenfalls zum Zweisitzer wird. Auch dafür nennt Rolls-Royce noch keinen Preis, wird sich den Umbau von nur 50 Exemplaren aber sicher entsprechend teuer bezahlen lassen.

Extrem-Roadster

Während Rolls-Royce und Bentley vor allem auf Stil setzen, geht es bei Aston Martin und McLaren um Sturm. Denn beide Marken bereiten gerade den Start zweier extremer Roadster vor, die sich nicht mit Nebensächlichkeiten wie einem Dach oder einer Frontscheibe abgeben.

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Aston Martin nennt seinen Zweisitzer V12 Speedster, montiert einen 515 kW (700 PS) starken Zwölfzylinder für bis zu 300 km/h und plant 88 Exemplare zum Preis von jeweils mehr als 800 000 Euro. Bei McLaren hört die – auf 399 Exemplare limitierte – Windmaschine auf den Namen Elva, fährt mit dem 599 kW (815 PS) starken V8-Motor des Senna und soll mindestens 1,7 Millionen Euro kosten.

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