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Bunte Vielfalt
Lifestyle 12 3 Min. 04.08.2016 Aus unserem online-Archiv
Virtual-Reality-Anwendungen

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Lifestyle 12 3 Min. 04.08.2016 Aus unserem online-Archiv
Virtual-Reality-Anwendungen

Bunte Vielfalt

Gerade zu Beginn können einen die Angebote in den verschiedenen „Virtual Reality“-Stores überwältigen. Hier gibt es eine kleine Auswahl an Programmen, die sich für Einsteiger lohnen.

Von Matthias Probst

"Virtual Desktop"

Jeder Besitzer einer VR-Brille sollte weitere 15 Euro investieren, um sich dieses Programm zuzulegen. Denn der „Virtual Desktop“ bietet die Möglichkeit, den PC ganz normal zu nutzen, während man die VR-Brille trägt. Zudem ist es eine Schnittstelle für viele weitere Programme: Von Spielen, über den Live-Stream einer Videokonsole bis hin zur Erwachsenenunterhaltung lässt sich darüber alles starten. Daher: Ein Pflichtkauf, der sich lohnt!

Erhältlich für: Vive, Oculus / Preis: 15 Euro

"Virtual Desktop"
"Virtual Desktop"
Foto: Hersteller

"Edge of Nowhere"

Was für ein Debüt in der virtuellen Welt: Insomniac Games, die Macher von bunten Hüpfspielen wie „Ratchet & Clank“ oder „Sunset Overdrive“, haben bereits mit der „Resistance“-Reihe bewiesen, dass sie auch düster können. „Edge of Nowhere“ beginnt mit einem virtuellen Paukenschlag und begeistert durch die dichte Atmosphäre von Beginn an. In dem Survival-Abenteuer bekommt es Hauptakteur Viktor mit dunklen Mächten in der Arktis zu tun. Dass man bei dem Third-Person-Titel das Rad für die „Virtual Reality“-Brillen nicht neu erfinden muss, zeigt sich bereits in den ersten Spielminuten – wobei man sich anfangs erst an die Perspektive gewöhnen muss. Denn rein von der Spielmechanik her bietet der Titel nichts Neues. VR macht den entscheidenden Unterschied: Wer die Eingewöhnung übersteht, wird von der Immersion derart gepackt werden, dass er glatt seine Umgebung vergessen kann. Fantastisch ist auch das Zielen auf die gegnerischen Monster per Blickrichtung. So „einfach“ kann es sein, ein altbekanntes Konzept auf eine neue Technik anzupassen. Bravo, Insomniac Games!

Erhältlich für: Oculus / Preis: 30 Euro

The Climb

In Punkto Grafik war die deutsche Firma Crytek schon immer eine feste Größe: Mit ihrer – zugegebenermaßen sehr arcadigen – Klettersimulation geht es hoch hinaus. Wunderschöne Felsen werden hier erklommen, was aufgrund der überzeugenden Darstellung für den ein oder anderen Schweißtropfen sorgen wird. Schade ist bislang nur, dass das Spiel mit einem Controller gesteuert wird. Mit den bald für die Oculus Rift erhältlichen Touch-Controllern wird sich das Erlebnis sicherlich nochmals intensivieren. Dennoch ist das Spielchen ist ein wunderbarer Beitrag, wie man die VR-Technik auf aufregende Weise nutzen kann. Ein absolutes Highlight.

Erhältlich für: Oculus / Preis: 50 Euro

The Lab

Käufer einer Vive erhalten diese Sammlung als kostenlose Dreingabe: Das virtuelle Labor lädt zur freien Erkundung ein und wartet mit einigen interessanten Experimenten auf, die in Form von kurzen Anwendungen präsentiert werden. Von unterhaltsam bis hin zu wirklich erstaunlich zeigen die Programme, wozu die VR-Technik genutzt werden kann.

Erhältlich für: Vive / Preis: kostenlos

"The Lab"
"The Lab"
Foto: Hersteller

Elite Dangerous

Eine Weltraumsimulation, auf die Fans seit Jahren gewartet haben: „Elite Dangerous“ ist nichts für Gelegenheitsspieler, da es viel Einarbeitung erfordert. Die Möglichkeit, dass aktuelle VR-Brillen den Titel nun unterstützen, hebt das Erlebnis auf eine neue Stufe. Fast könnte man vergessen, dass man nicht wirklich im Cockpit eines kampferprobten Gleiters sitzt. Eine fantastische Erfahrung, bei denen Fans des Genres voll auf ihre Kosten kommen.

Erhältlich für: Vive, Oculus / Preis: 30 bis 60 Euro (abhängig von der Version)

Time Machine VR

Interessanter Ansatz: Mithilfe einer kugelrunden Flugkapsel geht es zurück in die Vergangenheit. Von Bord des kleinen Gleiters aus müssen in prähistorischen Meeren Proben von urzeitlichen Monstern gesammelt werden. Dabei kommt in erster Linie der Aha-Effekt zum Zuge, wenn eine dieser riesigen Kreaturen mit offenem Maul auf den Spieler zuschwimmt. Zum Glück gibt es dann die Option, die Zeit einzufrieren und gemütlich zu entkommen. Das Gefühl, in einer kleinen Kapsel zu hocken, wird hervorragend übermittelt, wenn man den Titel vom Bürostuhl aus anspielt. Leider fehlt es „Time Machine VR“ gerade ab der Hälfte etwas an Substanz, so dass die Missionen eher dahin plätschern. Technisch gut gemacht, hätte die Story ruhig spannender ausfallen können.

Erhältlich für: Vive, Oculus / Preis: 30 Euro

Eve Gunjack

Als Ableger des Weltraumabenteuers „Eve Valkyrie“ überzeugt „Gunjack“ mit kurzweiliger Action. Als Schütze einer Weltall-Bordkanone gilt es, feindliche Invasoren aufzuhalten. Gezielt wird mit Kopf, was die Immersion umso überzeugender erscheinen lässt. Mehr als drei Missionen am Stück sind aber dennoch nicht zu empfehlen. Prima geeignet für Gelegenheitsspieler, die in den Genuss eines spaßigen VR-Titels kommen wollen.

Erhältlich für: Vive, Oculus / Preis: 10 Euro

Collider 2

Noch so ein kurzweiliges Spielchen: Der Arcade-Racer verfrachtet Spieler hinter das Steuer eines kleinen Raumschiffs. Mit irrwitziger Geschwindigkeit geht es durch enge Korridore und Raumstationen. Gelenkt wird mit dem Kopf, was ein gewisses Maß an Geschick voraussetzt. Eine recht spaßige Angelegenheit, wenn man das Genre mag.

Erhältlich für: Vive, Oculus / Preis: 10 Euro



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